Presseinformationen

So viel Schutz wie nötig bei so viel Begleitung wie möglich für Menschen am Lebensende, das muss auch beim aktuell sich wieder verschärfenden COVID-19-Infektionsgeschehen gelten.

Anlässlich des Welthospiztags iinformierten überall in Deutschland Hospizdienste und -einrichtungen über ihre Arbeit.

Der mit dem Urteil des BVerfG zum § 217 StGB zu erwartende erleichterte Zugang zum assistierten Suizid könnte die suizidpräventive Arbeit auch im Rahmen der Hospiz- und Palliativarbeit gefährden.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) informiert am Aktionstag für pflegende Angehörige über die Angebote, die pflegende Angehörige unterstützen und entlasten können.

Erstmals, seitdem das BVerfG den § 217 StGB für nichtig erklärt hat, hat ein Sterbehilfeverein einem Bewohner eines Altenheims in Norddeutschland bei der Selbsttötung assistiert.

Auch nach den aktuellen Lockerungen gelten auf Grund der Corona-Pandemie noch immer stark einschränkende Kontakt- und Besuchsregeln. Das trifft auch die Hospizarbeit und Palliativversorgung.

Mit Bestürzung und Bedauern nimmt der DHPV die Entscheidung des BVerfG auf, den § 217 Strafgesetzbuch (Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung) für nichtig zu erklären.