Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

Mit Wirkung zum 1. April 2007 hat der Gesetzgeber als individuellen Leistungsanspruch die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in das Sozialgesetzbuch V aufgenommen. Seitdem hat jede*r Versichert*e in Deutschland das Recht auf diese neue Versorgungsform, die zum Ziel hat, auch solchen Patient*innen eine Versorgung und Betreuung zu Hause zu ermöglichen, die einen besonders aufwändigen Betreuungsbedarf haben. Damit wurde vom Gesetzgeber die Chance für den Ausbau und die Verbesserung der ambulanten Versorgung eröffnet. Mittlerweile stehen fast überall in Deutschland SAPV-Teams zur Verfügung, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Aktuelle Zahlen

Es gibt 361 Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV, Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Stand 12.05.2019, abgerufen am 10.11.2020), 34 davon für Kinder und Jugendliche (Quelle: Deutscher Kinderhospizverein, Stand 10.11.2020).

  • Recherchehinweis: Bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung www.kbv.de findet man aktuelle Zahlen zur SAPV, d.h. Betriebsstättennummern, Anzahl der Verordnungen, Höhe der Ausgaben für SAPV etc.
Gesetze
Richtlinien
Verträge

Bundesrahmenvereinbarung (SAPV, Erwachsene)
Bundesrahmenvereinbarung (SAPV, Kinder und Jugendliche)

Informationen folgen nach erfolgtem Abschluss der Verhandlungen.

Empfehlungen und Berichte
  • Bericht des GKV-Spitzenverbandes zum Stand der Entwicklung sowie der vertraglichen Umsetzung der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege sowie der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase an das Bundesministerium für Gesundheit (Stand Dezember 2020)