Unsere Tagung am 13. September in Berlin zur gesellschaftlichen Verantwortung der Hospizbewegung. Der Hintergrund: Wir leben in krisenhaften Zeiten: Corona, Krieg, Klimawandel und demografische Entwicklung, Digitalisierung, erstarkender Rassismus, Pflegenotstand und nicht zuletzt die Fragen rund um die Suizidbeihilfe. Vor dem Hintergrund dieser Umbrüche geht es auf der Tagung „Halten. Gestalten. Bewegen. Hospiz in der Transformationsgesellschaft.“ darum, den Auftrag der Hospizbewegung für die nächsten Jahre zu umreißen und zu klären, wie wir unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können. Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung des DHPV mit seinem wissenschaftlichen Beirat. Sie richtet sich nicht nur an ehren- und hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen aus Hospizarbeit und Palliativversorgung, sondern an alle interessierten Menschen, die in Zeiten des grundlegenden gesellschaftlichen Wandels zu möglichen Lösungen ins Gespräch kommen möchten. Wir freuen uns schon heute auf den intensiven Austausch zur Zukunft unserer Arbeit und unseres gesellschaftlichen Auftrags.

Wo kommen wir her, wo müssen und wollen wir hin? Als der DHPV 1992 als BAG Hospiz gegründet wurde, gab es bei weitem nicht so viele Hospizdienste, stationäre Hospize und Palliativstationen wie heute. Trotzdem hatten sich die Pionier*innen der Hospizbewegung in Deutschland schon in den 1970er und 1980er Jahren für mehr Sorge um schwerstkranke und sterbende Menschen auf den Weg gemacht. Seither ist viel passiert und die Herausforderungen damals waren andere als die, die in Zukunft auf uns warten.  Vor dem Hintergrund rasanter gesellschaftlicher Veränderungen – Stichworte demografischer Wandel, Digitalisierung, erstarkender Rassismus, Pflegenotstand – versteht sich die Hospizbewegung als eine Kraft, die weit über die Sorge für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Familien, An- und Zugehörigen für eine solidarische Sorgekultur hinausgeht.

Auch wenn die Vorzeichen andere sind, bewegt uns wie schon in den Anfangszeiten der Hospizbewegung unser Bemühen um mehr sorgende Gesellschaft. Dabei wollen wir auch in Zukunft  in die Gesellschaft hineinwirken.

Was das im einzelnen bedeutet, werden wir im Laufe des Jahres mit allen interessierten Menschen diskutieren. Dazu planen wir verschiedene Veranstaltungsformate, über die wir hier informieren. Bitte die Daten schon vormerken!

Am 26. Februar 1992 wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) gegründet. Wir informieren auf dieser Seite über die Geschichte des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes und über die zukünftigen Herausfoderungen der Hospizarbeit und Palliativversorgung.

Unsere Jubiläumsveranstaltungen

Zu jung fürs Thema Sterben!?

Ein Symposium zur Zukunft der Hospizbewegungam 1. und 2. Juli 2022 in Berlin

Das junge Ehrenamt in der Hospizarbeit ist längst kein Randthema mehr. Hospizarbeit braucht ein starkes, buntes und vielfältiges Ehrenamt! Mit Offenheit und Neugierde bietet diese Kooperationsveranstaltung der Malteser und des DHPV in unterschiedlichen Formaten Austausch und Impulse für die eigene Arbeit und das eigene Engagement, mit vielfältigen Perspektiven und Raum für Ideen, Best-Practice und neue Erfahrungen.

Halten. Gestalten. Bewegen. Hospiz in der Transformationsgesellschaft.

Am 13. September 2022 lädt der DHPV gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Beirat nach Berlin, um die zukunftigen Herausforderungen für Hospizarbeit und Palliativversorgung und die gesellschaftliche Verantwortung, die damit einhergeht, zu diskutieren.

Weitere Infos, Programm und Anmeldung

Symposium zur Zukunft des hospizlichen Ehrenamts

Save the date
Ehrenamt: selbst und bewusst am 23. Nov.2022 in Berlin
Eingebettet in das Jubiläumsjahr „30 Jahre DHPV – für mehr sorgenden Gesellschaft – auch in Zukunft!“ laden wir am 23. November 2022 zum Forum „Ehrenamt: selbst und bewusst“ ein, um gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Menschen die künftige Rolle des Ehrenamtes und die gesellschaftliche Mitverantwortung der Hospizbewegung in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen folgen.