Pressespiegel

25.06.2022 - Tagesschau

Beratung im Bundestag: Kritik an Anträgen zur Sterbehilfe

Der Bundestag berät erstmals über eine Neuregelung der Sterbehilfe. Drei Anträge liegen auf dem Tisch - an allen gibt es bereits Kritik. Verbände bemängeln vor allem, dass die Suizidvorbeugung zu kurz komme. Neben den Patientenschützern übten auch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) ...

Über dieses Thema berichteten am 24. Juni 2022 außerdem WDR 5 um 07:20 Uhr im "Morgenecho" und MDR aktuell um 11:39 Uhr.

24.06.2022 - Deutsches Ärzteblatt

Suizidprävention vor Regelung der Suizidbeihilfe angemahnt - Deutsches Ärzteblatt

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) haben sich heute in Berlin mit Nachdruck für eine eigenständige gesetzliche Verankerung der Suizid­prävention ausgesprochen.
Dies müsse zeitnah und vor der Verabschiedung einer Reform der Suizidbeihilfe geschehen, betonten sie am Vortag der ersten Lesung der Gesetzentwürfe zur Regelung der Beihilfe zum Suizid, die für morgen Vormittag auf der Tagesordnung des Bundestages steht.

24.06.2022 - Evangelisch.de

Verbände fordern Gesetz zur Suizidprävention | evangelisch.de

Berlin (epd). Mehrere Verbände haben vor der Beratung über eine mögliche Neuregelung der Hilfe beim Suizid ein Gesetz zur Verhinderung von Selbsttötungen gefordert. Vor der Sterbehilferegelung müsse Suizidprävention gesetzlich verankert werden, forderten unter anderem der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention am Donnerstag in Berlin. "Wir müssen erst einmal Bremsen bauen, bevor wir das Auto losfahren lassen", sagte die Vorsitzende der Gesellschaft für Suizidprävention, Ute Lewitzka.

23.06.2022 - Der Tagesspiegel

Bundestag debattiert über Sterbehilfe

Im Februar 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die bis dahin geltende Regelung zur Sterbehilfe gekippt. Dadurch entstand eine Gesetzeslücke. Wie selbstbestimmt darf das Leben enden? Und wie stark soll der Staat bei dieser Entscheidung mitreden können? Über diese elementare Frage wird am Freitag im Bundestag diskutiert. … Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) forderten am Donnerstag in Berlin, ein neues Gesetz, um die Suizidprävention zu stärken.

22.06.2022 - Kathpress

Deutschland: Ruf nach Gesetz zu verbesserter Suizidvorbeugung

Mehr als 40 Institutionen und medizinische Fachgesellschaften sowie die katholischen Bischöfe fordern mehr Vorbeugung bei Selbsttötung - Kirchenvertreter: Hospiz- und Palliativarbeit stärken - Bundestagsdebatte am Freitag
Die Erklärung wurde vom NaSPro, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) unterzeichnet. 38 weitere Organisationen schlossen sich dem Appell an. ... Der DHPV-Vorsitzende Winfried Hardinghaus pochte zugleich darauf, dass keine Person oder Organisation beziehungsweise Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens dazu verpflichtet werden dürfe, an einer Suizidhilfe mitzuwirken oder die Durchführung in ihren Einrichtungen zu dulden. Hier bedürfe es einer gesetzlichen Klarstellung.

22.06.2022 - nd.Aktuell

Suizidprävention: Prävention versus assistierter Suizid (nd-aktuell.de)

Psychiater und Palliativmediziner beklagen zu wenig niedrigschwellige Angebote für Menschen in Lebenskrisen. Informationen und Aufklärung in ausreichendem Umfang fehlen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist an dieser Stelle gefordert, meinen sowohl die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention als auch der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband.

22.06.2022 - Informationsdienst Wissenschaft

Mehr als 40 Institutionen und Fachgesellschaften fordern Suizidpräventionsgesetz!

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro), Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) betonen in gemeinsamen "Eckpunkten für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention": Unabhängig von einer Regelung zur Suizidassistenz müssen suizidpräventive Strukturen gestärkt und finanziert werden. Dringend erforderlich ist die Einrichtung einer bundesweiten Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle.

15.06.2022 - AllgäuRadio

Über 1000km: Spenden-Aktion fürs Kinderhospiz in Bad Grönenbach

Über 1000 Kilometer mit dem Tretroller fürs Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach: Diese Strecke haben Lukas Rieß und Daniel Presch, die bei der Bundespolizei arbeiten, aus Bad Grönenbach nach Berlin zurückgelegt. Nun sind die beiden zurück im Allgäu - müde, aber glücklich. Daniel Presch hat mit AllgäuHIT über diese besondere Reise gesprochen.

18.05.2022 - PRO Das christliche Medienmagazin

Parlamentarier debattieren über Sterbehilfe

Der Bundestag hat in einer Debatte über die Sterbehilfe diskutiert. Drei Gesetzesvorschläge bildeten die Grundlage. Deutlich wurde: Detailfragen werden entscheidend sein.
… Die Vorsitzende der EKD, Annette Kurschus, fordert: „Suizid-Prävention muss allem anderen vorgehen.“ Eine ähnliche Forderung erhebt der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS). Schon im April äußerten sie den Appell, dass die Prävention in den Mittelpunkt gerückt werden müsse: „Bevor wir überhaupt eine gesetzlich geregelte Suizidbeihilfe diskutieren oder gar zu deren Umsetzung bundesweite Beratungsstellen in Betracht ziehen, muss dringend die Suizidprävention gestärkt werden“, fordert der Vorsitzende des DHPV, Winfried Hardinghaus.

 

11.05.2022 - epd

Fachverbände fordern "echte Pflegereform"

Kritische Stimmen zum "Internationalen Tag der Pflege" am Donnerstag
Fachverbände sehen eine lange Mängelliste in der Pflegebranche. Sie reiche vom Fachkräftemangel über die steigenden Kosten für Heimplätze bis hin zu fehlenden Ausbildungsplätzen. Die Verbände fordern gesetzliche Regelungen für eine Verbesserung.

01.05.2022 - Radio Horeb

Sterbehilfe und die Kunst des Sterbens

Standpunkt - Bessere Palliativversorgung statt Sterbehilfe - dafür plädiert Prof. Dr. med. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands.
Er setzt sich für mehr Aufklärung ein, denn die moderne Palliativmedizin kenne viele Wege, das Leiden am Ende des Lebens zu lindern und einen Abschied in Würde möglich zu machen. Seiner Erfahrung nach verschwindet die Sehnsucht nach dem sogenannten Freitod meistens, wenn Sterbende und Schwerkranke sich am Lebensende gut begleitet wissen.

01.04.2022 - PRO Christliches Medienmagazin

Gemeinsame Forderung

Suizid vorbeugen: Verbände fordern Gesetz
Der Bundestag befasst sich mit einer gesetzlichen Regelung von Suizidbeihilfe. Zwei Verbände fordern nun, vorher die Prävention zu stärken: Auch hier sei der Gesetzgeber am Zug.

31.03.2022 - epd

Experten: Suizidprävention wichtiger als Gesetz zur Suizidbeihilfe

Berlin (epd). Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband und die Gesellschaft für Suizidprävention fordern den Bundestag auf, ein Gesetz zur Vorbeugung gegen Selbsttötungen auf den Weg zu bringen. Das müsse geschehen, noch bevor das Parlament über eine Neuregelung der Suizidbeihilfe entscheide, verlangten die Verbände am Donnerstag in Berlin in einer gemeinsamen Erklärung und legten entsprechende Vorschläge vor.

17.02.2022 - Rheinische Post Online

Umgang mit Sterbenden : Der Wert des Todes

In vielen hochentwickelten Ländern gilt der Tod als das Gegenteil von Leben und als ein Versagen der Medizin. Dabei komme dem Sterben ein eigener Wert zu, schreiben Experten in einer Kommission des Fachmagazins Lancet. Auch aus anderen Gründen fordern sie ein Umdenken.

11.01.2022 - SWR Wissen

Hospizarbeit in Deutschland – Sterbende begleiten, den Tod sichtbar machen
Viele Menschen möchten gerne zu Hause sterben. Die Ehrenamtlichen in der deutschen Hospizbewegung wollen ihnen das ermöglichen. Doch die Bewegung ist jung und ihr fehlt Nachwuchs. Hörenswert!

09.01.2022 - ARD radiofeature

Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine rüsten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen.

28.12.2021 - DLF Hintergrund

Hospize und PalliativmedizinSterben als Teil des Lebens

Moderne Palliativmedizin kann sterbenden Menschen oft viel Leid ersparen, doch nur knapp fünf Prozent der Ärzte haben eine entsprechende Zusatzausbildung. Experten wünschen sich, dass in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern mehr über den Tod gesprochen wird.

15.12.2021 - Deutsches Ärzteblatt

Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen: Halt am Lebensende

Von der Öffentlichkeit wenig bemerkt feierte die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Mittlerweile ist sie zu einem wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung geworden.

01.12.2021 - Altenheim

Ausbau der Palliativversorgung fehlt im Koalitionsvertrag

Hospizarbeit und Palliativversorgung finden mit keinem Wort Erwähnung im Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen. Das kritisiert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). Denn auch mehr als fünf Jahre nach dem Hospiz- und Palliativgesetz sieht der Verband dringenden Handlungsbedarf.

30.11.2021 - Medical Tribune

Motivierte Koalition Viele gute Pläne ohne ausreichende Finanzierungsstrategie

In dem von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ausgehandelten Koalitionsvertrag findet sich zur Gesundheitspolitik vieles, was im Vorfeld der Bundestagswahl gefordert worden war. Ob die großen Pläne finanzierbar sind, bleibt unklar. Und die Pandemie hängt wie ein Damoklesschwert über allem.
(...) Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband vermisst die Sorge um Schwerstkranke und Sterbende. Den weiteren Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung hätten die drei Parteien in ihr Abkommen aufnehmen müssen.

28.11.2021 - Radio Horeb

Die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin
Lebenshilfe um 10:00 Uhr mit Prof. Dr.med. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender Deutscher Hospiz - und PalliativVerband e.V.

28.11.2021 – t-online.de

Videobeitrag aus dem Lazarus Hospiz in Berlin, mit einem Hinweis auf das Forderungspapier des DHPV an den Deutschen Bundestag (min 4:28)

24.11.2021 - www.journalmed.de

Gesundheitspolitik
10 Jahre Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

(...) Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), ergänzt mit Hinweis auf das aktuelle Forderungspapier des DHPV an den Deutschen Bundestag: „Hospizarbeit und Palliativversorgung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die aus der Hospizbewegung als sozialer Bewegung entstanden sind. Neben dem Ausbau der Suizidprävention und einer umfassenden Informationskampagne unter Beteiligung der Politik und des Gesundheitssystems müssen daher das hospizliche Ehrenamt gestärkt und die entsprechenden Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. Und nicht zuletzt muss es im Gesundheits- und Sozialwesen geschützte Räume geben, in denen die dort betreuten Menschen, ihre Zugehörigen, aber auch die dort tätigen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sichergehen können, mit dem assistierten Suizid in all seinen problematischen Ausprägungen nicht konfrontiert zu werden.“

22.11.2021 – Glaube und Heimat

Corona Hospiz-Verband: Besuche bei Schwerstkranken ermöglichen

Berlin (epd) - Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat angesichts weiter ansteigender Inzidenzzahlen vor einer erneuten Abschottung Sterbender in der Corona-Pandemie gewarnt. «Wir müssen regelmäßige Besuchsmöglichkeiten von Schwerstkranken und Sterbenden gewährleisten - egal in welcher Einrichtung, sei es zu Hause, sei es im Pflegeheim oder im Krankenhaus», sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus. Ein würdevolles Sterben in Einsamkeit und ohne die Anteilnahme von Mitmenschen sei undenkbar.

22.11.2021 – Telepolis / Heise online

Wenn Abschottung das Schlimmste wäre: Sterben in Zeiten der Pandemie

Unheilbar Kranke waren in der ersten Pandemiewelle zum Teil in einer Weise abgeschottet, wie es Hospize und Palliativmediziner nicht wiederholt sehen wollen. Einschränkungen gibt es dennoch.

21.11.2021 – Domradio

"Trauerarbeit wird immer wichtiger"

Mit Blick auf die künftige Bundesregierung sagte Hardinghaus, die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Trauerbegleitung.

19.11.2021 – epd

Hospiz-Verband: Trauerbegleitung muss besser gefördert werden

Berlin (epd). Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat mehr Geld für die professionelle Trauerbegleitung durch ambulante Hospizdienste gefordert. Deren Trauerbegleitung sei als niedrigschwelliges Angebot eine Hilfe für trauernde Angehörige. Diese Hilfe wirke bestenfalls auch präventiv, etwa gegen eine tiefe Depression, sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd).

19.11.2021 – W&V

#pflegteuchdochselbst: Pflegekräfte wütend auf Twitter

(...) So zeigt sich die gesellschaftliche Spaltung beim Thema Impfpflicht auch auf Twitter – hier kochen die Emotionen unter dem Hashtag #pflegteuchdochselbst seit Bekanntwerden des Beschlusses von Bund und Ländern hoch, es wird massive Kritik geäußert. In zahlreichen Tweets melden sich Pflegekräfte, die angeben, ihren Job kündigen zu wollen.

18.11.2021 – ZDF

Beschluss von Bund und Ländern - Impfpflicht gegen Corona - aber wie?

Lange war sie strittig, jetzt soll sie kommen: die Impfpflicht für Personal in Alten- und Pflegeheimen, Krankhäusern, mobile Pflegediensten. Noch fehlt das wichtigste: das Gesetz. Offen bleibt, wie die Beschäftigten reagieren. Berufsorganisationen hatten vor einer Impfpflicht gewarnt, auch die Ampelparteien hatten Sorge, dass diese den Pflegenotstand mitten in der Pandemie nur verschärfen könnte. Verbandsvorsitzender Winfried Hardinghaus vom Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband warnte: „Der Schuss kann nach hinten losgehen.“ Winfried Hardinghaus, Deutscher Hospiz- und Palliativ-Verband. Eine Impfpflicht würde als weitere Repressalie aufgefasst. Die Beschäftigten in der Pflege seien frustriert - "sofern sie überhaupt noch arbeiten und nicht schon gekündigt haben", so Hardinghaus zu epd.

18.11.2021 – Der Sonntag

Hospiz-Verband: Besuche bei Schwerstkranken ermöglichen

18.11.2021 – NDR

Hospizverband warnt vor erneuter Isolation von Schwerstkranken

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat vor einer erneuten Abschottung Sterbender in der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir müssen regelmäßige Besuchsmöglichkeiten von Schwerstkranken und Sterbenden gewährleisten - egal in welcher Einrichtung, sei es zu Hause, sei es im Pflegeheim oder im Krankenhaus", sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus dem Evangelischen Pressedienst.

18.11.2021 – Tagesschau

Hospizverband: Schwerstkranke nicht erneut isolieren

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat angesichts weiter ansteigender Inzidenzzahlen vor einer erneuten Abschottung Sterbender in der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir müssen regelmäßige Besuchsmöglichkeiten von Schwerstkranken und Sterbenden gewährleisten - egal in welcher Einrichtung, sei es zu Hause, sei es im Pflegeheim oder im Krankenhaus", sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus dem Evangelischen Pressedienst (epd).

18.11.2021 – epd

Hospiz-Verband: Besuche bei Schwerstkranken ermöglichen

Berlin (epd). Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat angesichts weiter ansteigender Inzidenzzahlen vor einer erneuten Abschottung Sterbender in der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir müssen regelmäßige Besuchsmöglichkeiten von Schwerstkranken und Sterbenden gewährleisten - egal in welcher Einrichtung, sei es zu Hause, sei es im Pflegeheim oder im Krankenhaus", sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ein würdevolles Sterben in Einsamkeit und ohne die Anteilnahme von Mitmenschen sei undenkbar.

01.11.2021 – Altenheim

Palliativversorgung: Verband stellt 10-Punkte-Papier vor

In einem 10-Punkte-Forderungspapier stellt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen vor. Es benennt Aufgaben für die politisch Verantwortlichen in der 20. Legislaturperiode.

04.10.2021 – domradio.de

Immer mehr Anfragen nach Suizidbeihilfe in Heimen und Hospizen Debatte über rote Linien

Selbstbestimmung auf der einen Seite, Schutz des Lebens auf der anderen: Ein Urteil aus Karlsruhe stellt immer mehr Altenheime und Palliativstationen vor die Frage, ob in ihren Räumen Suizidbeihilfe stattfinden darf.

01.10.2021 – noz.de / Neue Osnabrücker Zeitung

Courage-Preise gehen an Hospiz-und PalliativVerband und HelpAge

Der Courage Preis 2021 geht an den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband mit seinem Vorsitzenden Prof. Winfried Hardinghaus sowie an HelpAge.

29.09.2021 - Ärzte Zeitung

Heime und Hospize immer öfter mit assistiertem Suizid konfrontiert

Die Pflegekräfte in Heimen, Palliativstationen und Hospizen sehen sich zunehmend mit Anfragen nach Hilfe beim Suizid konfrontiert. Eine Fachgesellschaft hat nun Empfehlungen zum Umgang damit vorgelegt. Der DHPV kämpft gegen Suizid als Normalität. Dem werden wir ihnen klar entgegentreten“, sagte der Geschäftsführer des Hospiz- und PalliativVerbandes Benno Bolze der „Ärzte Zeitung“.

28.09.2021 - saarnews

LAG Hospiz Saarland: Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung im Koalitionsvertrag verankern

27.09.2021 - Ärzteblatt

Palliativmediziner plädieren für Ausbau der Hospizversorgung

Berlin – Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) fordert, die Hospizarbeit und Palliativ­versorgung bundesweit auszubauen und dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregie­rung zu verankern.

„Im auszuhandelnden Koalitionsvertrag müssen die Bedürfnisse und Nöte von schwerstkranken und sterbenden sowie suizidgefährdeten Menschen dringend berücksichtigt werden“, sagte der Vorsitzende des DHPV, Winfried Hardinghaus.

10.09.2021 - Domradio

Mahnungen zum Welttag der Suizidprävention
Trügerische Entwicklung?
In Deutschland nimmt sich statistisch gesehen alle 58 Minuten ein Mensch das Leben. Zwar ist die Zahl der Suizide auf einen Tiefststand gesunken. Doch Experten fordern eine bessere Suizidprävention. (...) Auch der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) sieht dringenden Handlungsbedarf. Statt eine staatlich geförderte Suizidbeihilfe zu diskutieren oder zu deren Umsetzung bundesweite Beratungsstellen in Betracht zu ziehen, müsse dringend die Suizidprävention gestärkt werden, sagt der Vorsitzende Winfried Hardinghaus. Menschen mit schweren, lebensverkürzenden Erkrankungen, die sich mit Suizidgedanken tragen, müssten über Hilfs- und Entlastungsangebote, besonders über Möglichkeiten der Schmerz- und Symptombekämpfung informiert werden.

07.09.2021 - epd

Fachverband fordert bessere Angebote für Menschen mit Suizidgedanken

Berlin (epd). Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) fordert flächendeckende und dauerhaft finanzierte Angebote für Menschen in suizidalen Krisen. "Statt die staatlich geförderte Suizidbeihilfe zu diskutieren oder zu deren Umsetzung bundesweite Beratungsstellen in Betracht zu ziehen, muss dringend die Suizidprävention gestärkt werden", sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus am Dienstag in Berlin. Für schwerstkranke Menschen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollten, brauche es mehr niedrigschwellige und multidisziplinäre Aufklärungsangebote.

17.05.2021 - Tagespost

Suizidhilfe: „Da kommt was auf uns zu“

Der 124. Deutscher Ärztetag streicht das Verbot der Suizidhilfe aus Standesrecht. Ärzte, die Suizidhilfe leisten, verletzten keine Berufspflichten mehr (...)
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Hospiz- und Palliativverbandes, Professor Winfried Hardinghaus, dürfte es „in Einrichtungen der Pflege, der Krankenbehandlung, der Hospiz- und Palliativarbeit oder anderen Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen“ keine Pflicht „zur Duldung der Durchführung des assistierten Suizids geben“.

11.05.2021 - Häusliche Pflege

Tag der Pflegenden: Verbände fordern bessere Arbeitsbedingungen

Der 12. Mai ist bereits der zweite "Internationale Tag der Pflegenden" während der Pandemie. Auch dieses Jahr nutzen wieder viele Akteure aus der Pflege diesen Tag, um auf Missstände in der pflegerischen Versorgung aufmerksam zu machen.

11.05.021 - evangelisch.de

Reformen in der Pflege gefordert

Nicht erst seit der Corona-Pandemie rumort es in der Pflegebranche. Schlechte Arbeitsbedingungen und geringe Bezahlung treiben die Fachkräfte aus dem Job - eine Gefahr für die Gesundheitsversorgung. Fachverbände mahnen dringend Reformen an.

30.04.2021 - Tagesspiegel Background

Standpunkt: Ein falsches Signal

Bei der Neuregelung der Suizidbeihilfe darf es keine Pflicht zur Durchführung oder auch nur zur Duldung Pflege- und Palliativeinrichtungen geben, meint der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands, Winfried Hardinghaus. Wichtig sei am Lebensende eine gute Begleitung und Aufklärung über hospizlich-palliative Alternativen.

20.04.2021 - VaticanNews

Suizidprävention stärken!
Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) hat vor der Orientierungsdebatte des Bundestages über die Suizidbeihilfe eine stärkere Ausrichtung auf die Suizidprävention gefordert.

Der Vorsitzende des DHPV, Winfried Hardinghaus, sagte am Dienstag in Berlin, es dürfe keine Verpflichtung zur Duldung oder der Durchführung des assistierten Suizids in Einrichtungen der Pflege, Krankenbehandlung, Hospiz- und Palliativarbeit und anderen Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen geben.

20.04.2021 - KAP/KNA

Deutsche Caritas betont vor Sterbehilfe-Debatte Palliativversorgung
(...) Für eine stärkere Ausrichtung auf die Suizidprävention plädierte vor der Debatte der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV). Der Vorsitzende des DHPV, Winfried Hardinghaus, sagte, es dürfe keine Verpflichtung zur Duldung oder der Durchführung des assistierten Suizids in Einrichtungen der Pflege, Krankenbehandlung, Hospiz- und Palliativarbeit und anderen Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen geben.

25.03.2021 - SWR 2

Sterbehilfe in Deutschland – Die schwierige Neuregelung

... Doch was ist mit todkranken Patientinnen und Patienten, die am Lebensende nicht leiden wollen? Ist für sie die Hilfe zum Suizid eine Option? Nein, sagt Winfried Hardinghaus. Der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands ist überzeugt, niemand müsse sich aus Angst vor einem qualvollen Tod frühzeitig das Leben nehmen. Er verweist stattdessen auf die Möglichkeiten der Palliativmedizin.

21.03.2021 - FAZ +

Pro und Kontra Sterbehilfe : Suizidprävention statt Suizidberatung

Pro Jahr sterben in Deutschland fast 10.000 Personen durch Suizid. Trotzdem gibt es keine bundesweite Hilfe in Lebenskrisen. Stattdessen vielleicht bald staatliche Suizidberatung. Ein Gastbeitrag von Prof. Winfried Hardinghaus.

25.02.2021 - BR24

Sterbehilfe: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Manche schwerkranken Patienten äußern den Wunsch zu sterben. Im Februar 2020 entschied das Bundesverfassungsgericht, die Sterbehilfe müsse gesetzlich neu geregelt werden. Aber passiert ist bisher wenig.

18.02.2021 – Deutschlandfunk

Ein Jahr nach dem BVG-Urteil zur Sterbehilfe / Giftbecher für 9000 Euro

18.02.2021 – 3Sat

Hoffnung Palliativmedizin – selbstbestimmt sterben (Dokumentation)

24.02.2021 – Focus online

Eine schmerzhafte Debatte: Sollen Todkranke noch den Corona-Impfstoff bekommen?

21.12.2020 - Ärzteblatt / Reinhardt gegen Verpflichtung zu Sterbehilfe für Mediziner

Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Klaus Reinhardt, ist strikt dagegen, Ärzte per Gesetz zur Sterbehilfe zu verpflichten. Das sagte Reinhardt dem MDR. Er persönlich finde, Hilfe zur Selbsttötung sei keine ärztliche Aufgabe.

18.12.2020 - RND / Sterbehilfe Bundesregierung Bundestag

Gesundheitsminister Spahn zu Sterbehilfe für unheilbar Kranke: Staat sollte Tod nicht zuteilen

16.12.2020 - ZEIT / Bundestag soll noch vor der Wahl über Sterbehilfe entscheiden

Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten bereitet einen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Sterbehilfe vor. Dieser soll Mitte Januar eingebracht werden.