Aus unserer Medienbeobachtung
Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Beiträgen, die über den DHPV und seine Anliegen berichten, aber auch ganz allgemein Themen der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung aufgreifen und die wir spannend finden.
Sterbebegleitung: Wie Hospiz-Arbeit den Blick auf Leben und Tod ändert
12.05.2026, T-online
Ängste, letzte Wünsche und Biografiearbeit: In einem Hospiz geht es alles andere als gewöhnlich zu. Wie die Arbeit den eigenen Umgang mit dem Tod verändert. Laut einer Studie des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) aus dem Jahr 2022 wünschen sich über 60 Prozent der Menschen, dass sich die Gesellschaft stärker mit dem Tod auseinandersetzt. Martin Klagge, stellvertretender Leiter des Caritas-Hospizes Katharinenhaus in Reinickendorf, begleitet täglich Menschen, die kurz vor ihrem Tod stehen.
Mehr als nur Pflege: Wie Hospize Menschen bis zum Tod begleiten
30.04.2026, ApothekenUmschau
Möglichst selbstbestimmt und gut leben bis zum Schluss – das wünschen sich alle unheilbar erkrankten Menschen. Die Hospizarbeit soll das möglich machen. Was Sie dazu wissen sollten. … Wo kranke Menschen an ihrem Lebensende versorgt werden und wie lange sie im Hospiz leben können, erklären Prof. Dr. Heidrun Golla und Benno Bolze vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)
„Die Suizidraten werden ansteigen“
27.04.2026, PRO
Ute Lewitzka (Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DHPV, Anm. d. Red.) ist die erste Professorin für Suizidprävention in Deutschland. Im Interview mit PRO spricht sie darüber, warum Menschen sich das Leben nehmen, wie das zu verhindern ist und was Medien und Politik dazu beitragen können.
Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende
07.04.2026, DLF
Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende DLF Es kommt, wenn das Leben zu Ende geht: das Sterben. Oft ist es ein längerer Prozess, ausgelöst durch eine schwere Erkrankung oder hohes Alter. In Deutschland stirbt jeder zweite Mensch in einem Krankenhaus. Die Wunschvorstellung wäre eine andere.
Hospiz wird vor der Tagesschau vorgestellt
Die Rheinpfalz, 16.04.2026
Das Hospiz Bethesda in Landau wurde zum Filmset. Ziel der Filmaufnahmen war es, das wichtige und in der Vergangenheit durch die Deutsche Fernsehlotterie geförderte Hilfsangebot für schwerstkranke sterbende Menschen bei der kommenden Bekanntgabe der Gewinnzahlen im Ersten (ARD) präsentieren zu können. Ministerpräsident Alexander Schweitzer war bei dem Dreh im Landauer Hospiz mit dabei.
Nicole Kidman möchte sich zur Sterbebegleiterin ausbilden lassen
Spiegel, 14.04.2026
Niemand soll einsam sterben müssen: Nicole Kidman möchte lernen, wie man andere Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Grund für ihre Entscheidung sind die Erfahrungen mit dem Tod ihrer Mutter.
"Robotik kann keine Nächstenliebe"
Evangelisch.de, 12.04.2026
In der Begleitung sterbender Menschen hat Künstliche Intelligenz (KI) nach Auffassung des Palliativmediziners und Ethikexperten Winfried Hardinghaus dort ihre Grenzen, wo die Würde des Menschen verletzt wird. "Robotik kann keine Nächstenliebe", sagt der Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes in einem Vortrag während der Messe "Leben und Tod", in Bremen. Technik könne und dürfe keine Beziehung ersetzen.
Sterbehilfe: Was eine Suizid-Professorin zum “Fall Noelia” sagt
kna, 31.03.2026
Eine junge Frau erlebt Schreckliches – und darf aus dem Leben scheiden. Der Weg der Spanierin Noelia Castillo bewegt Menschen weltweit. Was Ute Lewitzka Professorin für Suizidologie (und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DHPV, Anm. d. Red.) dazu sagt.
Das braucht es für eine gute Versorgung auf dem letzten Lebensweg
DLF, 30.03.2026
Das Sterben ist oft ein längerer Prozess, der durch eine schwere Erkrankung oder das hohe Alter ausgelöst wird. In Deutschland stirbt jede zweite Person im Krankenhaus. Der Wunsch ist jedoch ein anderer.
Sterbehilfe: Frau Keßles letzter Wunsch
Welt, 08.03.2026
Hannelore Keßler bekommt die Diagnose Krebs im Endstadium – und entscheidet, ihr Ende selbst zu bestimmen. Schritt für Schritt wickelt sie … Dass die Verfassungsrichter im Februar 2020 bei ihrer Entscheidung außen vorließen, dass der Mensch ein relationales Wesen ist, also mit anderen in Verbindung steht, sei eine der Schwachstellen des Urteils, sagt Susanne Kränzle, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands. Die zweite: Die Zahl der harten Suizide konnte so nicht gesenkt werden. Die Zahlen sind gleichbleibend hoch. Kränzle bezweifelt, dass diejenigen Menschen, die jetzt von der Möglichkeit einer Suizid-Assistenz Gebrauch machen, auch wirklich alle Formen von Hilfe aus geschöpft haben. … „Selbstbestimmtes, würdevolles Sterben können wir ermöglichen, indem wir Leid lindern. Nicht, indem wir Leben nehmen“, sagt Kränzle. Die Bemühungen, das heißt auch die politischen und finanziellen, müssten in erster Linie dahin gehen, dass Menschen gut umsorgt und getrost ihre letzte Lebensphase erleben können. …
Freitod auf Bestellung
MOZ, 17.02.2026
Sechs Jahre nach dem Suizid-Urteil des Verfassungsgerichts stehen wichtige Begleitgesetze weiter aus. Derweil steigen die Zahlen der Sterbeassistenz. Verbände warnen vor einer Normalisierung.
Wenn Oma einen Termin zum Sterben macht
Heidenheimer Zeitung, 18.02.2026
Mehr als 1200 Menschen haben im vergangenen Jahr in Deutschland mithilfe organisierter Suizidbeihelfer vorzeitig ihr Leben beendet. Verbände warnen vor einer Normalisierung.
Assistierter Suizid: Susanne Kränzle zu Gast im RBB-Fernsehen
Personalien / Susanne Kränzle: Expertin für Hospizarbeit an Verbandsspitze
Deutsches Ärzteblatt Heft 26 / 2025
Beim Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) hat ein Wechsel an der Spitze stattgefunden. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende und Hospizfachkraft Susanne Kränzle ist neue Vorsitzende. … „Ich nehme die Aufgabe mit großer Freude und großem Respekt an“, so Kränzle. Zentrales Thema der kommenden Jahre ist für sie die Umsetzung der im Koalitionsvertrag verankerten „Caring Communities“ und der Dialog darüber, welche politischen Rahmenbedingungen dafür notwendig seien.
Wieso ein Mann seinen Vater auf seiner letzten Reise unbedingt begleiten sollte
17.12.2025, Mens Health
Auf dem Sterbebett zeigt sich oft, wie eng die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Vater wirklich war. Bist du vorbereitet? Ein Abschied für immer! Im August 2019 verstarb der Vater von Andreas Seltmann nach kurzer, schwerer Krankheit. In den Monaten zuvor hat der Autor angefangen, Briefe an seinen Vater zu schreiben, die er jetzt in dem Buch "Das Krokodil fährt nicht mehr" veröffentlicht hat.
Schwester Hannelore / Ein Herz für Ausgegrenzte
16.12.2025, DLF Kultur, Audio 38:21 Minuten
Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Schwester Hannelore mit Aids-Patienten. Der Katholikin war es von Anfang an wichtig, ausgegrenzten Menschen ein anderes Gesicht der Kirche zu zeigen. Im Franziskanerorden fühlt sie sich damit gut aufgehoben. Schon 1997 baute Hannelore Huesmann in Berlin den ambulanten Hospizdienst Tauwerk auf.
Diskussion um Sterbehilfe „Suizide sind ansteckend“
11.12.2025, Stuttgarter Zeitung
… Vier Leitplanken: Castellucci bestätigte, dass er sich derzeit um einen neuen Anlauf bemüht. Der grüne Rechtspolitiker Helge Limbach nennt vier Leitplanken, die ein Gesetz aus seiner Sicht berücksichtigen müsse: Der assistierte Suizid müsse grundsätzlich möglich bleiben. Der Zugang zu Medikamenten, die den Suizid ermöglichen, müsse klar geregelt sein. Beratungspflichten müssten festgelegt werden. Beratung dürfe „nie nur technisch sein“, sondern müsse ausdrücklich auf Alternativen zum Suizid hinweisen. Wichtig sei zudem, dass kein Arzt verpflichtet werden darf, Medikamente zu verschreiben, von denen er weiß, dass sie zu einem Suizid verwendet werden sollen.
Evangelische Bank fördert Hospizarbeit mit 100.000 Euro
05.12.2025, Häusliche Pflege
Die Evangelische Bank stellt in diesem Jahr insgesamt 100.000 Euro für die Hospiz- und Palliativarbeit bereit. Laut der Bank fließen die Mittel an 13 verschiedene Einrichtungen bundesweit. Die höchste Einzelförderung in Höhe von 20.000 Euro erhält das Diakonische Werk Altholstein. Die Einrichtung plant ein neues stationäres Hospiz.
Kommentar zu den Kessler-Zwillingen / Der Todeszeitpunkt als Teil der Lebensplanung
29.11.2025, DLF
Der doppelte Suizid der betagten Kessler-Zwillinge bewegt – vor allem wegen der unverbrüchlichen Geschwisterliebe bis in den Tod. Doch der Fall deutet auch auf einen anhaltenden Streit um die Planbarkeit unseres Lebens hin.
Medizinjurist kritisiert: Suizidbeihilfe wird vermarktet
2025, epd
18.11.Das Bundesverfassungsgericht hat 2020 die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe legalisiert. Seitdem ist der Gesetzgeber eine Neuregelung schuldig geblieben, und die Zahl der Suizide wächst. Jurist Tolmein befürchtet einen kaum kontrollierbaren Markt.
Wie Tod und Trauer ihren Schrecken verlieren
22.11.2025, DLF Kultur
Die meisten Menschen gehen dem Thema Sterben aus dem Weg. Dabei befreit es, unerledigte Dinge zu besprechen, Abschiedsfeiern zu planen und die eigene Endlichkeit anzunehmen, wissen Trauerbegleiterin Karin Simon und Soziologe Dirk Pörschmann.
Die beschädigte Würde des Alters
21.11.2025, Frankfurter Rundschau
Was der gemeinschaftliche Suizid von Alice und Ellen Kessler über die gesellschaftlichen Nöte verrät.
„Ich möchte sterben“: Hospizdienst Hamm begegnet häufig Suizidwünschen von Patienten
19.11.2025, wa.de
Hamm – Der selbst gewählte Tod der Kessler-Zwillinge Alice und Ellen hat dazu geführt, dass sich viele Menschen mit dem Thema Sterbehilfe beschäftigen. Ina Kasten-Kisling hat als Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Hamm und Ansprechpartnerin der neuen mobilen Ethikberatung Hamm seit vielen Jahren immer wieder damit zu tun, wie sie im Gespräch mit Holger Krah äußert.
Sterbehilfe – Warum es gesetzliche Regelungen braucht
18.11.2025, Deutschlandfunk Kultur
Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV, im Podcast-Interview
Berichterstattung zum Welthospiztag 2025
Die Berichterstattung zum Welthospiztag 2025 war sehr ergiebig. Artikel und Beiträge, die auch das Motto "Hospiz - Heimat für alle" erwähnen, haben eine potentielle Reichweite von mehr als 77 Millionen möglichen Leser*innen erreicht.
Hospizverband: Netze gegen Einsamkeit sollen gegen Suizid helfen
07.09.2025, Epoche Times
Es gibt Unterstützung, es gibt Begleitung, es gibt Alternativen: Am 10. September ist der Welttag für Suizidprävention. „Je früher Unterstützung greift, desto eher lassen sich Leid und suizidale Krisen verhindern“, so die Ärztin Ute Lewitzka.
Wenn die Politik versagt: Warum Deutschland ein Suizidpräventionsgesetz braucht
07.09.2025, Ketteler Edelmetalle
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Deutschland nehmen sich jährlich etwa 9.000 Menschen das Leben – mehr als dreimal so viele wie im Straßenverkehr sterben. Doch während für Verkehrssicherheit Milliarden ausgegeben werden, bleibt die Suizidprävention ein Stiefkind der Politik. Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband fordert nun endlich ein Suizidpräventionsgesetz – ein überfälliger Schritt, den die Große Koalition unter Friedrich Merz hoffentlich endlich angeht.
Netze gegen Einsamkeit Hospizverband will bessere Suizidvorbeugung
07.09.2025, NTV
Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband hat eine bessere Suizidvorbeugung gefordert. Nötig sei unter anderem ein Suizidpräventionsgesetz, erklärte der Verband am Sonntag in Berlin unter anderem mit Blick auf die politischen und juristischen Debatten um Beihilfe zum Suizid. Es gehe um "klare Strukturen", um Betroffene frühzeitig zu erreichen und ihnen Hilfen anbieten zu können.
Assistierter Suizid von Glattauer: Mediziner Hardinghaus warnt vor "Werbung"
04.09.2025, NDR Kultur
Wie sollte die Regelung für assistierten Suizid aussehen? Jeder Mensch habe das Recht auf Selbstbestimmung, doch es gebe würdige Alternativen, sagt der Palliativmediziner Winfried Hardinghaus im Gespräch.
In Würde sterben, was heißt das?
Der Fall des todkranken Autors Nikolaus Glattauer, der durch assistierten Suizid aus dem Leben schied, bewegt Österreich. Es gibt aber auch starke Bedenken. ... nicht alle sehen das Interview als ernsthaften, der Komplexität des schwierigen Themas gerecht werdenden Debattenbeitrag. Im Gegenteil. Es gibt auch massive Kritik. Für „hochproblematisch“ hält der Wiener Medizinethiker Ulrich Körtner die Veröffentlichung des Gesprächs. Auch wenn die Redaktion dieses mit Hinweisen auf Beratungsangebote für Suizidgefährdete versehen habe, „liest es sich wie eine Werbung für den assistierten Suizid“, sagt Körtner zur Kleinen Zeitung. Dass darin zudem suggeriert werde, ein wirkliches Sterben in Würde könne es, noch dazu wegen der von Glattauer kritisierten Missstände im Gesundheitswesen, im Grund nur in Form eines Suizids geben, sei, so der Theologe fatal. „Kein Wort zu ambulanten und stationären Palliativangeboten. Stattdessen werden mehr Ärzte gefordert, die zur Unterstützung Suizidwilliger bereit sind.“
Die Versorgung Sterbender in Deutschland
20.08.2025, dpa / Pharmazeutischen Zeitung
Hospize gehören zu den Eckpfeilern der Sterbebegleitung in Deutschland – seien sie stationär oder ambulant. Sie werden durch weitere Versorgungsangebote ergänzt. Ein Überblick. Die professionelle Versorgung sterbender Patientinnen und Patienten in Deutschland wird laut Deutschem Hospiz- und Palliativverband (DHPV) durch ein Netz aus verschiedenen Versorgungsinstanzen gestemmt: die ambulante und stationäre Hospizversorgung, Palliativstationen in Krankenhäusern und die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Mehr als 140.000 Menschen engagieren sich laut DHPV in Deutschland ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich in Hospizen. Sie unterstützen damit die professionelle Arbeit für schwerstkranke und sterbende Menschen.
Angehörige werden von Sterbehilfeorganisationen meist allein gelassen
13.08.2025, DLF
Eine wachsende Zahl von Menschen nimmt das Angebot von Sterbehilfevereinen in Anspruch. Angehörige und Freunde erleben den geplanten Tod mitunter als traumatisierend. Bei den Sterbehilfeorganisationen finden sie bislang wenig Unterstützung.
Hospiz ist für alle da
09.08.2025, Genussmänner
Die Hospiz- und Palliativbewegung setzt sich für gesellschaftliche Vielfalt ein
Das Thema Vielfalt gewinnt für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) immer mehr an Bedeutung, weil in der Gesellschaft Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und soziale Ungleichheit keine Randphänomene mehr sind. "Vor diesem Hintergrund wollen wir zeigen: Erstens sind Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung für alle Menschen da, egal, woher sie kommen und welchen Hintergrund sie mitbringen. Und zweitens sind im hospizlichen Ehrenamt alle Menschen willkommen und erwünscht", betont Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV.
Wünsche zur Bestattung einfühlsam erfragen
Ich pflege - Magazin für pflegende Angehörige, Sommer 2025
Ein Gespräch darüber, wie ein Mensch bestattet werden möchte, ist sehr schwierig zu führen. Dabei ist es für alle Beteiligten entlastend, wenn auch diese letzten Fragen geklärt sind, so Benno Bolze, Geschäftsführer des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV).
Hospiz: Wenn der ersehnte Tod nicht kommt
29.07.2025, WDR 5 Morgenecho
Wie gehen Mitarbeitende in Hospizen damit um, wenn Menschen sterben wollen, aber nicht dürfen? Welche Rolle spielen Patientenverfügungen und die Debatte um Sterbeassistenz im Hospizalltag? Ein Interview mit Susanne Kränzle, Hospizleiterin in Esslingen und stellv. Vorsitzende des DHPV
Heute vor 58 Jahren: Erstes modernes Hospiz in London eröffnet
24.07.2025, SRF
Die englische Pflegefachfrau, Sozialarbeiterin und Ärztin Cicely Saunders gilt als Pionierin der Palliativmedizin. Sie gründete 1967 das St. Christopher's Hospice im Süden Londons und legte damit die Basis für die moderne Hospiz-Praxis, die sich als Alternative zur Sterbehilfe versteht.
Teilhabe im Gesundheitswesen stärken – Zur Palliativversorgung für Musliminnen und Muslime
15.07.2025, BAMF
Die Teilnehmenden des Fachgespräches "Teilhabe im Gesundheitswesen stärken – Zur Palliativversorgung für Musliminnen und Muslime". Quelle: BAMF
Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt beziehen sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche, so auch auf das Gesundheitswesen inklusive der Versorgung am Lebensende. Mit dem Thema Palliativversorgung für Musliminnen und Muslime setzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) neue Akzente im Bereich Integration und Gesundheit. Im Fokus stehen dabei besonders die religiösen und weltanschaulichen Belange der Betroffenen. Zu den Teilnehmenden gehören Karin Scheer und Dr. Ferya Banaz-Yasar (auf dem Bild vorne, 3. und 4.v.r.), beide von der Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen. Karin Scheer bereichert außerdem seit vielen Jahren den Vorstand des DHPV. Quelle: BAMF
Regionales Hospiz- und Palliativnetzwerk im Landkreis Saarlouis gegründet
13.06.2025, Saarnews
Im Landratsamt Saarlouis ist kürzlich das regionale Hospiz- und Palliativnetzwerk im Landkreis Saarlouis gegründet worden. Hierzu wurde von allen Beteiligten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Lebensretterin mit Weitblick
07.03.2025, Goethe-Universität Frankfurt
Ein Suizid hinterlässt Trauer und viele Fragen. Warum? Hätte man es verhindern können? Ute Lewitzka, Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Suizidologie in Deutschland - und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DHPV (Anm. d. Red.) - kennt diese Fragen gut und sucht Antworten.
Palliativ goes Berlinale!
Am 19. Februar 2025 hatet im Forum der Berlinale der Dokumentarfilm "Palliativstation" Premiere. Gedreht hat er auf der Palliativstation des Franziskus-Krankenhauses in Berlin, die von Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV, aufgebaut wurde und bis heute geleitet wird.
„So lange ich gehen kann, komme ich ins Hospiz“
20.02.2025, Bietigheimer Zeitung
Ursula Sauerbrey vom Hospiz Bietigheim-Bissingen erhielt vor Kurzem vom Deutschen Hospiz- und Palliativ Verband in Berlin den Ehrenpreis für ihre ehrenamtliche Arbeit.
Hörtipp: Black Box Sterbehilfe – Doku über Suizidhilfe-Organisationen
06.02.2024, ARD radiofeature von Martina Keller
Die Hilfe zur Selbsttötung ist eine Art Black Box - weitgehend unerforscht und undokumentiert. Die Helfer agieren bislang nach eigenen Regeln. Mit kritischen Einlassungen u.a. von Prof. Ute Lewitzka und Oliver Tolmein, Jurist und Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin.