Broschüren / Handreichungen

Der DHPV bietet Broschüren und Handreichungen zu vielen Themen der Hospizarbeit und Palliativversorgung an. Alle Broschüren sind kostenlos als Download erhältlich, zum Teil stehen sie gegen eine Schutzgebühr (siehe Tabelle) auch als Druckexemplar zur Verfügung.  Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der DHPV-Geschäftsstelle unter info@dhpv.de.

Höhe der Schutzgebühr (inkl. Porto):

bis 500 g 1 kg 2 kg 5 kg 10 kg 31,5 kg
kostenfrei 10 Euro 20 Euro 30 Euro 35 Euro 40 Euro
10-Punkte Forderungspapier an den Deutschen Bundestag

In seinem 10-Punkte-Forderungspapier stellt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen vor und benennt Aufgaben für die politisch verantwortlichen in der 20. Legislaturperiode. Das Papier kann zusammen mit den Kurzflyern (diese sind kostenfrei) bestellt werden.

Handbuch "Junges Ehrenamt in der Hospizarbeit – eine Zukunftsperspektive?!"

Das Handbuch "Junges Ehrenamt in der Hospizarbeit – eine Zukunftsperspektive?!" gibt einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt und die Motivation, die Wünsche und Erwartungen von jungen Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit und hilft z.B. den Hospizdiensten vor Ort, junge Menschen für dieses besondere Engagement zu gewinnen.

Handreichung: Kulturen der Trauer

Bereits 2017 erschien die Handreichung des Deutschen Hospiz und PalliativVerbands (DHPV) „Trauer und Trauerbegleitung“. Grundlage war ein Grundverständnis von Trauerprozessen als normal, gesund und angemessen in der Reaktion auf einen einschneidenden Verlust. Die Ansätze von 2017 werden in der nun vorliegenden Handreichung aktualisiert und weitergeführt.

Hilfe für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen // Vernetzung von ambulanten und stationären Diensten

Die Handreichung verfolgt das Ziel, ambulante Hospizvereine und stationäre / teilstationäre Hospizeinrichtungen (bei stationärem Aufenthalt der Bewohner*innen in einem Hospiz oder einer hospizlichen Tageseinrichtung) beim Thema Hospiz- und Palliativarbeit im Bereich der Eingliederungshilfe zu unterstützen. Weiterhin soll sie ermutigen, Kompetenzen und Fachwissen in der Sterbe- und Trauerbegleitung zur Verfügung zu stellen, aber auch Angebote zu schaffen, Kooperationen zu initiieren und Konzepte zu entwickeln, um eine nachhaltige Sterbe- und Trauerkultur zu etablieren.

Broschüre zum Durchblättern und zum Download sowie zur Bestellung (Stand September 2021)

Dialogpapier „Hospizliche Haltung in Grenzsituationen“

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit seinem Urteil vom 26.02.2020 den § 217 StGB für nichtig erklärt, der die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt hatte. Das BVerfG hat in seiner Urteilsbegründung ausgeführt, dass es eine Verpflichtung zur Beihilfe zur Selbsttötung aber nicht geben darf. Die Entscheidung des Gerichts hat auch eine Auswirkung für die Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die Diskussion in der Gesellschaft zu der Frage, was unter einem würdigen Sterben zu verstehen ist.

Vor dem Hintergrund der Entscheidung des BVerfG hat der DHPV gemeinsam mit seinen Mitgliedern das Dialogpapier „Hospizliche Haltung in Grenzsituationen“ erarbeitet. Das Papier möchte den Hospizdiensten und -einrichtungen vor Ort inhaltliche und methodische Anregungen zur Diskussion an die Hand geben und zur Meinungsbildung und Positionsfindung ermutigen. Das Papier wurde jetzt um einen weiteren sehr lesenswerten Text zur gesellschaftlichen Dimension der Suizidassistenz ergänzt (Autoren: Prof. DDr. Reimer Gronemeyer und Prof. Dr. Andreas Heller, Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des DHPV). Es liegt jetzt zudem als gedruckte Broschüre vor und kann ab 17. Mai 2021 bestellt werden.

Qualifizierte Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung / Rahmenempfehlung für Kursleitungen

Die Handreichung vermittelt Basiswissen und neue Impulse zur qualifizierten Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung. Ziel der Broschüre ist es, den für die Durchführung von Vorbereitungskursen Verantwortlichen ein Konzept sowie einen Rahmen anzubieten, der sie dabei unterstützt, die vom DHPV vertretenen Grundeinstellungen in konkretes professionelles Gestalten bei der qualifizierten Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung zu übertragen.

Ergänzend dazu bietet die Broschüre "Qualifizierte Vorbereitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit" aus dem Jahr 2017 einen guten Überblick und eine allgemeine Einführung in das Thema Vorbereitungskurs. Hier werden die Ziele, Strukturelemente und Inhalte beschrieben, die eine breitere Zielgruppe ansprechen.

Handreichung: Ambulante Hospizarbeit / Erweitertes Führungszeugnis

Schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige sind aufgrund ihrer Situation oder Erkrankung oft besonders schutzbedürftig. Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass schutz- und hilfebedürftige Menschen nicht nur innerhalb der Familien, sondern auch generell in ihrem Umfeld zum Ziel sexualisierter Gewalt werden können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der DHPV als Bestandteil eines umfassenden Schutzkonzeptes das Einfordern des erweiterten Führungszeugnisses von allen Haupt- und Ehrenamtlichen der ambulanten Hospizdienste.
Mit dieser Empfehlung wird kein Generalverdacht ausgesprochen, sondern der Schutz und die Handlungssicherheit aller Beteiligten sollen ermöglicht werden.
Neben dem Schutz der Betroffenen ist es dem DHPV aber ebenso wichtig, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in den ambulanten Hospizdiensten Informationen über die rechtlichen Aspekte in Bezug auf das erweiterte Führungszeugnis, Hinweise zur Prävention und Informationen zu regionalen Ansprechpartnern zur Verfügung zu stellen. Dies möchte der DHPV mit der Handreichung “Vorlage des erweiterten Führungszeugnis in der ambulanten Hospizarbeit“ tun. (NUR zum Download, Stand Januar 2020)

Finanzierung der Trauerarbeit und Trauerweiterbildung im hospizlich-palliativen Arbeitsfeld

Der DHPV spricht sich für eine nachhaltige finanzielle Förderung der Trauerbegleitung aus. Dazu braucht es Modelle der Finanzierung. Der DHPV versteht die folgende Überlegung als Beitrag zur Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland sowie der entsprechenden Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie.

  • Das Arbeitspapier NUR zum Download (Stand September 2020)
Qualitätsrahmenhandbuch Stationäre Hospize

Das übergeordnete Ziel dieses Bundesrahmenhandbuches ist es, stationäre Hospize bei der Entwicklung eines eigenen, auf ihre jeweilige Einrichtung zugeschnittenen Qualitätsmanagementsystems zu unterstützen und auf diese Weise die Qualität ihrer Einrichtung darzustellen und ggf. weiterzuentwickeln. Es beinhaltet die aktuellen Anforderungen an die stationäre Hospizarbeit und die Anforderungen nach § 39a Abs. 1 SGB V.

Qualitätsanforderungen für Basisqualifikationen in Palliative Care und Palliativmedizin

Die DGP und der DHPV waren und sind an der Entwicklung zahlreicher Curricula beteiligt und benennen in dieser Veröffentlichung Curricula, die den gesetzlichen Anforderungen der ambulanten und stationären Hospizarbeit und Palliativmedizin entsprechen.

  • Qualitätsanforderungen NUR zum Download (Stand Juli 2018)
Handreichung zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Auch für den Datenschutz im Rahmen der Hospizarbeit und Palliativversorgung gilt seit dem 25. Mai 2018 die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die vorliegende Broschüre soll einen Einstieg für jeden ambulanten Hospizdienst und jedes stationäre Hospiz zum Thema Datenschutz und eine Grundlage für die Umsetzung der datenschutzrechtlichen Regelungen vor Ort geben, das Datenschutzbewusstsein fördern sowie Berührungsängste hinsichtlich der komplexen Rechtsmaterie des Datenschutzes abbauen helfen.

Ambulante Hospiz- und Palliativdienste – Orientierungshilfe für Vorstände sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Diese Orientierungshilfe wendet sich an Hospiz- und Palliativdienste, die nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V gefördert werden und Vereinsstrukturen aufweisen, d.h. von ehrenamtlichen Vorständen geleitet werden (und die ihre Rolle als Arbeitgeber finden müssen).

  • Dokument NUR zum Download (Stand Dezember 2017)
Abschied nehmende Kinder

Mit der vorliegenden Broschüre werden zum einen Kinder mit lebensverkürzender Erkrankung, zum anderen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch schwere Krankheit konfrontiert sind, in den Fokus genommen. Klar ist: alle Abschied nehmenden Kinder sollten adäquate Begleitangebote der (Kinder- und Jugend)Hospizarbeit nutzen können.

Arbeitshilfe Qualitätsprozesse in ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten

Mit der Arbeitshilfe sollen ambulante Hospiz- und Palliativdienste ermutigt werden, sich Qualitätsfragen zu stellen. Dies betrifft insbesondere die Dienste, die nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V eine Förderung durch die Krankenkassen erhalten. Mit dem Fragenkatalog, der die besonderen Ansprüche und Qualitätsmerkmale der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit berücksichtigt, wird ein Instrument zur Entwicklung von Qualitätsentwicklungsprozessen in ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten an die Hand gegeben.

  • Dokument NUR zum Download (Stand September 2017)
Trauer und Trauerbegleitung

In dieser Broschüre werden Leitgedanken der Trauerbegleitung sowie Standards der Qualifikation von Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern in der Hospiz- und Palliativarbeit dargelegt. Dabei werden bestehende Konzepte vor dem Hintergrund der Erfahrungen des DHPV aufgegriffen und weitergedacht.

Spiritualität in der Hospizarbeit

Die Broschüre geht den Fragen nach, was Spiritualität sein kann, ob sie jedem Menschen eigen ist und welche Funktion ihr im menschlichen Leben, gerade auch im Sterbeprozess, zukommt. Dabei nimmt sie die Vielfalt spiritueller Vorstellungen, Erfahrungen und religiöser Welten in den Blick und beleuchtet auch Fragen der Interreligiosität bzw. den Umgang mit anderen Kulturen. Die Broschüre möchte Hemmschwellen senken und Mut machen, sich dem zu stellen, was im eigenen Leben Spiritualität ist, sowie sich einzulassen auf die Spiritualität der zu begleitenden Menschen.

Empfehlungen zur Zusammenarbeit und Kooperationsgestaltung von Mitgliedseinrichtungen mit stationären Pflegeeinrichtungen

Diese Handreichung gibt pragmatische und praxisnahe Empfehlungen, wie und worauf sich ambulante und ggf. auch stationäre Hospiz- und Palliativeinrichtungen einstellen müssen, um Pflegeheime auf ihrem Weg zu einer Hospizkultur unterstützen und begleiten können. Diese Empfehlung soll zudem der weiteren Zusammenarbeit hospizlich-palliativer Einrichtungen mit Pflegeheimen dienlich sein. Gerade Pflegeheime, die den palliativgeriatrischen Ansatz einführen bzw. bewahren, sollten im Fokus der Aktivitäten der im DHPV organisierten Einrichtungen stehen.

  • Die Empfehlungen NUR zum Download (Stand 2017)
Hospiz- und Wohnungslosigkeit

Die Broschüre möchte Mitarbeiter*innen aus der Hospiz- und Palliativarbeit und aus Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ermutigen, für sich und ihr jeweiliges Handlungsfeld zu fragen, wie eine Begleitung wohnungsloser Menschen am Lebensende gelingen kann, welche Herausforderungen es gibt und wie diese angegangen werden können, wer unterstützen kann, wo Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu finden sind und wie Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen sowie Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe miteinander kooperieren, voneinander lernen und profitieren können.

Advance Care Planning (ACP) in stationären Pflegeeinrichtungen - Eine Einführung auf Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG)

Welche Aussagen trifft das HPG zur gesundheitlichen Versorgungsplanung? Was ist ACP genau und welche Elemente enthält es? Wie kann es in stationären Pflegeinrichtungen, Netzwerken und auf regionaler Ebene implementiert werden? Diese und weitere Fragen werden in einer einführenden Handreichung näher betrachtet.

  • Dokument NUR zum Download (Stand Februar 2016)
Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im hohen Lebensalter in Pflegeeinrichtungen

Einrichtungen der Altenhilfe müssen Orte für ein lebbares Alter und ein würdevolles Sterben sein und werden. Dafür müssen die Rahmenbedingungen mit Unterstützung der Politik verbessert werden. Damit der Wunsch nach individueller Lebens- und Sterbensqualität realisiert werden kann, ist eine besondere Fokussierung auf die bedürftige Person im Sinne einer „radikalen“ Bewohner*innenorientierung erforderlich. DHPV und DGP möchten mit der Stellungnahme zur Gestaltung dieses Prozesses beitragen.

Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften

Die Änderungen der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) sind am 18.05.2011 in Kraft getreten. Im Informationsblatt fasst der DHPV die wichtigsten Neuregelungen für die Hospizarbeit zusammen.

  • Dokument NUR zum Download (Stand Mai 2011)