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#buntesehrenamthospiz

#buntesehrenamthospiz - das ist das Motto des Welthospiztags 2019, der am 12. Oktober stattfindet.

Zum Hintergrund: Motto und Material nehmen Bezug auf die Studie „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit (EbEH) - Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ die gefördert vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und unter Leitung von Prof. Dr. Werner Schneider (Augsburg), Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer (Gießen, Prof. Mag. Dr. Andreas Heller (Wien) sowie Prof. Dr. Klie (Freiburg) im letzten Jahr durchgeführt wurde.

Zentrale Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ehrenamtliche Hospizarbeit nach wie vor weiblich und mittelschichtsbasiert ist und – immer noch – überwiegend von Frauen in der späten Erwerbs- bzw. Nacherwerbsphase getragen wird. Zudem werden bisher überwiegend Menschen der gesellschaftlichen Mitte begleitet, obwohl sich Hospizarbeit als Unterstützungsangebot grundsätzlich an jeden richtet, der Hilfe in der existenziellen Lebenskrise von schwerer Krankheit und Sterben benötigt.

Fazit: Wir brauchen mehr Heterogenität und Offenheit in der hospizlichen Organisationsstruktur wie Organisationskultur und in der ehrenamtlichen Praxis. Für eine zukunftsfähige Hospizarbeit muss der Wandel hin zu einem ‚neuen‘, d. h. bunteren, vielfältigeren und flexibleren Ehrenamt voran gebracht werden. D.h. ganz konkret: Wir wollen mehr jüngere Menschen ansprechen, mehr Männer und mehr Menschen mit Migrationserfahrung, d.h. mit diversen kulturellen Hintergründen und Sprachen.