Am 30.1.2019 fand in Berlin der Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) statt. Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde an Menschen, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit vorangebracht und verbreitet haben, der DHPV-Ehrenpreis verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Ehrenamtliches Engagement:
Laure Meierrose und Kirstin Baade sowie Werner Sinz

Strukturen und Rahmenbedingungen:
Interfraktioneller Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag

Medien und Öffentlichkeitsarbeit:
NDR für die Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" zu Gunsten der Hospizarbeit

Wissenschaftspreis
Juliane Lübbert und Dr. Christine Bruker

Laudatio: Laure Meierrose und Kirstin Baade

von Gisela Textor, Beisitzerin im Vorstand des DHPV, Leiterin der Fachgruppe Ehrenamt

Die Hospizbewegung entstand durch das Engagement und den Einsatz zahlreicher Bürger in der Gesellschaft. Und auch heute ist das ehrenamtliche Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit unersetzbar. Der Ehrenpreis in dieser Kategorie möchte deshalb das langjährige Engagement einzelner Ehrenamtlichen – stellvertretend für die zahlreichen anderen ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auszeichnen.

Wir vergeben den Preis in der Kategorie Ehrenamt in diesem Jahr an Laure Meierrose von der "Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst" und Kirstin Baade vom Hospiz-Förderverein e.V. Itzehoe   ...

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Laudatio: Werner Sinz

von Erich Lange, stellv. Vorsitzender des DHPV

Hospizarbeit ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. Das haben wir gerade wieder sehr eindrücklich durch Menschen wie Kirstin, Baade und Laure Meierrose erfahren. Aber das Tätigkeitsfeld der ehrenamtlichen Hospizarbeit ist vielfältig und facettenreich: Zwar engagieren sich die meisten der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen direkt in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender. Ebenso wichtig ist das Ehrenamt aber auch in anderen Bereichen, etwa in der Vorstandsarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit, der Koordination, der Vorbereitung, der Beratung und der Verwaltung.

Einer, der hier an einer zentralen Schnittstelle gewirkt hat und den wir daher heute ebenfalls mit einem Preis ehren wollen, ist Werner Sinz. Er erhält diesen Preis für die Entwicklung einer Software, die heute aus der Arbeit vieler Hospizdienste und -einrichtungen nicht wegzudenken ist   ...

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Laudatio: Interfraktioneller Gesprächskreis im Deutschen Bundestages

von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV

Das Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit und damit des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands ist es, die Strukturen eines würdevollen Sterbens und die damit zusammenhängenden Rahmendbedingungen zu verbessern. Allerdings: Ohne das gemeinsame Engagement vieler Akteure in Politik und Gesellschaft wäre das nicht möglich. Aus diesem Grund ehrt der DHPV mit dem Preis in der Kategorie Strukturen und Rahmenbedingungen Menschen, Organisationen und Institutionen, die sich hier regional und/oder bundesweit nachdrücklich einsetzen.

Der Interfraktionelle Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag – kurz IFG – setzt sich seit 2002 für eben diese Strukturen und Rahmenbedingungen ein ...

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Laudatio: NDR "Hand in Hand für Norddeutschland"

von Dr. Anja Schneider, stellv. Vorsitzende des DHPV

Für die Hospizarbeit ist es von besonderer Bedeutung, die Hospizidee im Allgemeinen sowie Hospiz- und Palliativangebote im Besonderen auch in der vielfältigen Medienlandschaft sowie in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und somit nicht nur über die Möglichkeiten einer guten Begleitung am Lebensende zu informieren, sondern auch einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit Sterben und Tod zu bewirken.

Der diesjährige Preis für Medien und Öffentlichkeitsarbeit geht daher voller Freude und Überzeugung an die NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“, die Ende 2016 zugunsten der Hospiz- und Palliativarbeit stattgefunden hat ...

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Laudatio: Juliane Lübbert und Dr. Christine Bruker

von Professor Dr. Andreas Heller, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DHPV

folgt in Kürze.

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