Aktuelles > Stellungnahmen

20.02.2019 - 09:00

Stellungnahme anlässlich der Anhörung des Gesundheitsausschusses "Rechtssicherheit für schwer und unheilbar Erkranktein einer extremen Notlage schaffen"

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) spricht sich entschieden gegen die Erarbeitung eines Gesetzes aus, das schwer und unheilbar Erkrankten den Erwerb eines Betäubungsmittels für eine Selbsttötung ermöglicht („Rechtssicherheit für schwer und unheilbar Erkrankte in einer extremen Notlage schaffen“, Deutscher Bundestag, Drucksache 19/4834).

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06.02.2019 - 09:00

Kritische Abwägung zu Kooperationsvereinbarungen nach BQKPMV

Im Jahr 2017 ist die “Vereinbarung nach § 87 Abs. 1b SGB V zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativ-medizinischen Versorgung“ (BQKPMV) zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband in Kraft getreten. Zum Nachweis der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern soll laut dieser Vereinbarung der an der BQKPMV teilnehmende Arzt bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen unterschriebenen Kooperationsertrag einreichen.

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13.12.2018 - 09:00

Stellungnahme für eine Kultur der Trauer und für die Anwendung des Begriffes „Belastungsstörung nach Verlust“ in der ICD-11 6B42 zur Abwendung von unerträglichem Leid in Folge eines Verlustes

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) wendet sich in einer heute veröffentlichten Stellungnahme gegen Bestrebungen, die Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ (Prolonged grief disorder) in die internationale Klassifizierung der Krankheiten (ICD) aufzunehmen. Bei Einführung dieser Diagnose besteht die Gefahr, die Trauer insgesamt wieder als "Störung" wahrzunehmen sowie den Trauerprozess zeitlich zu normieren.

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24.08.2018 - 09:00

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Termin-service- und Versorgungsgesetz – TSVG)

Der Gesetzgeber hat sich mit dem am 23.07.2018 vorgelegten Referentenentwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz der Problematik der Ausschreibung der SAPV-Versorgung nach Vergaberecht angenommen. Der DHPV begrüßt das gesetzgeberische Konzept, ein Zulassungsverfahren zu etablieren, bei welchem SAPV-Leistungserbringer einen Anspruch auf Teilnahme an der SAPV-Versorgung haben, sofern sie die in Landesrahmenverträgen vorgegebenen Voraussetzungen erfüllen, sieht jedoch Verbesserungsbedarf.

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13.06.2017 - 10:00

Stellungnahme zur Vereinbarung nach § 132g Abs. 3 SGB V über die Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

Dem DHPV ist es ein wichtiges Anliegen, dass jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner einer vollstationären Pflegeinrichtung bzw. Einrichtung der Eingliederungshilfe die Möglichkeit der gesundheitlichen Versorgungsplanung gegeben wird. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn jede Einrichtung im Rahmen der Einführung der gesundheitlichen Versorgungsplanung mit der Entwicklung einer hospizlich-palliativen Kultur verbindlich betraut wird. Der DHPV sieht hinsichtlich des vorgelegten Vereinbarungsentwurfs allerdings Änderungs- und Ergänzungsbedarfe.

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