Covid-19

Seit März 2020 begleitet und das Coronavirus SARS-CoV-2 und stellt für die Hospiz- und Palliativarbeit vor große Herausforderungen. Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind eine besonders vulnerable Personengruppe, bei welcher die Gefahr eines schweren Verlaufes (deutlich) erhöht ist. Diese müssen daher besonders geschützt werden. Auch sorgende Personen müssen vor einer Infektion geschützt werden, damit die gesundheitliche Versorgung und hospizliche Begleitung weiterhin gewährleistet ist. Zugleich stehen die Kontaktbeschränkungen im starken Widerspruch zur Grundüberzeugung der Hospizbewegung, dass niemand alleine sterben muss, sondern begleitet von Mitmenschen und unter Einbezug der körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnisse am Lebensende.

Hier gilt es seit Beginn der Pandemie, bei so viel Schutz wie nötig so viel Begleitung wie möglich zu ermöglichen. Der DHPV hat verschiedene Handreichungen und Arbeitshilfen entwickelt, um die Hospizeinrichtungen vor Ort bei dieser Arbeit zu unterstützen.

 

Arbeitshilfe SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung dient dem Ziel, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 bei der Arbeit zu minimieren und Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu schützen (§ 1 Corona-ArbSchV). Die Arbeitshilfe beantwortet die wichtigsten Fragen zur Verordnung.

Arbeitshilfe Coronavirus-Testverordnung (TestV)

Arbeitshilfe des DHPV: Angesichts der Aktualisierung der Corona-Testverordnung möchte der DHPV mit dieser Handreichung den stationären Hospizen, den ambulanten Hospizdiensten und den SAPV-Teams vor Ort eine praktische Hilfestellung an die Hand geben.

Stand 03.12.2020

Stand 08.03.2021

Stand Oktober 2020

Arbeitshilfe Vereinsrecht

Aufgrund der aktuell erlassenen Kontaktverbote und Einschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten ergeben sich Probleme hinsichtlich der Handlungsfähigkeit von Vereinen, da beispielsweise Mitgliederversammlungen nicht mehr ohne Weiteres durchgeführt werden können.

Stand 29.04.2020

Arbeitshilfe Homeoffice und Videokonferenzen

Der DHPV möchte mit dieser Arbeitshilfe für die Hospizarbeit einige Frequently Asked Questions (FAQ) zum Homeoffice zur Verfügung stellen. Vertiefte Informationen zu dieser rechtlich und technisch komplexen Thematik finden sich unter Punkt 9. Darüber hinaus enthält die Arbeitshilfe auf S. 8 unter Punkt II. Informationen zur Auswahl eines Systems zur Durchführung von Videokonferenzen.

Stand 23.04.2020

Arbeitshilfe zur Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Was bedeutet behördlich angeordnete Quarantäne hinsichtlich der Entgeltfortzahlung für den Arbeitgeber, wenn der/die Arbeitnehmer*in aufgrund der Anordnung der Behörde nicht mehr zur Arbeit erscheinen kann?

Stand 08.04.2020

Arbeitshilfe zur (zeitweisen) Arbeitnehmerüberlassung

Eine Arbeitnehmerüberlassung bedeutet, dass ein Arbeitgeber als Verleiher einem Dritten (Entleiher) Arbeitnehmer*innen (Leiharbeitnehmer*innen) im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zur Arbeitsleistung überlässt (vgl. § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz – AÜG). Die Arbeitnehmerüberlassung ist lediglich vorübergehend und grundsätzlich erlaubnispflichtig (vgl. § 1 AÜG).

Stand 08.04.2020

Allgemeine Arbeitshilfe

Der DHPV möchte Ihnen Im Folgenden einige allgemeine Empfehlungen für die Einrichtungen und Dienste der Hospizarbeit und Palliativversorgungen geben. Es gibt zudem eine Vielzahl von Informationen zum Coronavirus, die am Ende der Arbeitshilfe in strukturierter Form mit den entsprechenden Links aufgeführt sind.

Stand 16.03.2020

Weitere Informationen

Zentrum für Qualität in der Pflege
Infektionsschutz und Lebensqualität im Pflegeheim in der Corona-Pandemie


Corona-Update des Bundesgesundheitsministerium zu Schutzmasken für Pflegeeinrichtungen und -dienste sowie stationäre Hopize
Das Bundesgesundheitsministerium infomiert über die Abwicklung des Schutzmaskenhilfspakets Pflege.


Corona-Update des Bundesjustizministeriums zum Vereinsrecht
Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat hier Informationen zur Verlängerung der Maßnahmen im Vereins- und Stiftungsrecht zu Verfügung gestellt.


Handreichung "Besuchskonzepte in stationären Einrichtungen der Langzeitpflege während der Corona-Pandemie"
Der Pflegebevollmächtige der Bundesregierung Westernfellhaus hat die Handreichung "Besuchskonzepte in stationären Einrichtungen der Langzeitpflege während der Corona-Pandemie" veröffentlicht.


GKV-Übersicht zu Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus
Der GKV-Spitzenverband hat alle aktuell gültigen Empfehlungen und Vereinbarungen, die in Zusammenhang mit der herausfordernden Situation rund um das Coronavirus stehen, auf einer Fokusseite zusammengestellt. Auf dieser Seite findet man auch die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes sowie der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene zur Hospizversorgung sowie zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, Stand: 04.11.2020


Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie
Das Forschungsprojekt PiCarDi möchte mit dem EXTRA-Newsletter zu „Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie" auf hilfreiche Materialien und Quellen / Kontaktstellen aufmerksam machen. Der Newsletter trifft aus den vielfältigen nationalen und internationalen Diskursen und Papieren, die es inzwischen gibt, eine Auswahl an praktischen Hinweisen und Handlungsempfehlungen sowie Informations- und Kommunikationshilfen. Wichtig sind uns auch Beiträge von Selbstvertreter*innen und Selbstvertreterverbänden sowie Erfahrungsberichte aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.


Plattform Hospizdienste – Kreative Ideen zu Corona-Zeiten
Hospizbegleitung braucht Nähe – auch in der Corona-Krise! Die Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen lebt von der persönlichen Nähe und Begegnung – und genau diese Nähe ist gerade nur sehr eingeschränkt möglich. Die Hospizakademie Nürnberg hat nun eine Plattform ins Leben gerufen, die als Ideenbörse und Kommunikationsplattform zur Weitergabe und Entwicklung von neuen Wegen der Hospizarbeit in der Corona-Krise dient. Ziel ist es, Ideen zusammenzutragen, voneinander zu lernen und zusammenzurücken trotz räumlicher Distanzierung.


Trauer und COVID-19
In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bestehen zurzeit Besuchsverbote und Einschränkungen. Durch das Versammlungsverbot können Beerdigungen – wenn überhaupt – nur in kleinem Rahmen stattfinden, Kondolenzbesuche bei den Betroffenen sind kaum mehr möglich und auch Trauerfachkräfte können nur eingeschränkt für die Hinterbliebenen da sein. Wie mit dieser Situation umgehen? Unter der Seite www.gute-trauer.de können Menschen, die aktuell unter einem Verlust leiden, Informationen zum Thema "Trauern in Zeiten von COVID-19" erhalten.


Informationen der DGP
Auch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat eigene Empfehlungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie veröffentlicht und Hinweise weiterer Fachgesellschaften und Institutionen zusammengetragen.


Empfehlungen des Ethikrates zum Umgang mit COVID-19-Pandemie
Die gegenwärtige Pandemie fordert unsere Gesellschaft in beispielloser Form heraus und führt zu schwerwiegenden ethischen Konflikten, etwa mit Blick auf die aktuellen Freiheitsbeschränkungen oder soziale und ökonomische Folgelasten. Für diesen schwierigen Abwägungsprozess will der Ethikrat mit der Ad-hoc-Empfehlung "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" ethische Orientierungshilfe leisten, auch mit Blick auf die im Gesundheitssystem drohenden dramatischen Handlungs- und Entscheidungssituationen, falls es zu Ressourcen- und Behandlungsengpässen wie in Norditalien oder im Elsass kommt.


COVID-19 und Palliative Geriatrie für alte und gebrechliche Menschen – zu Hause und im Pflegeheim
Die Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bedroht die ganze Bevölkerung und überall. Am stärksten gefährdet für schwere und tödliche Verläufe sind aber ältere Menschen, die häufig multimorbid und gebrechlich sind.


„Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten" (PallPan)
Im Kampf gegen Covid-19 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das neu gegründete Netzwerk Universitätsmedizin. Das Netzwerk hat zum Ziel, die Corona-Pandemie durch optimale Abstimmung und Zusammenarbeit schneller und effektiver zu bekämpfen; alle Aktivitäten sollen zu einer „Pandemic Preparedness“ beitragen. Eines der 13 Projekte, die vom Netzwerk Universitätsmedizin in enger Verbindung von Forschung und Versorgung gemeinsam in Angriff genommen werden, widmet sich der Erarbeitung einer „Nationalen Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten“ (PallPan).