Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK)

In Deutschland leben ca. 50.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung. Kinder- und Jugendhospizarbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Kinder und Jugendlichen und ihre Familien auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Um alle Beteiligten bei der Reflexion und Weiterentwicklung der täglichen Arbeit zu unterstützen und einen kontinuierlichen und nachhaltigen Prozess der Qualitätssicherung zu ermöglichen, entwickelte ein Forschungsteam der Universität Koblenz-Landau in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. den Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK). Der QuinK ist als grundsätzliche Orientierungshilfe für die Evaluation und die Weiterentwicklung aller Kinder- und Jugendhospizeinrichtungen zu verstehen. Er möchte Einrichtungen ermutigen, Qualitätsentwicklung selbst in die Hand zu nehmen und allen Beteiligten ihre individuelle Verantwortung zum Gelingen des Entwicklungsprozesses bewusst machen.

Hier finden Sie einen Teil des Materials zum Download. 

QuinK-Kurzinfo

QuinK-Reflexionsmanual zu den 12. Grundsätzen der Kinder- und Jugendhospizarbeit:

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12

Anhang (Infos und Begleitbögen)

Die vollständige Publikation können Sie unter ISBN 978-3-941251-84-7 beim hospiz verlag bestellen (€ 24,90).

Besser geht immer! Film zum QuinK

Qualität in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Besser geht immer! – Unter diesem Motto hat der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) mit Unterstützung der Deutsche KinderhospizSTIFTUNG (DKHS) einen Film realisiert, der zur Arbeit mit dem Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) einladen möchte.

Der Film, in dem ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen, betroffene Eltern und Geschwisterkinder zu Wort kommen, zeigt am Beispiel des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Unna, wie durch die kontinuierliche und strukturierte Reflexion von Haltungen, Strukturen und Praktiken die eigene Arbeit überprüft und gezielt weiter entwickelt werden kann.

Dabei überzeugt der Film vor allem mit den positiven Erfahrungen, die alle in Unna Beteiligten beschreiben. Wo zunächst Mehraufwand und Bürokratie befürchtet wurden, kam es nicht nur zu einem besseren Verständnis aller in der Begleitung Beteiligten untereinander, sondern auch zu konkreten Verbesserungen der täglichen Arbeit für Kinder mit lebensverkürzender Erkrankung.

Marcel Globisch, Vorstandsmitglied des DHPV: „Der QuinK ist Ergebnis eines intensiven Prozesses. Wie der Film am Beispiel Unna zeigt, ist er hervorragend geeignet, die eigene Arbeit weiterzuentwickeln. Auch wenn es schon sehr gut läuft, Luft nach oben ist immer. Dabei kann Qualitätssicherung – auch das zeigt der Film – Spaß machen!“

Anschauen.

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