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Die Hospiz-Zeitschrift 36

Hospiz und Demenz in Palliative Care

Die Hospiz-Zeitschrift
Ausgabe 36
2008/2

Inhalt

Fachartikel

Demenz und Hospiz
Eine gerontopsychiatrische Sicht
Von Klaus Maria Perrar

Schmerzmanagement bei Menschen mit Demenz
Von Stephan Kostrzewa

Projekte

"Sterben im Stehen" ...
Ein Hausgemeinschaftsmodell für Menschen mit Demenz
Von Brigitte Voß

Kommunikation bei Menschen mit Demenz
Die „Integrative Validation“ – ein Modell der Praxis mit Kommunikations- und Umgangsform
Von Norbert Schmelter

(Wie) Können an Demenz erkrankte Menschen ihr Sterben erleben?
Aus einem Fachgespräch
Von Stephan Kostrzewa u. Klaus-Peter Buchmann

Report

Pflegen wir Angehörige?
Zum Kommunikationsmanagement im Hospiz
Von Eva Rünker

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Fachzeitschrift für Palliative Care – DIE HOSPIZ-ZEITSCHRIFT – will mit dieser Ausgabe 36 einen Bogen schlagen von der Hospiz- und Palliativarbeit zur Versorgung und Begleitung von Menschen, die an einer demenziellen Erkrankung leiden. In unserer Gesellschaft steigt das öffentliche Bewusstsein für die Anliegen und Belange der Menschen mit dieser Erkrankung, sicherlich auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland. Da die demenziellen Erkrankungen immer progredient verlaufen und die Betroffenen in der Regel in einem weit fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung versterben, gilt es auch hier, die Möglichkeiten und Qualitäten der adäquaten palliativen Versorgung zu diskutieren und zu entwickeln.

So fragen die Fachartikel dieser Ausgabe 36 nach den Ansätzen von Palliative Care in der Versorgung und Begleitung von an Demenz Erkrankten und diskutieren vor diesem Hintergrund den Verlauf und das Erleben von Tod und Sterben bei den von Demenz Betroffenen selbst. In der Darstellung der Organisation einer adäquaten palliativen Versorgung werden zudem kommunikative Erfordernisse anhand der „integrativen Validation“ und strukturelle Handlungsmöglichkeiten anhand eines kommunitären Wohnkonzeptes von an Demenz Erkrankten dargestellt.

Wir wünschen uns, dass die Bedürfnisse von demenziell Erkrankten von unserer Gesellschaft gerade bei den Hilfen am Lebensende zunehmend wahrgenommen und beantwortet werden und hoffen, mit dieser Ausgabe der HOSPIZ-ZEITSCHRIFT dazu einen Beitrag leisten zu können.

Ihnen, liebe Leserinnen und Lesern, wünschen wir angenehme Sommertage

Ihre

Dr. Birgit Weihrauch
für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V.

Dr. Paul Timmermanns
für den hospiz verlag