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Jubiläumsjahr 2017

2017 feiert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) sein 25-jähriges Bestehen. Wir möchten das Jubiläum zum Anlass nehmen, das Erreichte zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft der Hospiz- und Palliativarbeit zu werfen.

Schwerstkranke und sterbende Menschen und die ihnen Nahestehenden benötigen am Ende des Lebens Zuwendung und Unterstützung. Dass diese Erkenntnis sich gesamtgesellschaftlich immer mehr durchsetzt, wurzelt im bürgerschaftlichen Engagement zunächst weniger Pioniere der Hospizarbeit in den 1980er Jahren. Die Gründung des DHPV im Jahr 1992 als BAG Hospiz, Interessenvertretung der Hospizbewegung, Dachverband der überregionalen Organisationen und Verbände der Hospiz- und Palliativarbeit sowie selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik, war eine notwendige und logische Entwicklung. Heute blicken wir auf 25 ereignisreiche Jahre zurück, in denen wir für schwerstkranke und sterbende Menschen viel bewegt haben.

Auf dieser Seite möchten wir über dieses Jubiläum informieren.

Jubiläumsbroschüre


In der Jubiläumsbroschüre werfen wir einen Blick auf das Erreichte, beleuchten zukünftige Herausforderungen und lassen Wegbegleiter aus Politik und Gesellschaft, unsere Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte zu Wort kommen.

Broschüre zum Download.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Broschüre gerne per Post zu.

Jubiläumsfilm

Der DHPV ist Dachverband von 25 überregionalen Verbänden und Organisationen. Zeichen der Wertschätzung des gemeinsam in 25 Jahren erreichten sind diese herzlichen Jubiläumsgrüße.

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Kooperationsveranstaltungen

Runder Tisch und Bürgergespräch „Was bedeutet ein verantwortlicher Umgang mit dem eigenen Sterben“ in Erfurt

Am 1. März 2017 hat die erste von insgesamt vier Kooperationsveranstaltungen stattgefunden, die der DHPV gemeinsam mit einzelnen Mitgliedern bestreitet. Nach dem Runden Tisch zur Hospiz- und Palliativarbeit luden die Kolleginnen des Thüringer Hospiz- und Palliativverbandes  zum Bürgergespräch "Verantwortung für das eigene Sterben" ein. Hier konnten interessierte Bürger ihre Fragen zur Hospiz- und Palliativarbeit an so renommierte Menschen wie Heike Werner, Arbeits- und Sozialministerin, Prof. Josef Römelt vom Lehrstuhl für Moraltheologie und Ethik an der Universität Erfurt, PD Dr. Ulrich Wedding, Leitender Chefarzt der Palliativstation im Klinikum der FSU Jena sowie Kolleginnen aus der Hospiz- und Palliativarbeit wie Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V., Evelyn Pohl, Leiterin des stationären Hospizes Bad Berka und Johanna Weymar, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Erwachsene und des Kinderhospizdienstes Bad Salzungen stellen.

Weitere Kooperationsveranstaltungen:

9. Juni 2017 - „Verlust – natürlich kein Thema für Kinder und Jugendliche“
Kooperationsveranstaltung des Malteser Hilfsdienstes und des DHPV in Bensberg-Bergisch Gladbach
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14. Oktober 2017 - Start des Projektes „Den Löffel abgeben“
Kooperationsveranstaltung des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V. (anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des HPV NRW) und des DHPV in Essen
Weitere Informationen folgen.

22. November 2017 - Waldbreitbacher Hospiztag zum Thema „Spiritualität in der Hospizarbeit und Palliativversorgung“
Kooperationsveranstaltung der Marienhaus GmbH Waldbreitbach und des DHPV in Vallendar
Weitere Informationen folgen.

Am 13. Oktober 2017 findet anlässlich des 25-jährigen Jubiläums außerdem die Fachtagung des DHPV „Hospizarbeit und ihre Auswirkung auf gesellschaftliche Entwicklungen – ein internationaler Vergleich“ in der Akademie der Künste in Berlin statt.
Weitere Informationen folgen.

Jubiläumsauftakt

Am 15. Februar 2017 wurde in Anwesenheit von über 200 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden der Hospiz- und Palliativarbeit der Auftakt zum 25-jährigen Jubiläum des DHPV gefeiert.




v.l.n.r.: Erich Lange (stell. Vorsitz. d. DHPV), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus (Vorsitz. d. DHPV), Dr. Anja Schneider (stell. Vorsitz. d. DHPV), Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und Benno Bolze (Geschäftsführer d. DHPV)

Bundestagspräsident Prof. Lammert, Schirmherr unseres Jubiläums, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und DHPV-Schirmherrin Prof. Herta Däubler-Gmelin haben in ihren Grußworten die Arbeit des Verbands und der in ihm ehren- und hauptamtlich engagierten Menschen gewürdigt.  Auch Prof. Philip Larkin, Präsident der European Association for Palliative Care, schickte seine Grüße per Videobotschaft.

 

 

 

 

Der Bundestagspräsident bedankte sich bei allen in der Hospiz- und Palliativarbeit engagierten Menschen. „Sie nehmen schwerstkranke, sterbende Menschen in ihrer Einmaligkeit wahr, sie pflegen und begleiten Menschen in dieser schweren Zeit und ermöglichen ihnen einen würdevollen Abschied.“





Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zitiert in seiner Rede den Soziologen Norbert Elias: Sterbende brauchen "die Freundschaft der Überlebenden", nicht geschaftsmäßige Beihilfe zum Suizid.



Die Schirmherrin Prof. Herta Däubler-Gmelin: "Wir sind jedoch auf gutem Weg, um die Verheißung des ersten Artikels unseres Grundgesetzes mit seiner Betonung der Menschenwürde als verbindlicher Richtschnur auch für den Alltag der Menschen in der letzten Lebensphase überall wirksamer werden zu lassen."








Prof. Philip Larkin, Präsident der European Association for Palliative Care, mit seiner herzlichen Grußbotschaft per Video.

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Auch beim Podiumsgespräch wurde die Bedeutung des Ehrenamtes für die Zukunft der Hospizarbeit hervorgehoben, v.l.n.r.: – Prof. Hardinghaus, Dr. Ralf Kleindiek (BMFSFJ), Helga Kühn-Mengel, MdB und Sprecherin des Interfraktionellen Gesprächskreises Hospiz im DBT, Moderatorin Dr. Jacqueline Boysen, Prof. Sabine Pleschberger und Bundesgesundheitsminsiter Hermann Gröhe








Auch Monika Müller erinnerte in ihrem Festvortrag daran, woher wir in der Hospizarbeit kommen, und wie wichtig es ist, die Ursprünge der Hospizidee mit in die Zukunft zu nehmen.



25 DHPV, d.h. auch 25 Jahre fruchtbare, z.T. streitbare, aber immer an der Sache orientierte Zusammenarbeit mit den 25 Mitgliedsverbänden und -organisationen. Zusammen haben wir viel erreicht. Der Vorstand des DHPV bedankt sich bei seinen Mitglieder für dieses Miteinander und für die zahlreichen Glückwünsche.




Den künstlerischen Rahmen arrangierte Stefan Weiller mit seinen „Letzten Liedern und Geschichten aus dem Hospiz“, einem Projekt zwischen Dokumentation, Kunst, Theater und Musik. Das Publikum war begeistert und hingerissen.

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