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Qualität, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Fragen der Qualität, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen haben eine zentrale Bedeutung, denn eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung muss überall dort, wo Patienten versorgt werden, gesichert sein. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme im Gesundheitsbereich ständig gewachsen und sind gleichzeitig selbstverständlicher Teil der Leistungserbringung im Gesundheitssystem geworden. Eine solche an Qualitätsstandards orientierte Versorgung muss sich dabei stets an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausrichten, in ihrem Interesse muss eine qualitätsgesicherte Versorgung entwickelt werden. Dies gilt im besonderen Maße auch in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Hospiz- und Palliativeinrichtungen, als gleichberechtigte Partner im Gesundheitssystem, müssen sich den Herausforderungen im Bereich Qualitätsmanagement stellen. Dass dabei die Anforderungen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nicht ohne weiteres auf die Hospiz- und Palliativversorgung übertragen werden können, sondern den Besonderheiten der Hospiz- und Palliativarbeit Rechnung getragen werden muss, ist selbstverständlich. Bei diesem komplexen Thema geht es bspw. um Fragen der personellen und sächlichen Ausstattung, um Fragen der Qualifizierung der verschiedenen Berufsgruppen, um qualitätsgesicherte Abläufe und Kommunikation, Dokumentationsanforderungen, Datenmanagement und angemessene Lösungen von EDV-Systemen.

Rahmenvereinbarung gem. § 39a Abs. 1 und 2 SGB V
In der ambulanten und stationären Hospizarbeit werden entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers zwischen den für die Hospizarbeit zuständigen Organisationen auf Bundesebene und dem GKV-Spitzenverband Rahmenvereinbarungen gem. § 39a Abs. 1 und 2 SGB V geschlossen, die wesentliche Vorgaben zur Qualitätssicherung beinhalten.