Am 18.1.2017 fand in Berlin der Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) statt. Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde an Menschen, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit vorangebracht und verbreitet haben, der DHPV-Ehrenpreis 2016 erliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Ehrenamtliches Engagement:
Gerda Pusch und Barbara Wille Lehmann

Strukturen und Rahmenbedingungen:
Dr. Birgit Weihrauch und Prof. Christof Müller-Busch

Medien und Öffentlichkeitsarbeit:
Stefan Weiller

Laudatio: Gerda Pusch und Barbara Wille-Lehmann

von Gisela Textor

Die Hospizbewegung entstand durch das Engagement und den Einsatz zahlreicher Bürger in der Gesellschaft. Und auch heute ist das ehrenamtliche Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit unersetzbar. Der Ehrenpreis in dieser Kategorie möchte deshalb das langjährige Engagement einzelner Ehrenamtlichen – stellvertretend für die zahlreichen anderen ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auszeichnen.

Wir vergeben den Preis in der Kategorie Ehrenamt in diesem Jahr an Gerda Pusch aus Alzey und an Barbara Wille-Lehmann aus Hamburg  ...

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Laudatio: Dr. Birgit Weihrauch und Prof. Christof Müller-Busch

von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus

Das Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit und damit des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands ist es, die Strukturen eines würdevollen Sterbens und die damit zusammenhängenden Rahmendbedingungen zu verbessern. Allerdings: Ohne das gemeinsame Engagement vieler Akteure in Politik und Gesellschaft wäre das nicht möglich. Aus diesem Grund ehrt der DHPV mit dem Preis in der Kategorie Strukturen und Rahmenbedingungen Menschen, die sich hier regional und/oder bundesweit nachdrücklich einsetzen.

Ich habe heute die besondere Ehre, den diesen Ehrenpreis an Sie, hochverehrte Frau Dr. Weihrauch, und an Sie, lieber Prof. Müller-Busch zu überreichen. Denn als Initiator*innen und Motoren der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland haben Sie sich in besonderer Weise um die Strukturen und Rahmenbedingungen der Hospiz- und Palliativarbeit verdient gemacht ...

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Laudatio: Stefan Weiller

von Dr. Anja Schneider

Es ist von besonderer Bedeutung, dass die Hospiz- und Palliativarbeit in der vielfältigen Medienlandschaft und in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam macht. Geehrt werden in der Kategorie „Medien“ deshalb Persönlichkeiten, die durch ihren Einsatz für die Hospiz- und Palliativarbeit zu einem Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit Sterben und Tod beitragen.

Ich freue mich sehr, diesen Ehrenpreis heute– nach Bettina Tietjen, Arno Geiger, Andrea Berg, Dada Peng um nur einige zu nennen – an Stefan Weiller übergeben zu können. Wir möchten damit, lieber Herr Weiler, Ihr Engagement für die Hospizidee und -arbeit, vor allem Ihr Projekt „... und die Welt steht still … Letzte Lieder und Geschichten aus dem Hospiz“ würdigen ...

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