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Die Hospiz-Zeitschrift 44

Das Ehrenamt ...

... in der Hospiz- und Palliativversorgung

Die Hospiz-Zeitschrift
Ausgabe 44
2010/2

Inhalt

Fachartikel

Sterben dort, wo man zuhause ist ...
Organisation und Praxis von terbebegleitung in der ambulanten Hospizarbeit.
Von Julia von Hayek, Christine Pfeffer, Werner Schneider

Ehrenamt braucht Überzeugung, Integration und Wertschätzung
Von Christine Pfeffer

Experten des Alltags
Plädoyer für verschmelzende Wissens- und Handlungslogiken im Hospiz
Von Harald Haynert

Entscheidungsprozesse
zur Anlage einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie
Von Claudia Dinand, Tina Quasdorf, Rainer Markgraf, Sabine Bartholomeyczik

Projekt

Vorsicht Falle!
Ehren- und Hauptamt in der ambulanten Hospizarbeit
Von Sophie Warning

Motivation und Demotivation von Ehrenamt im Hospiz
Von Anna Faida

Freiwillige Hospizbegleitung
im stationären und ambulanten Bereich. Ein persönlicher Vergleich
Von Astrid Bongartz

Kritischer Kommentar

Palliativmedizin versus Hospiz-Idee?
Von Klaus-Peter Buchmann

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

das Ehrenamt ist von Beginn an die Stärke und das besondere Merkmal der Hospizbewegung, die Begleitung durch Ehrenamtliche elementarer Bestandteil eines umfassenden Konzeptes zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen. Nähe, Dasein, Mitmenschlichkeit, Hilfen bei den alltäglichen Dingen des Lebens auch und gerade in einer existenziellen Grenzsituation – für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet diese durch Freiwillige geleistete Unterstützung in besonderer Weise Halt und Kraft in einer für sie belastenden und häufig verzweifelten Situation. Gerade im Hinblick auf den anstehenden Ausbau ambulanter, häuslicher Versorgung sind wir alle im Interesse der Betroffenen herausgefordert, hospizliches Handeln und palliativmedizinische Behandlung und Pflege zu einem ganzheitlichen Ansatz integrativ zu verbinden.

Diese Ausgabe der HOSPIZ-ZEITSCHRIFT widmet sich dem Thema der Ehrenamtlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: Fragen der Organisation und der praktischen Arbeit aus Sicht der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen werden ebenso angesprochen wie ethische Aspekte der Alltagskompetenz und die Bedeutung und Begrifflichkeiten von Hospizidee und Palliativmedizin. Dargestellt werden Erfahrungen aus persönlichem Erleben in der hospizlichen Arbeit wie auch wissenschaftliche Forschungsergebnisse.

Ihnen, den Leserinnen und Lesern, wünsche ich, dass Sie in dieser neuen Ausgabe der Hospiz-Zeitschrift Anregungen und Unterstützung für Ihr eigenes Engagement in der Hospiz- und Palliativversorgung finden; denn das Thema der Ehrenamtlichkeit und die damit in der täglichen Arbeit verbundenen ganz konkreten Fragen betreffen uns alle, die wir uns in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen hauptamtlich oder ehrenamtlich engagieren.

Ihre Dr. Birgit Weihrauch
für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V.