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Die Hospiz-Zeitschrift 43

Das Grundprofil ...

... von Hospiz- und Palliativarbeit

Die Hospiz-Zeitschrift
Ausgabe 43
2010/1

Inhalt

Fachartikel

Die Situation von Hospiz in Deutschland heute
Was ist aus den Zielen der Hospizarbeit geworden?
Von Gerda Graf

Visionen der Hospizarbeit - die Integration der Hospizarbeit
Nachdruck aus der Hospiz-Zeitschrift Ausgabe 1
Von Gerda Graf

Von den Anfängen der bundesdeutschen Hospizbewegung
Motive, Ziele, Schwierigkeiten und Erfolge
Von Rochus Allert

Projekt

Die Hospizbewegung in Deutschland
eine journalistische Außensicht
Von Beate Lakotta

Was ist aus Hospiz geworden?
aus Sicht der Palliativmedizin
Von Rainer Prönneke

Was ist heute aus den Zielen der Hospizbewegung ...
in pflegewissenschaftlicher Sicht geworden?
Von Christel Bienstein

Die Entwicklung von Hospizidee und -arbeit
Von Josef Roß

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

diese erste Ausgabe der HOSPIZ-ZEITSCHRIFT im Jahr 2010 widmet sich dem Thema des Grundprofils von Hospiz- und Palliativarbeit. Sie knüpft damit an die erste Ausgabe unserer Fachzeitschrift überhaupt von September 1999 an. Damals startete die Unternehmung unserer Fachzeitschrift mit einem Grundsatzartikel zu „Grundhaltungen und Visionen“ der Hospizarbeit und in dieser Ausgabe haben wir diesen bis heute viel beachteten Beitrag noch einmal in einer kommentierten Fassung zum Abdruck gebracht. Das Thema des Grundprofils wird dann mit einer Analyse der Entwicklung von Hospiz- und Palliativarbeit aus den Anfängen bis heute in einer Innen- und einer Außenansicht ergänzt. Desweiteren nehmen die 4 Projektartikel aus den Perspektiven der 4 Säulen der Hospizarbeit eine weitere fachliche Reflexion des Grundprofils vor.

In den Artikeln und Beiträgen wird deutlich, dass die Hospizbewegung sich einerseits in vielfältigen Versorgungsangeboten ausdifferenziert hat und sich trotzdem andererseits aus einheitlichen Überzeugungen nährt. Sie kennzeichnet als qualitatives Element ihre fachlichen Grundlagen in einem ethischen Profil, das ihre Einrichtungen teilen und in die Gesellschaft hinein mitteilen.

Möge diese Ausgabe Ihrer HOSPIZ-ZEITSCHRIFT bei der guten Ausgestaltung und der fruchtbaren Reflexion Ihrer eigenen Hospiz- und Palliativarbeit anregend und hilfreich sein oder einfach Anlass geben, sich mit den ethischen Grundlagen einer adäquaten Begleitung und Versorgung von Schwerst- und Sterbenskranken auseinander zu setzen.

Ihre

Dr. Birgit Weihrauch
für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V.

Dr. Paul Timmermanns
für den hospiz verlag