Wie kann Solidarität gelingen? Der DHPV bei der Jahrestagung des Ethikrates

Gesellschaftliche Polarisierung, soziale Ungleichheiten und globale Krisen stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf die Probe. Die Frage, wie Solidarität dennoch gelingen kann, hat der Deutsche Ethikrat auf seiner Jahrestagung am 18. Juni in Berlin thematisiert. Der DHPV war mit einem Stand beim Praxisparcour "Solidarität im Alltag" beteiligt. Dort informierten Anita Girst, ehrenamtlich beim ambulanten Hospizdienst der St. Jakobus Hospiz gGmbH in Saarbrücken tätig, Gerda Graf, 2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und Ehrenvorsitzende des DHPV, sowie Jessica Zeckert von der Malteser Anlaufstelle für Trauernde Berlin alle Interessierten der ausgebuchten Veranstaltungen zu den Möglichkeiten von Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung sowie zum Projekt Hospiz macht Schulle und zum hospizlichen Ehrenamt.

Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und Mitglied des Deutschen Ethikrates: „Schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten, dafür sind unsere ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen landesweit da. In diesem Sinne verkörpert Hospizarbeit eine Haltung der unbedingten Solidarität unter Sterblichen, die sich in der Begleitung und Unterstützung von Menschen am Lebensende manifestiert. Diese Solidarität basiert auf dem Bewusstsein der gemeinsamen Sterblichkeit und dem Bestreben, ein würdevolles und selbstbestimmtes Sterben zu ermöglichen.“

Weitere Infos zur Veranstaltung (Seite des Ethikrates)

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