Neues aus Berlin: Materialien zur Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende
Im Juli 2026 erschien in Berlin die neue Broschüre „Demenz – ein Leiser Abschied. Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende“, herausgegeben von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege und der Zentralen Anlaufstelle Hospiz des Unionhilfswerks. Die mit Unterstützung der Alzheimer Gesellschaft Berlin entstandene Broschüre ist ein Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie und der Charta für Sterbende. Sie ordnet sich ein in eine Berliner Ratgeberreihe für pflegende Angehörige und weitere Nahestehende zur Versorgung am Lebensende in der Häuslichkeit. Neben Antworten auf viele Fragen zur Begleitung und Tipps zur Sterbebegleitung gibt es Anregungen zur Selbstfürsorge und Trauerbewältigung sowie im Anhang wichtige Adressen und Hinweise zu Angeboten und Literatur.
Zentrale Anlaufstelle Hospiz | Wegweiser
Die im Rahmen des Berliner Charta-Prozesses entstandenen „Empfehlungen zur Sterbebegleitung für Menschen mit Demenz für Träger von anbieterverantworteten Pflegewohngemeinschaften“ sollen Anbieter und Verantwortliche dabei unterstützen, dass die Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende in der gemeinschaftlichen Wohnform gut gelingt. Die Empfehlungen ersetzen die individuelle medizinische, pflegerische oder rechtliche Beratung im Einzelfall jedoch nicht.
Barrierefrei: Empfehlungen zur Sterbebegleitung für Menschen mit Demenz für Träger anbieterverantworteter Pflegewohngemeinschaften
Direkt an Zu- und Angehörige von Menschen mit Demenz wendet sich das im Rahmen des Berliner Charta-Prozesses entstandene Informationsblatt „Häufige Fragen und Antwortmöglichkeiten zur Sterbebegleitung in Pflegewohngemeinschaften“. Das Konzept einer Pflegewohngemeinschaft schließt die Versorgung am Lebensende ein. Doch werden Zu- und Angehörige auch in die Sterbebegleitung einbezogen? Und wenn ja, wie? Diese und weitere Fragen, die häufig bei der Zentrale Anlaufstelle Hospiz Berlin ankommen, werden hier aufgegriffen und beantwortet.
Häufige Fragen und Antwortmöglichkeiten zur Sterbebegleitung in Pflegewohngemeinschaften
Im vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie produzierten und mit Mitteln des Landes Berlin geförderten neuen Erklärfilm „Das Total Pain-Konzept in der Palliativen Geriatrie“ wird leicht verständlich aufgezeigt, dass es bei Schmerzen im Rahmen von Palliativpflege alter und hochaltriger Menschen nicht nur um körperliche Beschwerden geht. Vielmehr wirken körperliche, psychische, soziale und spirituelle Aspekte zusammen und beeinflussen so das gesamte Schmerzempfinden eines Menschen. Der Erklärfilm vermittelt anschaulich, dass Schmerz auf all diesen Ebenen miteinander verflochten ist und nur durch eine ganzheitliche Herangehensweise – Total Pain – das tatsächliche Ausmaß des Leidens erfasst und Abhilfe für mehr Lebensqualität geschaffen werden kann.
Das Total-Pain-Konzept in der Palliativen Geriatrie - YouTube