DHPV ist Erstunterzeichner der Allianz gegen Einsamkeit
Einsamkeit betrifft Menschen in allen Lebensphasen. Besonders vulnerable Gruppen wie schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen sind oft besonders hart von sozialer Isolation betroffen. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) unterstützt deshalb als einer von mehr als 100 Erstunterzeichnenden die Allianz gegen Einsamkeit, die am 22. Juni 2026 auf der Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit" in Berlin offiziell gestartet wurde.
Die Allianz gegen Einsamkeit ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Sie wird vom Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) koordiniert und begleitet. Ziel ist es, Engagement, Wissen und Potenziale aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln, um Einsamkeit in Deutschland wirksam vorzubeugen und zu lindern – und das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig zu stärken.
Der DHPV bringt in diese Allianz die wichtige Perspektive der Hospizarbeit und Palliativversorgung ein. Die hier ehren- und hauptamtlich Engagierten stehen dafür, dass schwerstkranke und sterbende Menschen am Lebensende nicht allein sind – und dass auch ihre Angehörigen Begleitung und Unterstützung erfahren. Diese Erfahrung macht den DHPV zu einem wichtigen Partner in der gesamtgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Einsamkeit.
Die Unterzeichnung der Allianz ist für den DHPV deshalb mehr als ein symbolischer Akt. Sie unterstreicht das Selbstverständnis der Hospizbewegung, dass Sterben, Trauern und Verlust Teil des Lebens sind – und dass kein Mensch diese Phasen in Einsamkeit durchleben sollte.
Weitere Informationen zur Allianz gegen Einsamkeit finden Sie auf der Website des Kompetenznetzes Einsamkeit