Der DHPV beim BMFSFJ

Im März hatte die Bundesfamilienministerin zu einem Gespräch über die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf eingeladen. Der DHPV verwies dabei auf die hohe Belastung pflegender Angehöriger – auch in der letzten Lebensphase eines betroffenen Menschen.

Susanne Kränzle, Vorsitzende des DHPV, benannte drei zentrale Forderungen:

- Die Angehörigenedukation muss mit niederschwelligen Angeboten besser verfügbar sein.
- Die Trauerbegleitung bedarf einer Verstetigung und Refinanzierung – sie ist als krankheits- und suizidpräventiv einzuschätzen.
- Die Caring Communities (Sorgende Gemeinschaften) sind politisch gewollt, ihre Umsetzung aber bislang nicht geregelt.

Zu letzterem Punkt verwies Susanne Kränzle auf den Koalitionsvertrag der 21. Legislaturperiode (CDU/CSU und SPD): Dort sind sorgende Gemeinschaften als zentrales Konzept zur Stärkung der sozialen Teilhabe und Daseinsvorsorge verankert – unter anderem durch die geplante Weiterentwicklung des Hospiz- und Palliativgesetzes, um schwerstkranken Menschen und ihren Familien ein würdevolles Leben und Sterben im vertrauten sozialen Umfeld zu ermöglichen.

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