Forschungsprojekt TrauerErLeben

Mit dem Sterben und dem Tod von nahen Angehörigen oder Freunden treten oft schon während des Sterbeprozesses und nach dem Tod bei den Hinterbliebenen zahlreiche seelisch-emotionale, körperliche, kognitive und auch spirituelle Reaktionen und Verarbeitungsprozesse auf. Für viele Hinterbliebene sind Trauer und Trauern mit der Gefahr eines sehr hohen und nicht nachlassenden Leidensdruckes verbunden, der sowohl in Krankheit als auch in soziale Desintegration einmünden kann. Die Trauerbegleitung hat sich in den letzten Jahren konzeptionell gut etabliert, d. h.: der Bedarf, die Sinnhaftigkeit und die positiven Wirkungen werden als gegeben angesehen und auch erlebt. Allerdings ist Wissen drüber, worin denn die speziellen Wirkungen von Trauerbegleitungen liegen und welche inhaltliche Reichweite diese aufweisen zwar vorhanden, dieses Wissen verbleibt aber nahezu gänzlich ohne empirisch relevante und zufriedenstellende Nachweise und Ergebnisse.

Das Projekt hat vor diesem Hintergrund die Wirkungen von Trauerbegleitung im Rahmen der emotionalen und sozialen Bewältigung von tiefgehenden und komplizierten Trauerprozessen untersucht.

  • Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier.

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