Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Nummer 132
31. Januar 2020

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

in guter Tradition sind wir mit unserem Neujahrsempfang in das neue Jahr gestartet. Mit einhundert Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden und aus der Hospiz- und Palliativarbeit haben wir vor allem die Preisträger*innen unseres Ehrenpreises gefeiert. Unter den Gästen waren unter anderem Markus Grübel, MdB und Sprecher des Interfraktionellen Gesprächskreises im Deutschen Bundestag, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Stefan Zierke und der Botschafter des DHPV und der DHPS Götz Schubert. Es war ein stimmungsvoller und anregender Abend, für den wir unseren Gästen danken wollen.

Das Jahr begann mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages für ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende. Wir haben diese Entscheidung für die Zustimmungslösung begrüßt und den Einbezug einer hospizlichen Perspektive im Umgang mit lebenslimitierend erkrankten Menschen, die als Organspender in Betracht kommen, gefordert.

Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland haben wir das Qualitätsrahmenhandbuch für stationäre Hospize „QUALITÄT SORGSAM GESTALTEN: Bundesrahmenhandbuch Stationäre Hospize“ überarbeitet und werden es Ende Februar in Berlin vorstellen.

Am 26. Februar erwarten wir mit Spannung die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung. Im April letzten Jahres waren wir als Dachverband zur Verhandlung in Karlsruhe geladen, wo ich als Sachverständiger für die Beibehaltung des § 217 in seiner aktuellen Form plädiert habe. Denn, so meine Überzeugung, eine solidarische Gesellschaft benötigt nicht vereinfachte Möglichkeiten zum Suizid, sondern den weiteren konsequenten Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim, damit die Menschen ihr Leben in Würde beschließen können.

Unabhängig von der Karlsruher Entscheidung feiern wir in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Feiern Sie mit und lassen Sie uns gemeinsam eine bunte, vielfältige Veranstaltungslandschaft rund um das Charta-Jubiläum gestalten. Die Kolleginnen aus der Charta-Koordinierungsstelle haben viele tolle Ideen zusammengetragen. Lassen Sie sich inspirieren!

Für den Vorstand

Prof. Winfried Hardinghaus
Vorsitzender

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Inhaltsübersicht

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung / Verleihung der DHPV-Ehrenpreise
Fachtag und Übergabe des neuen Qualitätsrahmenhandbuches für stationäre Hospize
Interfraktioneller Gesprächskreises Hospiz im Deutschen Bundestag
Zehn Jahre Charta: Feiern Sie mit!
§ 39a SGB V / Bezugsgröße gem. § 18 Abs. 1 SGB IV
Ambulante Hospizarbeit gem. § 39a Abs. 2 SGB V

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Bundesverdienstkreuz für Heinz-Peter Rüffin
Prof. Winfried Hardinghaus zu Gast im Schloss Bellevue
DHPV und BVT beraten sich zu Qualifizierung und Anerkennung in der Ausbildung zur Trauerbegleiter*in
Angelika Behm verabschiedet
Neues Bildungszentrum für Hospiz und Palliativversorgung im Emsland
Projekt „Caring Community Köln“ – neues Palliativnetzwerk startet
Berlins erstes Tageshospiz eröffnet
„Gut leben bis zuletzt – Gemeinsam für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin“
1. Hospiz BarCamp Hannover
25 Jahre Hospiz Luise
Trauertattoo-Ausstellung – Ich trage dich unter meiner Haut in Gifhorn
Masterstudiengang Fachhochschule Münster
Teilnehmende für Trauerstudie gesucht
Handreichung zur erfolgreichen interkulturellen Öffnung der Hospiz- und Palliativversorgung

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen
Pressespiegel
Der DHPV auf Instagram
Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

4. Veranstaltungen

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung / Verleihung der DHPV-Ehrenpreise

In Anwesenheit von einhundert Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden sowie aus der Hospiz- und Palliativarbeit wurden gestern im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung (DHPS) die DHPV-Ehrenpreise an Menschen vergeben, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit bereichern und voranbringen. Die Auszeichnungen gingen an die verdienten Ehrenamtlichen Christel Grimm und Rolf Fischer, an das Land Schleswig-Holstein, an das Schauspielerehepaar Johanna Gastdorf und Jan-Gregor Kremp sowie an die Nachwuchswissenschaftlerin Judith Lilly Alber.

Impressionen.

Presseinfo.

Laudationes.

Fachtag und Übergabe des neuen Qualitätsrahmenhandbuches für stationäre Hospize

Am 28. Februar 2020 wird das neue Qualitätsrahmenhandbuch für stationäre Hospize „QUALITÄT SORGSAM GESTALTEN: Bundesrahmenhandbuch Stationäre Hospize“, das gemeinsam von den drei maßgeblichen Spitzenverbänden der Hospizarbeit (Deutscher Caritasverband e.V., Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V. und Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.) entwickelt wurde, feierlich im Rahmen eines Fachtages der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Interfraktioneller Gesprächskreises Hospiz im Deutschen Bundestag

Am 28. Januar 2020 ist der Interfraktionelle Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag (IFG), an dem der DHPV von Anfang an beteiligt war, zusammengekommen. Ein Schwerpunktthema war diesmal das „Case- und Caremanagement“ im Rahmen der Hospizarbeit.

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§ 39a SGB V / Bezugsgröße gem. § 18 Abs. 1 SGB IV

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 29.11.2019 die am 3. September 2019 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichten  vorläufigen Rechengrößen in der Sozialversicherung für das Jahr 2020 beschlossen. Die Rechengrößen in der Sozialversicherung sind am 1.01.2020 in Kraft getreten. Die monatliche Bezugsgröße gem. § 18 Abs. 1 SGB IV beträgt seit  dem 01.01.2020 3.185,00 €.

Der daraus errechnete €-Betrag (13 % der monatlichen Bezugsgröße) für die einzelne Leistungseinheit der ambulanten Hospizdienste gem. § 39a Abs. 2 SGB V steigt auf dieser Grundlage von 404,95 € im Vorjahr auf 414,05 € im Jahr 2020.

Im Rahmen der Finanzierung der stationären Hospizarbeit entsprechen 9 % der monatlichen Bezugsgröße im Jahr 2020 286,65 €.

Ambulante Hospizarbeit gem. § 39a Abs. 2 SGB V

Überprüfung der Rahmenvereinbarung für die ambulante Hospizarbeit
Der § 39a Abs. 2 SGB V sieht seit der Änderung durch das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) vor, dass die entsprechende Rahmenvereinbarung (RV) mindestens alle vier Jahre zu überprüfen und ggf. an aktuelle Versorgungs- und Kostenentwicklungen anzupassen ist. Diese gesetzlich geregelte Überprüfung steht erstmals im Jahr 2020 an. In Vorbereitung auf die Gespräche mit dem GKV-Spitzenverband hatte der DHPV einen Fragebogen erarbeitet, um die Erfahrungen der ambulanten Hospizdienste mit der bestehenden RV zu erfragen. Die Umfrage ist abgeschlossen. Die Fragebögen  werden zurzeit ausgewertet.

Einbezug der Begleitungen für Versicherte der KVB und der PBeaKK – Fristen beachten!
Mit dem Einbezug der für Versicherte der PKV, der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) sowie der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK) erbrachten Begleitungen in die Förderung der ambulanten Hospizarbeit durch die genannten Organisationen auf freiwilliger Basis konnte eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für die ambulanten Hospizdienste erreicht werden.

Einladung zur Fortbildung
In den letzten Wochen hat den DHPV eine größere Zahl von Nachfragen erreicht, die sich auf das Verständnis der bestehenden Regelungen, auf Zahlungsausfälle wegen Fristversäumnissen, auf Fragen zu den Abläufen und auf grundsätzliche Fragen zu den am Förderverfahren beteiligten Organisationen beziehen. Daher bietet der DHPV nach zwei bereits erfolgten Fortbildungen zu diesem Thema eine weitere Fortbildung zu diesem Thema an. Die Veranstaltung findet am 10.03.2020 in Berlin statt (Link zur Ausschreibung).

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Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Zehn Jahre Charta: Feiern Sie mit!

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum: Feiern Sie mit! Lassen Sie uns gemeinsam eine bunte, vielfältige Veranstaltungslandschaft rund um das Charta-Jubiläum gestalten, die vergangenen zehn Jahre Revue passieren und die nächste Dekade begrüßen. Um Ihre Veranstaltungen mit dem Jubiläum der Charta zu verbinden, hat die Koordinierungsstelle Ideen für Veranstaltungsprogramme und -formate recherchiert und für Sie ausgewählte Anregungen zusammengetragen. Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns auf Ihre individuell gestalteten Aktionen zum Charta-Jubiläum. Näheres finden Sie hier:

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Sie wollen die Arbeit für die Charta mitgestalten? In der Charta-Koordinierungsstelle wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e studentische*r Mitarbeiter*in für administrative Projekttätigkeiten, Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und Betreuung von Social-Media Plattformen gesucht. 

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2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Bundesverdienstkreuz für Heinz-Peter Rüffin

Der Gründer und langjährige Vorsitzende des Hospizvereins Westerwald, Heinz-Peter Rüffin aus Holler, ist jetzt in Mainz von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

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Prof. Winfried Hardinghaus zu Gast im Schloss Bellevue

Prof. Winfried Hardinghaus war am 9. Januar 2020 zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Die Einladung galt neben Repräsentant*innen des öffentlichen Lebens wie der Bundeskanzlerin und den amtierenden Minister*innen rund 70 Bürger*innen aus allen Bundesländern, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Prof. Winfried Hardinghaus war als ehrenamtlicher Vorsitzender des DHPV geladen und hatte die Möglichkeiten, mit verschiedenen Politiker*innen über die Hospiz- und Palliativarbeit zu sprechen.

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DHPV und BVT beraten sich zu Qualifizierung und Anerkennung in der Ausbildung zur Trauerbegleiter*in

Der Bundesverband Trauerbegleitung e.V. und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. haben sich am 16. Januar 2020 in Köln getroffen, um gemeinsam eine nachhaltige und kontinuierliche Qualität in der Qualifizierung, Ausbildung und Anerkennung der in der Trauerbegleitung Tätigen weiter voranzubringen. Dabei gelte es, die Vielfalt an Bildungsangeboten zu bewahren und zu fördern. Trotzdem sollten vergleichbare Standards einen qualitativen Rahmen setzen.

Angelika Behm verabschiedet

Angelika Behm, langjährige Geschäftsführerin des Diakonie Hospiz Wannsee und seit dessen Eröffnung im November 2019 auch des Diakonie Hospiz Woltersdorf, wurde am 6. Dezember 2019 in den Ruhestand verabschiedet. Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV, hat sich mit einem Grußwort für die langjährige gute und intensive Zusammenarbeit bedankt, u.a. für die engagierte Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Hospiz und Wohnungslosigkeit“ des DHPV.

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Neues Bildungszentrum für Hospiz- und Palliativversorgung im Emsland

Vier regionale Partner haben im Emsland ein Bildungszentrum für Hospiz- und Palliativversorgung (BHPV) gegründet. Den Kooperationsvertrag haben am 15. Januar 2020 der Landkreis Emsland, das Lingener Hospiz e. V., die Hospiz-Hilfe Meppen e.V. und das Ludwig-Windthorst-Haus e. V. (LWH) unterzeichnet. Das BHPV wird durch den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) unterstützt und beraten.

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Projekt „Caring Community Köln“ – neues Palliativnetzwerk startet

An der Kölner Universität startet das Projekt „Caring Community Köln“. Ziel ist es, soziale Netzwerke und weitere Angebote zu entwickeln, die gewährleisten, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase – und auch in anderen Lebenssituationen, in denen Hilfe Not tut – entsprechend ihren Bedürfnissen begleitet werden.

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Berlins erstes Tageshospiz eröffnet

Am 14. Dezember 2019 wurde im Berliner Stadtteil Neukölln das erste Tageshospiz der Stadt eröffnet. Mit einem Sektempfang und Grußworten der Senatorin Dilek Kalayci, des Bürgermeisters von Neukölln Martin Hikel, des Bezirksstadtrates Bernward Eberenz, der Vorsitzenden des Hospiz- und Palliativverbandes Berlin Dorothea Becker, des Geschäftsführers des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. Benno Bolze sowie von Karin Singha-Gnauck, Pfarrerin in der Dreieinigkeitskirchengemeinde, wurde das Haus seinen künftigen Gästen übergeben.

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„Gut leben bis zuletzt – Gemeinsam für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin“

Am 5. Dezember hat in Berlin das Gesundheitsforum der Landesgesundheitskonferenz zum Thema „Gut leben bis zuletzt – Gemeinsam für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin“ stattgefunden. Zahlreiche Expert*innen diskutierten die Frage, wie Sterben und Tod in unserer Gesellschaft enttabuisiert und wie die medizinische, pflegerische und psychologische Versorgung verbessert werden kann. Im Rahmen der Veranstaltung hat das Franziskus-Krankenhaus Berlin die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet.

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1. Hospiz BarCamp Hannover

Am 8. Februar 2020 findet in Hannover das 1. Hospiz BarCamp statt. Das BarCamp ist offen für alle, die Interesse an den Themen Sterben, Tod und (Weiter-)Leben haben – sei  es im professionellen oder privaten Kontext.

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25 Jahre Hospiz Luise

Das Hospiz Luise in Hannover ist mittlerweile 25 Jahre alt und ist damit das älteste Hospiz seiner Art in Niedersachsen. Das wird über ein Jahr hinweg ausgiebig gefeiert. Den Auftakt machte ein Festakt im November 2019, es folgen zahlreiche weiteren Aktionen. Eine davon ist der Blog von Nici Friederichsen, mit dem sie bis zum 31. Oktober 2020 dieses besondere Jubiläum begleitet

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Trauertattoo-Ausstellung – Ich trage dich unter meiner Haut in Gifhorn

Der Verein Hospizarbeit Gifhorn zeigt vom 8. bis zum 11. Februar die Ausstellung „Ich trage dich unter meiner Haut“. Tattoos erzählen Geschichten, sie manifestieren Erinnerungen an Durchlebtes. Die Trauertattoo-Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichten und Schicksale hinter diesen Tattoos.

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Masterstudiengang Fachhochschule Münster

Im Sommersemester 2020 startet die FH Münster einen neuen Masterstudiengang Palliative Care. Der sechssemestrige Studiengang ist berufsbegleitend und außer den Semestergebühren ist er, im Gegensatz zu den meisten Anbietern, kostenlos. Bewerben kann man sich vom 14.11.2019 bis zum 29.2.2020.

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Teilnehmende für Trauerstudie gesucht

Für eine Trauer-Studie suchen Kolleg*innen der Universitäten Groningen und Utrecht 200 deutsche Teilnehmer*innen, die eine geliebte Person vor mindestens 6 Monaten verloren haben. Es soll untersucht werden, welche Faktoren zu einer sehr belastenden und einschränkenden Trauer, in Form einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Depression führen.

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Handreichung zur erfolgreichen interkulturellen Öffnung der Hospiz- und Palliativversorgung

Ein Forscher*innenteam der Universität Göttingen hat eine Handreichung zur erfolgreichen interkulturellen Öffnung der Hospiz- und Palliativversorgung veröffentlicht. Die Handreichung ist eine niederschwellige Impuls-Sammlung für Versorgende im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund; die Ergebnisse sind jedoch auf alle in der palliativen und hospizlichen Versorgung unterrepräsentierten Menschen übertragbar.

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3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen des DHPV

Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung / Verleihung der DHPV-Ehrenpreise

In Anwesenheit von mehr als einhundert Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden sowie aus der Hospiz- und Palliativarbeit wurden am 29. Januar 2020 im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung (DHPS) die DHPV-Ehrenpreise an Menschen vergeben, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit bereichern und voranbringen.

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DHPV zum Organspendegesetz: Bei der informierten Entscheidung hospizliche Perspektive mitdenken

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages für ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende und fordert zudem den Einbezug einer hospizlichen Perspektive im Umgang mit lebenslimitierend erkrankten Menschen, die als Organspender in Betracht kommen.

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Ehrenamtliche leisten wichtigen Beitrag zu einem würdevollen Lebensende

Am 5. Dezember findet in jedem Jahr der Tag des Ehrenamtes statt. Aus diesem Anlass dankte der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) allen ehrenamtlich in der Hospizarbeit Engagierten, die durch ihren Einsatz sterbende Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland unterstützen.

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Pressespiegel

Der DHPV und hospizlich-palliative Themen in den Medien (Auswahl)

17.01.2020 - Die Welt
Grünen-Chefin: Reform der Organspende schafft Vertrauen
Bundestag stimmt für Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Baerbock. Auch künftig muss es eine Zustimmung des Spenders geben. Mehr Aufklärung soll aber Bereitschaft der Bürger erhöhen (Link)

17.01.2020 - Süddeutsche Zeitung (print)
Organspende nur nach Zustimmung
(...) Die Katholische und die Evangelische Kirche in Deutschland begrüßten die Entscheidung des Bundestags. Sie setze "ein wichtiges Zeichen für den Erhalt und Schutz grundlegender medizinethischer und grundrechtlicher Prinzipien", auf denen das Wertefundament der Gesellschaft fuße, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV).

16.01.2020 - Tagesschau
Votum zu Organspenden Bundestag für Zustimmung statt Widerspruch
(...) Auch die kirchlichen Wohlfahrtsverbände und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) äußerten sich zustimmend zur Entscheidung des Bundestages. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV, sagte, das Gesetz werde "am ehesten dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Umgang mit den sensiblen Fragen rund um das Lebensende gerecht". (Link)

16.01.2020 - MDR
Reform der Organspende: Ärzte sehen Chance verpasst
Der Beschluss des Bundestages zur Organspende hat geteilte Reaktionen ausgelöst. Künftig werden die Bürger gezielt gefragt, ob sie nach ihrem Tod Organe spenden wollen. Das Ja oder Nein wird zentral registriert. Ärzte befürchten, diese Regelung bringe zu wenig neue Spender. Kirchen und Ethikrat lobten die Entscheidung. (...) Vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband hieß es, die Entscheidung des Bundestags werde "am ehesten dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Umgang mit den sensiblen Fragen rund um das Lebensende gerecht". (Link)

16.01.2020 - epd/evangelisch.de
Verbände begrüßen Entscheidung zur Organspende
Die Entscheidung des Bundestages zur Organspende hat bei Fachverbänden ein positives Echo ausgelöst. Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) begrüßten am Donnerstag in Berlin, dass die Organspende eine freiwillige Entscheidung bleibt. Der Chef des großen diakonischen Trägers Bethel, Ulrich Pohl, zeigte sich dagegen enttäuscht vom Ergebnis der Abstimmung. (Link)

15.01.2020 - NDR 1 Niedersachsen - Regional Osnabrück
Emsland bekommt Bildungszentrum für Hospiz-und Palliativ-Versorung
Statement von Prof. Hardinghaus zur Bedeutung des Zentrums

06.01.2020 - PraxisVita
Umsorgt bis zum Schluss: Sterben im Hospiz
Die moderne Medizin ist ein Wunderwerk: Selbst schwere Krankheiten können durch sie geheilt werden. Trotzdem sind noch längst nicht alle Erkrankungen heilbar und gerade im hohen Alter bedeuten Sie oft den Abschied vom Leben. Wer sich in seinen letzten Wochen gut umsorgt wissen will, der kann sich für einen Umzug ins Hospiz entscheiden. (Link)

11.12.2019 - Frankfurter Rundschau
Wo kein Mensch sterben möchte
Die Gründe, warum so viele ihre letzten Tage im Krankenhaus verbringen, sind vielfältig. (Link)

12.12.2019 - Stern
Warum viele Menschen im Krankenhaus sterben – obwohl sie dort nicht sterben wollen
Fast niemand will es, aber jedem zweiten passiert es. Viele Menschen sterben dort, wo sie nicht sterben möchten: im Krankenhaus. Die Gründe sind vielfältig. Übertherapie oder sinnlose Operationen gehören dazu. Und schlechte Kommunikation zwischen Arzt und Patient. (Link)

09.12.2019 - t-online.de
Tod im Krankenhaus 
Im vergangenem Jahr lag der Anteil derer, die im Krankenhaus starben bei 46 Prozent. (Link)

9.12.2019 - Süddeutsche Zeitung
Gesundheit: Warum viele sterben, wo sie nicht sterben wollen (Link)

09.12.2019 - Spiegel Online
Der letzte Wille // Sterben zu Hause - Wunsch, aber zu selten Wirklichkeit
Im Interview auch Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV. (Link)

06.12.2019 - KKZ Podcast
KKZ Podcast: Wie Hospizarbeit Sterbende begleiten kann
Ein Interview mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus (Link)

Der DHPV auf Instagram

Der DHPV hat das Motto #buntesehrenamthospiz und den Welthospiztag zum Anlass genommen, neben Facebook, Twitter, YouTube und Xing nun auch auf Instagram aktiv zu werden, um dort als @dhpverband vor allem auch jüngere Menschen über die Hospizarbeit zu informieren und für das hospizliche Ehrenamt zu begeistern.

https://www.instagram.com/dhpverband/

Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

Bundes-Hospiz-Anzeiger zum Schwerpunkt Advance Care Planning

Heft 6/2019 des Bundes-Hospiz-Anzeigers beleuchtet das Für und Wider der gesundheitlichen Versorgungsplanung und bringt Beispiele aus der Praxis. Heft 1/2020 mit dem Schwerpunkt „Komplementäre Therapien“ erscheint Mitte Februar.

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die hospiz zeitschrift "Räume der Sorge und des Sterbens – am Ende daheim bleiben?"

Die aktuelle Ausgabe der hospiz zeitschrift begreift sich als Versuch des Sich-Herantastens und Sich-Annäherns an ein Verständnis der Bedingungen und Konstruktionen von Orten und Räumen des Daheim-Seins im Alter und im Sterben. Die frischen und teilweise ungewohnten Blicke und Bezüge können vielleicht neue Perspektiven eröffnen, die allerdings nicht vorschnell zu Sicherheit versprechenden Antworten führen.

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4. Veranstaltungen

Veranstaltungen unter Beteiligung des DHPV

111. Aachener Hospizgespräch
31. Januar/01. Februar 2020, Aachen
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Die Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen im gesellschaftlichen Diskurs: Kommunizieren, reflektieren, Haltung entwickeln
31. Januar – 2. Februar 2020, Evangelische Akademie Villigst
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Fachtag und Übergabe des neuen Qualitätsrahmenhandbuches für stationäre Hospize
28. Februar in Berlin
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9. Internationalen Sylter Palliativtage
21. bis 24. März 2020 in Westerland/Sylt
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