Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Nummer 121
31. Januar 2019

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gestartet. Für den DHPV hat es mit dem Neujahrsempfang des Verbandes und seiner Stiftung mit einem ganz besonderen Abend begonnen. Über einhundert Gäste aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden und aus der Hospiz- und Palliativarbeit durften wir zu diesem Anlass begrüßen, darunter auch der Botschafter des DHPV und seiner Stiftung, Schauspieler Götz Schubert. Höhepunkt war die Verleihung der DHPV-Ehrenpreise an verdiente Ehrenamtliche, den Interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag, den Norddeutschen Rundfunk sowie an zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Ein zentrales Thema auch im neuen Jahr ist die Entwicklung des hospizlichen Ehrenamtes. Wir alle wissen: Erst durch das Ehrenamt konnte sich die Hospizarbeit in Deutschland etablieren. Um Ehrenamtliche auch in Zukunft für die Sterbe- und Trauerbegleitung begeistern zu können, hat der DHPV die Studie „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit“ realisiert, deren im Juli 2018 vorgestellte Ergebnisse wir als Auftrag mit in dieses neue Jahr nehmen. Vor allem müssen wir den Wandel hin zu einem ‚neuen‘, d.h. bunteren, vielfältigeren und flexibleren Ehrenamt dringend voranbringen.

Gleiches gilt für die so genannte gesundheitliche Versorgungsplanung (GVP oder ACP für Advanced Care Planning). Hier planen wir 2019 ein Veranstaltungsformat, mit dem wir die Debatte gerade aus hospizlich-palliativer Sicht weitergehend beleuchten wollen.

Sie sehen, wir haben wieder viel vor. Ich freue mich, Sie auch im neuen Jahr an dieser Stelle über Neuigkeiten aus der Hospiz- und Palliativarbeit im Allgemeinen und vom DHPV im Besonderen informieren zu können.

Für den Vorstand

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
Vorsitzender

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Inhaltsübersicht

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Neujahrsempfang des DHPV und der DHPStiftung / Verleihung der Ehrenpreise

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz an Gisela Textor
Professor Winfried Hardinghaus zu Gast im Schloss Bellevue
Benno Schiffer verstorben
Charta-Unterzeichnung in Hannover / Gemeinsam für ein würdevolles Sterben
Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar
Handreichung zur Implementierung von Ehrenamt im Krankhaus erschienen
Springer Medizin CharityAward 2019
Beratung in der letzten Lebensphase wird vergütet

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen des DHPV
Der DHPV in den Medien
Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

4. Veranstaltungen

5. Rechtliches

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Neujahrsempfang des DHPV und der DHPStiftung / Verleihung der Ehrenpreise

DHPV Ehrenpreisträger*innen

Am 30. Januar 2019 hat der Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung (DHPS) stattgefunden. In Anwesenheit von mehr als einhundert Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden, aus der Hospiz- und Palliativarbeit sowie des Botschafters des DHPV und seiner Stiftung Schauspieler Götz Schubert wurden in diesem Rahmen auch die DHPV-Ehrenpreise vergeben.

In der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“ wurden Laure Meierrose von der "Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst" und Kirstin Baade vom Hospiz-Förderverein e.V. Itzehoe geehrt. Ein weiterer Ehrenamtspreis ging an Werner Sinz für die Entwicklung einer Hospiz-Software ("Sinz-Programm"), die heute aus der Arbeit vieler Hospizdienste und -einrichtungen nicht wegzudenken ist. Preisträger in der Kategorie „Strukturen und Rahmenbedingungen“ war der Interfraktionelle Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag (IFG). In der Kategorie „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ wurde der Norddeutsche Rundfunk für die einfühlsame Berichterstattung im Rahmen der Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ geehrt. Der Wissenschaftspreis ging an Juliane Lübbert für die Masterthesis „Beeinflusst das politisch gewollte ‚ambulant vor stationär‘ die stationäre Hospizarbeit?“ sowie an Dr. Christine Bruker für die Dissertation „Sorge für Kinder, die sterben müssen“.

Bild: hinten v.l.n.r. Prof. Andreas Heller, Dr. Anja Schneider, Kristin Baade, Gisela Textor, Markus Grübel MdB, Prof. Winfried Hardinghaus, Erich Lange; vorne v.l.n.r. Claudia Moll MdB, Joachim Böskens und Heidrun Albrecht-Seifert vom NDR, Laure Meierrose, Juliane Lübbert, Emmi Zeulner MdB, Dr. Christine Bruker, Werner Sinz. (c) HelenNicolai-BusinessPortaits.de

Presseinfo.

Laudationes.

Fotos.

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz an Gisela Textor

Qualifizierte Vorbereitung ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen

Gisela Textor, Mitglied im Vorstand des DHPV und Leiterin der Fachgruppe Ehrenamt, ist für ihre Verdienste um die Hospizarbeit mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Der Preis wird seit 1982 vergeben, um außergewöhnliches Engagement und hohe Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl zu ehren und ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes Rheinland-Pfalz ausgesprochen wird.

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Bild: Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, überreicht den Verdienstorden des Landes an Gisela Textor (c) Staatskanzlei RLP / Sämmer

Professor Winfried Hardinghaus zu Gast im Schloss Bellevue

Elke Büdenbender, Prof. Winfried Hardinghaus, Bundespräsident Steinmeier (c) BILDSCHÖN

Professor Winfried Hardinghaus war am 10. Januar 2019 zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Die Einladung galt neben Repräsentant*innen des öffentlichen Lebens wie der Bundeskanzlerin und den amtierenden Minister*innen rund 70 Bürger*innen aus allen Bundesländern, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. So war Professor Winfried Hardinghaus für seine Verdienste um die Hospizarbeit eingeladen und hatte die Möglichkeiten, mit verschiedenen Politiker*innen über die Hospiz- und Palliativarbeit zu sprechen.

Benno Schiffer verstorben

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband trauert um Benno Schiffer, der am 20. Januar 2019 nach langer Krankheit gestorben ist. Benno Schiffer war ein Pionier der Hospizarbeit. Bereits 1993 wurde er Mitglied des DHPV. Als Krankenpfleger begleitete er seit 1999 im Hospiz des Krankenhauses St. Vinzenz schwerstkranke und sterbende Menschen. Bis zu seinem Tod war er außerdem Koordinator für die ehrenamtlichen Kolleg*innen. Mit Benno Schiffer verliert die Hospizarbeit einen warmherzigen und engagierten Menschen.

Charta-Unterzeichnung in Hannover / Gemeinsam für ein würdevolles Sterben

Im Rahmen eines großen Festaktes haben am 29. November 2018 zahlreiche niedersachsenweit agierende Organisationen die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Zum Festakt hatte der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. (LSHPN) anlässlich einer konzertierten Unterschriftenaktion eingeladen.

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Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht jeweils am 10. Februar (erstmalig im Jahre 2006) auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam. Betroffene Familien, Initiativen, ambulante und stationäre Kinderhospize informieren die Bevölkerung durch Aktionen über den „Tag der Kinderhospizarbeit“, die Kinderhospizarbeit in Deutschland sowie Angebote für Betroffene.

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TOM Medienpreis Verleihung

Die vierte Preisverleihung des „TOM – Medienpreises der Deutschen KinderhospizSTIFTUNG“ fand am 06. Dezember 2018 im Landtag NRW in Düsseldorf statt. Der Preis zeichnet journalistische Beiträge aus den Bereichen „TV/Funk/Print/Online“ in Publikums- oder Fachmedien aus, die auf vorbildliche Weise über die Kinderhospizarbeit und die pädiatrische Palliativversorgung berichten.

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Handreichung zur Implementierung von Ehrenamt im Krankhaus erschienen

Seit der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) im Jahr 2015 werden auch ehrenamtliche Sterbebegleitungen im Krankenhaus als zu fördernde Hospizarbeit anerkannt. Zu den Herausforderungen bei der Implementierung der ehrenamtlichen Arbeit in die Krankenhausstrukturen hat an der Klinik für Palliativmedizin Göttingen ein mehrteiliger Workshop stattgefunden. Ergebnisse, Lösungsvorschläge und weiterführende Kontakte können nun in einer Handreichung nachgelesen werden.

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Springer Medizin CharityAward 2019

Am 17. Oktober 2019 wird Springer Medizin den CharityAward verleihen.

Mit diesem Preis zeichnet Springer Medizin das herausragende Engagement von Stiftungen, Organisationen und Institutionen aus, die sich in besonderer Weise der Gesundheitsversorgung in Deutschland verpflichtet fühlen. Damit würdigt die Fachverlagsgruppe die vielen Menschen, die Tag für Tag ehrenamtlich für Patienten, ihre Angehörigen sowie für andere bedürftige Gruppen unverzichtbare Dienste leisten.

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Beratung in der letzten Lebensphase wird vergütet

Seit 1. Januar können Ärzte, die an einer Beratung eines Patienten in der letzten Lebensphase teilnehmen eine Zusatzpauschale (Ziffer 37400) abrechnen.

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3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen des DHPV

30.01.2019 - Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung
In Anwesenheit von mehr als einhundert Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen, von Partnerverbänden sowie aus der Hospiz- und Palliativarbeit wurden heute im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung (DHPS) die DHPV-Ehrenpreise an Menschen vergeben, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit bereichern und voranbringen.

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13.12.2018 - Trauer ist keine Störung
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) wendet sich in einer heute veröffentlichten Stellungnahme gegen Bestrebungen, die Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ (Prolonged grief disorder) in die internationale Klassifizierung der Krankheiten (ICD) aufzunehmen. Bei Einführung dieser Diagnose besteht die Gefahr, die Trauer insgesamt wieder als "Störung" wahrzunehmen sowie den Trauerprozess zeitlich zu normieren.

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6.12.2018 - Drei Jahre Hospiz- und Palliativgesetzgebung – Meilenstein mit Luft nach oben
Anlässlich des vor drei Jahren, am 8. Dezember 2015, in Kraft getretenen Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (HPG) zieht der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) eine positive Bilanz, fordert aber mehr Anstrengungen für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

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04.12.2018 - Mehr Wertschätzung für das Ehrenamt
Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) eine größere gesamtgesellschaftliche Wertschätzung des Ehrenamtes. „Das Ehrenamt ist in der hospizlichen Begleitung – wie auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft – Garant für ein solidarisches Miteinander. Erst durch das Ehrenamt konnte sich die Hospizarbeit in Deutschland etablieren und ohne das Ehrenamt hat Hospizarbeit keine Zukunft“, so Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV.

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Der DHPV in den Medien

Merkur u.a. - 31.01.2019
"Einfühlsame und facettenreiche Berichterstattung": NDR mit dem DHPV Ehrenpreis ausgezeichnet
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) hat am Mittwoch, 30. Januar, den Norddeutschen Rundfunk mit dem diesjährigen Ehrenpreis in der Kategorie "Medien und Öffentlichkeitsarbeit" ausgezeichnet. (Link)

MDR - 28.01.2019
Hospiz – Menschenwürde bis zuletzt
Wie gehen wir von dieser Welt? In unserer Wochenserie wollen wir das Tabuthema Sterben in den Fokus rücken. In Folge eins gewähren uns Bewohner sowie Pfleger ehrliche Einblicke in den Alltag eines Hospizes in Thüringen. (Link)

Ruhrnachtichten - 28.01.2019
„Wir haben auch viel gelacht“: Mutter und Sterbebegleiterin reden über Marions letzten Weg
So ist das nicht vorgesehen im Leben: dass die Mutter die Tochter beerdigt. Daran kann man zerbrechen. „Das hätte meine Marion aber nicht gewollt“, sagt ihre Mutter. Und lächelt. (Link)

Osnabrücker Zeitung - 13.01.2019
Dank des Bundespräsidenten / Prof. Dr. Winfried Hardinghaus im Schloss Bellevue
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Gründer von Spes Viva sowie Ärztlicher Leiter der Palliativmedizin am Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken, beim Neujahrsempfang im Schloss Bellevue für sein Engagement gedankt. (Link)

Ärzteblatt - 13.12.2018
Hospizverband warnt vor Einstufung von Trauer als Krankheit
Berlin – Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) wendet sich gegen Bestrebungen, die Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ in die internationale Klassifizierung der Krankheiten (ICD) aufzunehmen. Bei Einführung dieser Diagnose bestehe die Gefahr, die Trauer insgesamt wieder als „Störung“ wahrzunehmen sowie den Trauerprozess zeitlich zu normieren, erklärte der Verband heute in Berlin. (Link)

Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

Sonderheft der hospiz zeitschrift - Zwischenbilanz und Ausblick zum HPG und gesetzlichen Regelungen

Vor drei Jahren wurde im Deutschen Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (HPG) in Deutschland beschlossen. HPG und die Koalitionsvereinbarung schreiben eine Entwicklung fort, die mit den ersten rein ehrenamtlichen Hospizdiensten in den 1980er Jahren zunächst ganz ohne gesetzlichen Rahmen ihren Anfang genommen hat. Seither zeigt sich, wie sehr sich Hospizidee und Gesetzgebung beeinflussen. Das endet nicht mit dem HPG und nicht in der jetzigen Legislaturperiode. Das vorliegende Heft will daher eine Zwischenbilanz ziehen und einen Ausblick wagen.

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Bundes-Hospiz-Anzeiger 6/2018
Der aktuelle Bundes-Hospiz-Anzeiger 6/2018 widmet sich dem Thema "Fundraising". Heft 1/2019 erscheint in Kürze zum Thema "Hospiz und Essen".

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Hospiz zeitschrift 4/2018 "Am Ende zählt der Mensch?"
Die Beiträge dieser hospiz zeitschrift spiegeln das notwendige Ringen um den Umgang mit den unlösbaren Spanungsfeldern der Hospiz- und Palliativarbeit wider. Sie spüren den Zutaten der Sorgekultur mit ihren strukturellen Voraussetzungen in Netzen und Organisationen nach, der Zeit, der Achtsamkeit, der Resonanzfähigkeit.

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4. Veranstaltungen

Veranstaltungen unter Beteiligung des DHPV

Ars moriendi - Ars vivendi / Die Zukunft der Hospizarbeit
15. bis 17. Februar 2019 Evangelische Akademie Villigst
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End of life: Jewish Perspectives. Vom Umgang mit dem Älterwerden und dem Alter
28. bis 31. März 2019, München
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8. Internationale Sylter Palliativtage
Fortbildung - Weiterbildung - Palliative Care - Palliativpflege - Palliativmedizin - Hospiz
23. bis 26. März 2019, Westerland Sylt
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LEBEN UND TOD. Forum, Messe, Fachkongress
10. und 11. Mai 2019, Bremen
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16th World Congress of the EAPC
Global palliative care – shaping the future
23. bis 25. Mai 2019, Berlin
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37. Deutsche Evangelische Kirchentag
19. bis 23. Juni 2019, Dortmund
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Deutsches Kinderhospizforum
8. und 9.November 2019
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5. Rechtliches

Rechtliches: BGH präzisiert erneut Anforderungen an eine Patientenverfügung

Die Rubrik „Rechtliches“ möchten wir in Zukunft so gestalten, dass wir in drei aufeinander folgenden Ausgaben ein Themengebiet unter verschiedenen Aspekten beleuchten wollen. Als erstes haben wir uns für das Thema „Patientenverfügung“ entschieden. Näher eingehen möchten wir auf die folgenden Punkte:

  1. Beschluss des BGH vom 14.11.2018, Az.: XII ZB 107/18 (Bestimmtheit einer Patientenverfügung; Negativattest durch das Gericht)
  2. Widerruf der Patientenverfügung durch einen einwilligungsunfähigen Patienten (z.B. bei Demenz)
  3. Spannungsfeld: Behandlungswünsche von Minderjährigen im Spannungsfeld zur Regelung zur Patientenverfügung gem. § 1901a BGB

Zu 1. BGH präzisiert erneut Anforderungen an eine Patientenverfügung (Beschluss vom 14.11.2018 – XII ZB 107/18)

Eine Patientenverfügung genügt dem Bestimmtheitsgrundsatz, wenn sie einerseits konkret die Behandlungssituation beschreibt, in der die Verfügung gelten soll, und wenn sie andererseits die ärztliche Maßnahme genau bezeichnet, in die der Ersteller einwilligt oder die er untersagt.

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