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Das Erzählcafé

Ein Erzählcafé ist ein Gruppengespräch, in dem es um die alltäglichen Lebensgeschichten, Erinnerungen und Erfahrungen der Teilnehmenden geht. Das Thema wird vorher angekündigt und das Gespräch wird von einem Moderator oder einer Moderatorin vorbereitet und geleitet. «Füreinander sorgen – früher und heute», das könnte ein typisches Thema bei einem Erzählcafé sein. Dabei ist das Erzählen freiwillig, das nicht-wertende Zuhören hingegen Pflicht. Im Anschluss an die Erzählrunde besteht die Möglichkeit, das Gehörte und Erzählte bei Getränken und Verpflegung nachwirken zu lassen und einzelne Gespräche weiter zu führen.

Im Erzählcafé kann nicht nur der Austausch zwischen Ehrenamtlichen, Patient*innen und Angehörigen sondern auch innerhalb der einzelnen Personengruppen oder Institutionen gefördert werden. Zum einen kann der Dialog über schwerwiegende oder tabuisierte Themen wie «Trauer», oder «Die letzten Dinge» erleichtert werden, gleichzeitig kann durch sorglosere Themen wie «Sommerferien» oder «Sonntagsausflüge» ein Raum für Positives und Ermutigendes geschaffen werden. Interessierte Bürger*innen, und Bewohner*innen aus dem Stadtteil können eingeladen werden, um die Einbindung des Hospizes in das Lebensumfeld der Bewohner*innen zu stärken, oder Aufmerksamkeit und Verständnis für gewisse Themen zu generieren.

Eine ausführlichen Leitfaden haben uns die Kolleg*innen vom Netzwerk Erzählcafé zur Verfügung gestellt. Viele weitere nützliche Tipps finden Sie dort auf der Homepage

Filme

Erklärfilm
Die Diskussionen um die Hospiz- und Palliativgesetzgebung und die Beihilfe zum Suizid haben deutlich gemacht, dass viele Menschen nicht wissen, was Hospizarbeit und palliative Versorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen tun können. Wir haben deshalb einen kurzen Film entwickelt, der die Beteiligten von der Koordinatorin über Ärztin und Pflegenden bis hin zu den unverzichtbaren Ehrenamtlichen vorstellt und kurz zeigt, wo sie überall Begleitung, Unterstützung und Hilfe anbieten und was jeder Einzelne genau macht. Der Film darf gerne in die eigene Homepage eingebunden und über die sozialen Netzwerke geteilt werden.

Anschauen oder Downloaden.

Kurzfilmserie
Tod und Sterben werden gerne verdrängt. Dabei ist nichts so sicher wie die Tatsache, dass jede*r von uns sterben wird. Früher oder später. Manchmal schon sehr jung. Immer öfter sehr alt. Auch dann, wenn wir uns ein Leben lang fit halten. Der DHPV hat - ganz in der Tradition des "memento mori" - drei kurze Filme produziert, die zum Nachdenken und zum Gespräch einladen wollen.

Leon ist noch jung, der Tod scheinbar weit weg ... Anschauen.

Hans hat sich fit gehalten bis ins hohe Alter. Und dennoch ... Anschauen.

Greta weiß, das sie sterben wird. Und sie hat jemanden, der für sie da ist ... Anschauen.

Alle Filme dürfen gerne geteilt, öffentlich gezeigt oder in die eigene Homepage eingebunden werden.

 

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