Details zur Veranstaltung
Wir wenden uns an junge Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung, die unweigerlich mit Tod und Sterben in ihrem Alltag konfrontiert sind.
Was trägt, wenn Medizin an Grenzen kommt? In solchen Momenten werden Fragen nach dem, was einem Menschen Halt gibt, nach Hoffnung und Sinn besonders spürbar. Spiritualität kann dabei eine wichtige Rolle spielen – für unsere Patientinnen und Patienten ,aber auch für uns selbst. Doch gerade in einer zunehmend säkularen Welt ist vielen von uns der Zugang zur eigenen Spiritualität nicht mehr selbstverständlich. Was gibt mir Halt? Was bedeutet Sinn für mich? Wie gehe ich mit Endlichkeit und Tod um? Und wie prägen meine eigenen Erfahrungen und Überzeugungen mein ärztliches Handeln?
Diesen Fragen möchten wir uns über drei Tage lang im Kloster Nütschau widmen. Abseits des klinischen Alltags bietet die besondere Atmosphäre des Klosters Raum zum Innehalten, zur persönlichen Selbsterfahrung und zum offenen
Austausch. Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten zu finden oder eine bestimmte religiöse Haltung vorauszusetzen. Vielmehr möchten wir einen geschützten Raum schaffen, in dem die eigene Spiritualität neu entdeckt oder vielleicht auch ganz neu kennengelernt werden kann. Die Doppelperspektive zweier Personen, ein Psychiater, Psychoanalytiker, Priester, Jesuit und eine Onkologin, erlaubt unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen.
Impulse, Gespräche, praktische Übungen und Zeiten der persönlichen Reflexion wechseln sich ab.
Wir laden junge Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung herzlich ein, sich auf diese besondere Zeit einzulassen, nur die Anreise ist selbst zu tragen.