Details zur Veranstaltung

Titel
Zwangsmaßnahmen in der Palliativversorgung? - "Gemeinsam für Palliativ" - Verbundvorlesung im Auftrag der Deutschen Krebshilfe (DKH) mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
Beginn
14.04.2026
Art der Veranstaltung
Fort-/Weiterbildung
Referent:in
PD Dr. phil. Alfred Simon und Kolleg:innen
Veranstalter:in
Christophorus Akademie, Palliativpflege und Hospizarbeit
Hauptsächliche Zielgruppe
Allgemeinheit
Veranstaltungsort
LMU Klinikum Kinderpalliativzentrum München Campus Großhadern Marchioninistr. 15 81377 München
Bundesland
Bayern
Land
Deutschland
Beschreibung

Ethische Konflikte im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit

Die selbstbestimmte Entscheidung von Patient:innen hat ethisch und rechtlich einen hohen Stellenwert. Doch was geschieht, wenn nicht einwilligungsfähige Patient:innen indizierte Maßnahmen ablehnen und sich dadurch gesundheitlich selbst gefährden oder durch ihr Verhalten eine Gefährdung für andere darstellen?
Dürfen Ärzt:innen und Pflegekräfte dann gegen den aktuellen, nicht selbstbestimmten Willen handeln? Diese Frage stellt sich in vielen Bereichen der Medizin. Beispiele aus der Palliativmedizin sind der verwahrloste Patient, der in seiner vermüllten Wohnung bleiben möchte, obwohl dort keine angemessene palliative Versorgung möglich ist, oder die psychotische Palliativpatientin, die in ihrem Wahn sich und andere gefährdet.


Der Vortrag beleuchtet professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit, zeigt die ethischen und rechtlichen Voraussetzungen für Zwangsmaßnahmen auf und diskutiert, inwiefern Zwang mit dem Grundgedanken von Palliative Care vereinbar ist.

Organisationsform
einmaliger Termin
Bildungsurlaub
nein
CME-zertifiziert
nein
Veröffentlicht am
16.01.2026

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