Details zur Veranstaltung
Atemnot ist ein häufiges und sehr belastendes Symptom für Patient:innen mit onkologischen und nicht onkologischen Erkrankungen und nimmt häufig zum Lebensende hin zu. Auch die Angehörigen dieser Patient:innen sind durch das Symptom oft sehr belastet. Für das Management von Atemnot sind nicht-pharmakologische und pharmakologische Maßnahmen notwendig, die sich in ihrer Gewichtung zum Lebensende hin verschieben. Essentiell sind nicht-pharmakologische Maßnahmen wie Stärkung des Selbstmanagements, Physiotherapie mit Fokus auf Atemtechniken, Körperpositionen und Funktionalität sowie die Nutzung von Handventilatoren und Rollatoren. Bei der medikamentösen Therapie werden v.a. Opioide und Benzodiazepine eingesetzt. Ihre Wirksamkeit wird vor dem Hintergrund neuerer Studienergebnisse betrachtet.
In der Vorlesung sollen die Grundlagen zu Atemnot in der Palliativsituation sowie die verschiedenen Therapieoptionen beleuchtet und kritisch reflektiert werden.