Details zur Veranstaltung
Das Management von palliativen Wunden stellt für Betroffene, Angehörige und Pflegende eine besondere Herausforderung dar, sowohl medizinisch-pflegerisch als auch emotional. In diesem praxisorientierten Seminar erwerben die Teilnehmenden fundierte Kenntnisse rund um die moderne Wundversorgung und lernen eine Vielzahl an Wundauflagen und deren gezielte Anwendung kennen. Besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Anforderungen der palliativen Wundversorgung und der Abgrenzung zur kurativen Therapie. Darüber hinaus werden Methoden zur Wunddokumentation, Strategien im Umgang mit malignen Wunden sowie bewährte Versorgungsansätze für stark riechende, blutende oder infizierte Wunden vermittelt.
Das Seminar geht zudem auf die psychosozialen Folgen ein, wie etwa Veränderungen des Körperbildes und soziale Belastungen, und sensibilisiert für einen empathischen Umgang mit den Betroffenen. Realitätsnahe Fallbeispiele runden die Inhalte ab und ermöglichen tiefgehende Einblicke in die palliativpflegerische Praxis.
Inhalte Tag 1 u.a.:
- Grundlagen der Wundversorgung
- Kennenlernen verschiedener Wundverbände / Wundauflagen
- Unterschied zwischen kurativer und palliativer Wundversorgung
- Besonderheiten palliativer Wundversorgung an Fallbeispielen bei Dekubitus, Nekrosen, sezernierenden Wunden und stark exsudierenden Wunden
Inhalte Tag 2 u.a.:
- ganzheitliches Assessment bei palliativen Wunden und Wunddokumentation
- Spezielle palliative Wundversorgung an Fallbeispielen zu: Management Wundrand/-umgebung, Juckreizmanagement, Schmerzmanagement, Infektmanagement, Blutungsmanagement, Geruchsmanagement
Zielgruppe: Pflegefachkräfte der Palliativ- oder Hospizversorgung und der stationären oder ambulanten Pflege
Termine: 03. November 2026 09.00 – 16.15 Uhr und 04. November 2026 09.00 – 16.05 Uhr