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DBfK ehrt Gerda Graf mit Agnes Karll Medaille

15.06.2018 - 15:00

Däubler-Gmelin, Bienstein, Hardinghaus, Graf, Agnes Karll-Medaille

Preisträgerin der Agnes Karll-Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) 2018 ist Gerda Graf, langjährige Vorsitzende, heute Ehrenvorsitzende, des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). In ihrer Laudatio würdigte DBfK-Präsidentin Prof. Dr. Christel Bienstein Gerda Graf als Visionärin und Macherin mit vielen Facetten.

„Gerda Graf hat schon sehr früh Altenpflege und Hospizidee zusammengedacht und damit für den Pflegealltag neue und positive Entwicklungen angestoßen“, so Bienstein. „Sie steht für die bewohnerorientierte Pflege in stationären Pflegeeinrichtungen, vom Tag der Aufnahme bis zum Lebensende.“

Gerda Graf wies in ihrer Dankesrede darauf hin, dass es in Organisationen wie dem Krankenhaus und der Pflegeeinrichtung trotz und wegen aller gesetzlicher Regelungen heute mehr denn je den nachdenkenden Menschen braucht. Hospizkultur sei - angelehnt an Agnes Karll, die von der  Kunst der Pflege sprach - die Kunst, für Menschen am Lebensende da zu sein.

Die Agnes Karll Medaille wurde 2003 anlässlich des 100jährigen Bestehens des DBfK begründet. Sie wird alle drei Jahre verliehen. Mit ihr werden für die Weiterentwicklung der Pflege bedeutsame Persönlichkeiten ausgezeichnet. Zu diesen Personen gehören die ehemalige International Council of Nurses (ICN)-Präsidentin Christine Hancock, die Begründerin des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Doris Schiemann, die langjährige Leiterin des DBfK-Bildungszentrums Essen Renate Reimann und Deutschlands erste Pflegeprofessorin Ruth Schröck.

Bild: Gerda Graf (re.) mit Gratulantin Prof. Herta Däubler-Gmelin (li.), Schirmherrin des DHPV, Laudatorin Prof. Christel Bienstein sowie Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV, der ebenfalls herzlich gratulierte (c) DHPV / AHö

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