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Ambulante Hospizarbeit / Erweitertes Führungszeugnis

14.02.2020 - 10:00

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen der schwerstkranke und sterbende Mensch sowie seine Zugehörigen. Die Betroffenen sind im letzten Lebensabschnitt aufgrund ihrer Situation oder Erkrankung oft besonders schutzbedürftig. Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass schutz- und hilfebedürftige Menschen nicht nur innerhalb der Familien, sondern auch generell in ihrem Umfeld zum Ziel sexualisierter Gewalt werden können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der DHPV als Bestandteil eines umfassenden Schutzkonzeptes das Einfordern des erweiterten Führungszeugnisses von allen Haupt- und Ehrenamtlichen der ambulanten Hospizdienste.

Mit dieser Empfehlung wird kein Generalverdacht ausgesprochen, sondern der Schutz und die Handlungssicherheit aller Beteiligten sollen ermöglicht werden. 

Neben dem Schutz der Betroffenen ist es dem DHPV aber ebenso wichtig, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in den ambulanten Hospizdiensten Informationen über die rechtlichen Aspekte in Bezug auf das erweiterte Führungszeugnis, Hinweise zur Prävention und Informationen zu regionalen Ansprechpartnern zur Verfügung zu stellen. Dies möchte der DHPV mit den beigefügten Unterlagen tun und übersendet mit dieser Mail den ambulanten Hospizdiensten die Handreichung des DHPV zum Thema “Vorlage des erweiterten Führungszeugnis in der ambulanten Hospizarbeit“.

Zur Empfehlung.

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