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Grundsätze der Kinderhospizarbeit

Im Juli 2013 hat der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband die 12 Grundsätze zur Kinder- und Jugendhospizarbeit veröffentlicht. Die Grundsätze sollen die bedarfsorientierte, alters- und entwicklungsgemäße Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung fördern.

Das heißt unter anderem, sie als Expertinnen und Experten in eigener Sache in den Betreuungs- und Behandlungsprozess einzubeziehen und dafür zu sorgen, die gesellschaftliche Teilhabe dieser Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sicherzustellen sowie den Familien Mut zu machen, Abschiedsprozesse, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens wahrzunehmen.

Die 12 Grundsätze basieren auf den empirischen Erkenntnissen einer umfassenden Studie zur Kinderhospizarbeit (vgl. Jennessen/Bungenstock/Schwarzenberg/Kleinhempel 2010; Jennessen/Bungenstock/Schwarzenberg 2011). Aus den umfangreichen qualitativen und quantitativen Daten wurden 33 Leitlinien für gute Kinderhospizarbeit entwickelt, die als wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Handlungsempfehlungen und Orientierungshilfen von allen Akteurinnen und Akteuren in der Kinderhospizarbeit genutzt werden können. Der DHPV hat diese Vorschläge zu den veröffentlichten 12 Grundsätzen zur Kinder- und Jugendhospizarbeit verdichtet.

Die 12 Grundsätze zur Kinder- und Jugendhospizarbeit finden Sie hier.