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Deutsche Kinderhospizstiftung

Roswitha Limbrock

 

"Gute Begleitungsangebote für Familien
sind von privater finanzieller Unterstützung abhängig.
Deshalb habe ich die Deutsche Kinderhospizstiftung mitgegründet.""

Roswitha Limbrock, Stifterin

 

„Als Ehrenamtliche im Deutschen Kinderhospizverein durfte ich miterleben, wie betroffene Familien Werte für die Kinderhospizarbeit formulierten und wie sie mit viel Engagement daran arbeiteten, diese umzusetzen. Das erste Ziel war, ein Kinderhospiz in Deutschland zu errichten. Es folgten der Aufbau ambulanter Kinderhospizdienste und der Ausbau von Seminarangeboten für Familien und Interessierte. Gute Kinderhospizarbeit ist von Spenden abhängig. Die Deutsche Kinderhospizstiftung soll ihr Planungssicherheit geben.

Die Stiftung fördert u.a. das Projekt ‚Schule, Tod und Trauer‘ was mir sehr wichtig ist, da dieses Thema im Schulalltag immer noch ausgeklammert wird. Durch meinen Beruf und aus ehrenamtlicher Tätigkeit in allen Schulformen weiß ich, dass Kinder und Jugendliche jeden Alters über Tod und Trauer reden wollen. Im Projekt ‚Bilder des Lebens - Kino und Kinderhospizarbeit‘ haben sich mehr als 1.700 Schüler mit den Fragen beschäftigt ‚Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wie wird mein Leben beeinflusst, wenn ich mich mit dem Thema Tod auseinandersetze?‘. Sie gestalteten ‚Ihren Platz im Leben‘. 1.000 gestaltete Papphocker und viele Texte wurden ausgestellt. Zum Tag der Kinderhospizarbeit haben 2.250 Kinder und Jugendliche gemeinsam Spenden-Aktionen zur Erhöhung des Stiftungskapitals geplant. Sie sammelten 10.000 € und legten ihre ‚schenkenden Hände‘ zu einem Stern auf den Marktplatz von Bockum-Hövel. Was mit diesen Händen geschenkt wurde, haben die Schüler in Gedichten und Texten ausgedrückt. Ist das nicht ein tolles Ergebnis, um das Stiftungsziel zu verwirklichen?"

Weitere Informationen auf der Website der Deutschen Kinderhospizstiftung

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