Kinderhospiztag 2014: Schwerkranke und sterbende Kinder brauchen die Solidarität unserer Gesellschaft

10.02.2014 - 12:00

Zum Kinderhospiztag fordert der DHPV den weiteren Ausbau der ambulanten Versorgung lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher.

„Schwerkranke und sterbende Kinder brauchen die Solidarität unserer Gesellschaft. Wir müssen Unterstützung und eine den Wünschen und Bedürfnissen der betroffenen Kinder und ihrer Familien entsprechende ganzheitliche Begleitung und Versorgung zur Verfügung stellen, damit die erkrankten Kinder und ihre Familien in dieser schwierigen Situationen entlastet werden können. Gerade Kinder brauchen einen besonderen Schutz und Zuwendung, wenn sie krank sind", so Benno Bolze, Geschäftsführer des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), anlässlich des diesjährigen Tages der Kinderhospizarbeit, der in jedem Jahr am 10. Februar begangen wird.

Die Kinderhospizarbeit in Deutschland hat in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung genommen. Derzeit gibt es über 100 ambulante Kinderhospizdienste, 13 stationäre Kinderhospize und eine große Zahl Ehrenamtlicher, die sich in der Betreuung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen engagieren. Dennoch bleiben auch zukünftig Herausforderungen, insbesondere beim weiteren Ausbau der Versorgungsstrukturen im ambulanten Bereich. „Auch darauf soll der Kinderhospiztag hinweisen", so Bolze weiter.

Weitere Informationen:

Kinderhospiztag am 10. Februar

In zahlreichen Städten Deutschlands wird am Kinderhospiztag auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und ihrer Familien hingewiesen. Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. richtet die zentrale Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich am 10. Februar 2014 in der Frauenkirche in Dresden aus.

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. (DKHV), Mitglied des DHPV, unterstützt Kinder/Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie ihre Eltern und Geschwister bereits seit mehr als 20 Jahren. Der bundesweit aktive Verein betreibt 20 ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste. Nähere Informationen unter www.deutscher-kinderhospizverein.de.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) setzt sich seit mehr als 20 Jahren für den Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung ein und vertritt die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen. Der DHPV ist die bundesweite Interessensvertretung der Hospizbewegung sowie zahlreicher Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Als Dachverband der überregionalen Verbände und Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie als Partner im Gesundheitswesen und in der Politik steht er für über 1000 Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen, in denen sich über 100.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren.

Kontakt: Angela Hörschelmann, Tel. 030 82 00 758 17, Mail: a.hoerschelmann@dhpv.de

 

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