Hospiz- und Palliativversorgung an jedem Ort in Deutschland!

25.11.2014 - 09:00

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussion über ein Verbot gewerblicher und organisierter Beihilfe zum Suizid sowie den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung haben der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), der Deutsche Caritasverband e.V., das ICEP – Berliner Institut für christliche Ethik und Politik und die Katholische Akademie in Berlin am 25. November 2014 zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Selbstbestimmung - Palliative Care - organisierte Suizidbeihilfe: Was soll die Politik jetzt regeln?" eingeladen.

Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV: „Der demographische Alterungsprozess geht mit sozialen, politischen und ökonomischen Herausforderungen einher, auf die wir Antworten finden müssen. Die ethischen Herausforderungen sind für jede Ärztin, jeden Pflegenden täglich spürbar. Hier müssen wir durch eine bessere Ausbildung in allen medizinischen und pflegerischen Bereichen die richtigen Methoden und Mittel an die Hand geben, um damit allen Menschen überall eine ausreichende Hospiz- und Palliativversorgung zu garantieren.“

Auf dem Podium diskutierten Annette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbands e.V., Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Schirmherrin des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands e.V. und Burkhard Lischka MdB, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV: „Wie die aktuelle Diskussion zeigt, besteht Einigkeit darüber, dass ein weiterer Ausbau der Hospiz und Palliativversorgung notwendig ist. Nun gilt es, die entsprechenden gesetzlichen Regelungen auf den Weg zu bringen, so dass jeder schwerstkranke und sterbenden Mensch an jedem Ort in Deutschland eine seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechende Hospiz- und Palliativversorgung in Anspruch nehmen kann. Nur so wird glaubhaft, dass die Betroffenen ernst genommen werden und Teil einer solidarischen Gesellschaft sind.“

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) setzt sich seit mehr als 20 Jahren für den Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung ein und vertritt die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen. Der DHPV ist die bundesweite Interessensvertretung der Hospizbewegung sowie zahlreicher Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Als Dachverband der Mitgliedsverbände und der überregionalen Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie als Partner im Gesundheitswesen und in der Politik steht er für über 1000 Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen, in denen sich über 100.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren.

Kontakt 

Angela Hörschelmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V
Aachener Str. 5
10713 Berlin
Tel.: 030/8200758-17
Mobil: 0178/406604
Fax: 030/8200758-13
Mail: a.hoerschelmann@dhpv.de
www.dhpv.de

Zurück