Tag der Kinderhospizarbeit

10.02.2011 - 12:00

PRESSEMITTEILUNG
Tag der Kinderhospizarbeit - Schwerstkranke Kinder und ihre Familien brauchen die Solidarität der Gesellschaft

„Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien brauchen unsere Unterstützung. Wir dürfen sie nicht alleine lassen. Der heutige Tag der Kinderhospizarbeit macht auf die belastende Situation der betroffenen Familien aufmerksam und würdigt zugleich die Arbeit der zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativversorgung“, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit, der alljährlich am 10. Februar begangen wird. Auf Einladung des Deutschen Kinderhospizvereins findet dazu heute in der Frankfurter Paulskirche ein zentraler Festakt mit über 300 Gästen unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth statt.

Die Kinderhospizarbeit hat in Deutschland seit rund 20 Jahren eine beachtliche Aufbauarbeit geleistet. Es gibt in Deutschland heute neun stationäre Kinderhospize, 85 ambulante Kinderhospizdienste und eine große Zahl Ehrenamtlicher, die sich hier engagieren. Dr. Birgit Weihrauch dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich in der Kinderhospizarbeit einsetzen sowie dem Deutschen Kinderhospizverein, einem Dachverband der Kinderhospizarbeit, für seine engagierte Arbeit seit nunmehr 20 Jahren. Der Deutsche Kinderhospizverein ist zugleich Mitglied im DHPV. Er macht damit deutlich, dass sich die Kinderhospizarbeit als Teil der Hospiz- und Palliativarbeit insgesamt versteht. „Dies ist ein wichtiges Signal, denn was wir dringend benötigen, ist eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung, die für alle schwerstkranken und sterbenden Menschen, unabhängig von ihrem Alter und der Art ihrer Erkrankung, die Versorgung und Pflege entsprechend den Bedürfnissen der Betroffenen sicherstellt,“ so Weihrauch weiter.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband, als Dachverband von nahe­zu 1000 Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Jahre 1992 ge­grün­det, vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. Mitglieder sind alle 16 Landesverbände und zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin.

Die Pressemitteilung als Download (pdf-Datei)

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