Neujahrsempfang des DHPV

04.02.2011 - 12:00

PRESSEMITTEILUNG
Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands: Fortschritte durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Politik und Gesundheitswesen

„Auch im zu Ende gegangenen Jahr hat es in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen Schritt um Schritt wichtige Fortschritte gegeben. Das ist sehr wesentlich auch der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Politik – Regierung und Bundestag –, mit unseren Partnern in der Versorgung und unseren Mitgliedern zu verdanken. Dem DHPV und mir persönlich ist es ein besonderes Anliegen, diese Zusammenarbeit heute zu würdigen. Wir setzen auf diese gute Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr, denn es liegen große Aufgaben vor uns allen, die es zu bewältigen gilt“, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des DHPV, in ihrer Begrüßung auf dem diesjährigen Neujahrsempfang am 04. Februar 2011 vor hochrangigen Vertretern aus Politik, Verbänden und Krankenkassen in Berlin

Auch Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Schirmherrin des Verbandes, unterstrich in ihrem Grußwort die eindrucksvollen Erfolge des Deutschen Hospiz und Palliativverbandes in der gemeinsamen partnerschaftlichen Arbeit, betonte aber: „Ohne die unverzichtbare Arbeit der haupt- und ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer vor Ort wäre das alles nicht möglich. Sie sind es, die mit ihrem täglichen Einsatz die letzte Phase des Lebens der schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland verbessern.“ Mittlerweile engagieren sich in Deutschland rund 80.000 Menschen ehrenamtlich in der Hospiz- und Palliativarbeit. Zahlreiche hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Professionen – Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger u.A. betreuen schwerstkranke und sterbende Menschen mit hoher Professionalität und großem persönlichen Einsatz.

Marlene Rupprecht, MdB, Sprecherin des Interfraktionellen Gesprächskreises Hospiz im Deutschen Bundestag, wies zudem in ihrem schriftlichen Grußwort darauf hin, „dass wir stets darum bemüht sein müssen, dass auch die betroffenen Familien entlastet werden. Dies gilt insbesondere für Familien mit einem Kind, das an einer lebensverkürzenden Erkrankung leidet. Eltern und Geschwister sind in einer solchen Situation außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt.“

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband, als Dachverband von nahe­zu 1000 Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Jahre 1992 ge­grün­det, vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. Mitglieder sind alle 16 Landesverbände und zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin.

Die Pressemitteilung als Download (pdf-Datei)

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