Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung nimmt ihre Arbeit auf

08.10.2010 - 12:00

PRESSEMITTEILUNG
Stiftungsurkunde - Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung nimmt ihre Arbeit auf – Stiftungsurkunde übergeben

„Wir haben in der Zukunft enorme Herausforderungen zu bewältigen. Die demographische Entwicklung, der weitere Entwicklungsbedarf in der hospizlichen und palliativen Versorgung und die öffentlichen Debatten, etwa zum Thema Patientenrechte auf dem Gebiet der Palliativmedizin, fordern uns zum Handeln auf. Wir müssen diese Herausforderungen im Sinne der schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige angehen,“ so Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPS). Sie nahm heute im Rahmen einer festlichen Veranstaltung die Urkunde von Monika Helbig, Staatssekretärin und Beauftragte für das bürgerschaftliche Engagement des Landes Berlin, entgegen.

Die neu gegründete Stiftung hat vielfältige Aufgaben beim weiteren Aus- und Aufbau der Hospiz- und Palliativversorgung. Eine sehr wesentliche Aufgabe wird es sein, im Rahmen eines neuartigen Konzeptes einer Hospiz- und Palliativ-Akademie die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und Information und Fortbildung für die zahlreichen Akteure in der Hospiz- und Palliativarbeit anzubieten.  Dazu wird die Akademie im Sinne eines Netzwerks mit vielen Partnern in den Regionen eng zusammenarbeiten.
Ulla Schmidt, MdB, Gesundheitsministerin a.D. und Schirmherrin der Stiftung, betonte im Vorfeld der Veranstaltung: „Ich begrüße die Gründung der Stiftung, mit der für jeden die Möglichkeit geschaffen wird, dazu beizutragen, dass sich der Hospizgedanke weiter verbreitet, und daran mitzuwirken, dass schwerstkranke und sterbende Menschen nicht auf die Geborgenheit und Wärme einer vertrauensvollen Begleitung verzichten müssen.“

Die Pressemitteilung als Download (pdf-Datei)

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