Stiften für Hospiz

22.07.2010 - 12:00

PRESSEMITTEILUNG
Stiften für Hospiz – erste Meilensteine erreicht

Berlin/München, 22. Juli 2010 – Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) und die Stiftung Stifter für Stifter haben mit ihrer in diesem Jahr gestarteten gemeinsamen bundesweiten Initiative ‚Stiften für Hospiz’ erste wesentliche Meilensteine einer intensivierten Kommunikation erreicht: Mit fünf regionalen Workshops in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München und Leipzig und einem ganzen Paket vorbereiteter Informationsmedien wurde zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus örtlichen Hospizvereinen und Einrichtungen der Palliativversorgung Gelegenheit geboten, sich intensiv mit den Themen Stiftung und Stiften auseinander zu setzen.

"Die im Rahmen der Initiative 'Stiften für Hospiz' durchgeführten Workshops sollen die regionalen Hospiz- und Palliativdienste in die Lage versetzen, Menschen auf das Thema Stiften anzusprechen. Damit wollen wir noch mehr Menschen von der Hospizidee überzeugen und sie dazu motivieren, diese Arbeit mit ihren persönlichen und finanziellen Möglichkeiten zu unterstützen"‚ so Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des DHPV, anlässlich dieser Initiative.

Die Teilnehmer konnten sich in den einzelnen Workshops nicht nur über ihre bisherigen Erfahrungen austauschen, sie erhielten vor allem auch einen umfassenden Einblick in das Thema Stiften und die Motivation eines solchen Engagements. „Im Grunde stand immer die Frage im Mittelpunkt, wie ich einen potentiellen Stifter in seinem gesellschaftlichen Engagement unterstützen kann. Die Herangehensweise entspricht ganz wesentlich meiner Haltung, die ich von meiner Hospizarbeit kenne. Ich frage nach den Bedürfnissen des Gegenübers und richte alle weiteren Unterstützungsangebote daran aus. Und das drückt sich dann auch in derselben wertschätzenden und offenen Kommunikation aus“, so eine Teilnehmerin.

Die Initiative ‚Stiften für Hospiz’ steht unter der Schirmherrschaft der früheren Bundesjustizministerin Prof. Dr. Hertha Däubler-Gmelin und wird unterstützt von Doris Dörrie, Götz Alsmann und der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. „Ich habe Höchstachtung vor allen Frauen und Männern, die schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen in der schweren Zeit zur Seite stehen, ihnen zuhören und Trost spenden. Das ist gelebte Menschenliebe. Alle Menschen, die dafür sorgen, dass ein Sterben in Würde möglich wird und dass sich die Hospizkultur in Deutschland weiter verbreitet, verdienen unseren ganzen Respekt. Dazu gehören auch diejenigen, die die Hospizarbeit langfristig durch ihr finanzielles Engagement stärken. Deshalb unterstütze ich die neue Initiative Stiften für Hospiz des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands gemeinsam mit der Stiftung Stifter für Stifter“, so Schmidt.

Die vielfältigen Erfahrungen von Stiftern sowie weitere Informationen sind über die Internetseite www.stiften-fuer-hospiz.de erhältlich, ebenso in einer eigens erstellten Broschüre, die kostenlos bestellt werden kann. Da die ambulante und stationäre Hospizarbeit auch künftig auf Spender und Stifter angewiesen ist, wird das bürgerschaftliche Engagement weiterhin von großer Bedeutung sein.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband, als Dachverband von nahe­zu 1000 Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Jahre 1992 ge­grün­det, vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. Mitglieder sind alle 16 Landesverbände und zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin.

Die Pressemitteilung als Download (pdf-Datei)

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