Am 17.1.2018 fand in Berlin der Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) statt. Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde an Menschen, die die Hospizidee durch ihr Engagement und ihre Arbeit vorangebracht und verbreitet haben, der DHPV-Ehrenpreis 2017 verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Ehrenamtliches Engagement:
Elisabeth Hartmann und Petra Wahl

Strukturen und Rahmenbedingungen:
St Christopher's Hospice London

Medien und Öffentlichkeitsarbeit:
Christoph Maria Herbst

Laudatio: Elisabeth Hartmann und Petra Wahl

von Prof. Winfried Hardinghaus

Die Hospizbewegung entstand durch das Engagement und den Einsatz zahlreicher Bürger in der Gesellschaft. Und auch heute ist das ehrenamtliche Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit unersetzbar. Der Ehrenpreis in dieser Kategorie möchte deshalb das langjährige Engagement einzelner Ehrenamtlichen – stellvertretend für die zahlreichen anderen ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auszeichnen.

Wir vergeben den Preis in der Kategorie Ehrenamt in diesem Jahr an Elisabeth Hartmann aus Halberstadt und Petra Wahl aus Dresden  ...

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Laudatio: St Christopher's Hospice London

von Dr. Anja Schneider

Das Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit und damit des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands ist es, die Strukturen eines würdevollen Sterbens und die damit zusammenhängenden Rahmendbedingungen zu verbessern. Allerdings: Ohne das gemeinsame Engagement vieler Akteure in Politik und Gesellschaft wäre das nicht möglich. Aus diesem Grund ehrt der DHPV mit dem Preis in der Kategorie Strukturen und Rahmenbedingungen Menschen, die sich hier regional und/oder bundesweit nachdrücklich einsetzen.

In diesem Jahr gehen wir – noch einmal rückblickend auf unser Jubiläum – einen Schritt weiter und werden international. So sind wir stolz und glücklich, den Ehrenpreis in der Kategorie Strukturen und Rahmenbedingungen an das St Christopher’s Hospice in London zu vergeben. Damit huldigen wir den Anfängen der Hospizarbeit in Deutschland auf besondere Weise.

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Laudatio: Christoph Maria Herbst

von Erich Lange

Es ist von besonderer Bedeutung, dass die Hospiz- und Palliativarbeit in der vielfältigen Medienlandschaft und in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam macht. Geehrt werden in der Kategorie „Medien“ deshalb Persönlichkeiten, die durch ihren Einsatz für die Hospiz- und Palliativarbeit zu einem Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit Sterben und Tod beitragen.

Dieser Ehrenpreis geht heute – nach Bettina Tietjen, Arno Geiger, Andrea Berg, Dada Peng und im letzten Jahr Stefan Weiller – an Christoph Maria Herbst, der sich für die Hospizidee im Allgemeinen und für die Kinder- und Jugendhospizarbeit im Besonderen engagiert.


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