Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Weihnachtsausgabe
2016

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Nachdem das Vorjahr geprägt war von gesellschaftlichen und politischen Diskussionen und Entscheidungen zum Verbot der gewerblichen und organisierten Beihilfe zum Suizid und natürlich zum  Hospiz- und Palliativgesetz, stand 2016 ganz im Zeichen der Verhandlungen der Rahmenbedingungen und der Vereinbarungen zu Leistungsumfang und Qualitätssicherung. Die Verhandlungen zur Überarbeitung der Rahmenvereinbarung gem. § 39a Abs. 2 SGB V für die ambulante Hospizarbeit konnten schon im März abgeschlossen werden, für die stationäre Hospizarbeit sind wir nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten auf einem guten Weg.

Auch mit Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit liegt ein gutes Jahr hinter uns. So war der DHPV u.a. auf das Bürgerfest des Bundespräsidenten eingeladen, die Hospizarbeit und die Arbeit des Verbands zu präsentieren. Den Welthospiztag im Oktober haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen genutzt, um auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam und die Hospizidee einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Im Dezember waren der DHPV und seine Mitglieder in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg Partner der diesjährigen NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Neben der praktisch-finanziellen Unterstützung, hat die Berichterstattung auf allen Programmen und Kanälen des NDR dazu beigetragen, die Lebensthemen Krankheit, Sterben und Tod weiter ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber kranken und sterbenden Menschen zu sensibilisieren.

Unser 25-jähriges Jubiläum, das wir im nächsten Jahr feiern werden, wollen wir ebenfalls nutzen, um auf die gesellschaftliche Bedeutung der Hospiz- und Palliativarbeit hinzuweisen. Die Erkenntnis, dass schwerstkranke und sterbende Menschen und die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens Zuwendung und Unterstützung brauchen, wurzelt im bürgerschaftlichen Engagement zunächst weniger Pioniere der Hospizarbeit in den 1980er Jahren. 2017 möchten wir zum Anlass nehmen, das Erreichte zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft der Hospiz- und Palliativarbeit zu werfen. Denn auch wenn wir viel bewirkt haben, wissen wir, dass es in einer Gesellschaft des langen Lebens, in der die Zahl der auf Hilfe angewiesenen Menschen zunimmt, auch zukünftig gemeinsame Anstrengungen braucht, um eine Sorgekultur bundesweit gesellschaftlich, politisch, infrastrukturell und kulturell weiter zu entwickeln.

Sie alle haben die schrecklichen Ereignisse in Berlin verfolgt, bei denen der Tod auf sinnlose und tragische Weise in das Leben eingebrochen ist. Wir sind in diesen Tagen in Gedanken bei den getöteten und verletzten Menschen und deren Angehörigen.

Ihnen und Ihren Familien und Freunden wünschen wir eine friedvolle Zeit und nach einer wohl verdienten Pause einen guten Start in ein glückliches neues Jahr sowie viel Erfolg und Gesundheit!

Für den Vorstand
Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
Vorstandsvorsitzender

Für das Team der Geschäftsstelle
Benno Bolze
Geschäftsführer

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