Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Nummer 71
30. Juni 2014

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Wochen hat der 12. Runde Tisch der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen getagt und dort die Ergebnisse aus den ersten Arbeitsgruppensitzungen besprochen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer flächendeckenden hospizlich-palliativen Versorgung aller Menschen – egal wo sie die letzte Zeit ihres Lebens verbringen, ob zu Hause, im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung.

Am 05.06.2014 hat sich der Interfraktionelle Gesprächskreis im Deutschen Bundestag unter Beteiligung des DHPV getroffen, der weiterhin ein sehr wichtiges Forum ist. Themen waren diesmal AAPV und SAPV.

Auch auf internationaler Ebene ist Bewegung. So hat die Weltgesundheitsversammlung auf ihrem Treffen im Juni erstmals ausführlich das Thema Palliativversorgung diskutiert. In der entsprechenden Resolution werden die WHO und ihre Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Grundlagen für die Palliativversorgung sicher zu stellen.

Dies muss auch für Menschen am Rande der Gesellschaft gelten, etwa in der Wohnungslosigkeit. Unser Ziel muss es sein, Möglichkeiten und Grenzen einer hospizlichen und palliativen Versorgung und Begleitung in der Obdachlosigkeit auszuloten sowie Konzepte zur Verbesserung der Situation sterbender Menschen in der Obdachlosigkeit zu erarbeiten. Deshalb lobt die DHPStiftung den Stiftungspreis 2014 für Projekte aus, die bereits im Bereich Hospiz und Wohnungslosigkeit engagiert sind.

In diesem Sinne wollen wir auch den Welthospiztag am 11. Oktober 2014 nutzen, um die Forderung nach dem Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Wie schon im vergangenen Jahr stellen wir Ihnen und Ihrer Einrichtung Material zur Verfügung, mit dem wir Sie bei der Gestaltung des Welthospiztages unterstützen möchten. Hier freuen wir uns über weitere zahlreiche Rückmeldungen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre

Für den Vorstand
Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
Komm. Vorsitzender



Inhaltsübersicht

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Charta-Arbeitsgruppen stellen erste Ergebnisse vor
Weiterführung der Gespräche zur Förderung der ambulanten Hospizdienste durch die Beihilfestellen
Hospiz und Wohnungslosigkeit

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Palliativversorgung wichtiges Thema auf der 67. Weltgesundheitsversammlung
Ausschreibung DHPV-Ehrenpreis "Wissenschaft"
Deutsche KinderhospizSTIFTUNG vergibt Medienpreis TOM
Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang M.A. Palliative Care
Nachrichten der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Material zum Welthospiztag 2014
Aktuelles zu den im Hospiz-Verlag veröffentlichten Medien des DHPV

4. Veranstaltungen

5. Zum Geburtstag Cicely Saunders


1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Charta-Arbeitsgruppen stellen erste Ergebnisse vor

Am 16. Juni 2014 ist der 12. Runde Tisch der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in den Räumlichkeiten der BÄK zusammen gekommen. Auf der Sitzung wurden die Ergebnisse aus den ersten Arbeitsgruppensitzungen, verbunden mit Vorschlägen für die weitere Planung der Arbeit, vorgestellt.

Die Arbeitsgruppen hatten im Mai und Juni getagt. In diesen ersten Arbeitsgruppensitzungen hatte man sich auf Arbeitsweise und Arbeitsstruktur der Gruppen sowie die jeweiligen Sprecherinnen und Sprecher geeinigt.

Arbeitsgruppensitzungen und der Runde Tisch vom 16. Juni führen damit die Arbeit zu den in der 11. Sitzung (19. Februar 2014, siehe DHPV Aktuell Nr. 67 vom 28. Februar 2014) konsentierten Handlungsfeldern fort. Der Runde Tisch als das zentrale Konsensus-Gremium im Charta-Prozess hatte sich hier auf 15 Handlungsfelder – drei je Leitsatz – geeinigt. Diese sollen in den kommenden drei Jahren unter Beteiligung von Expertinnen und Experten der über 50 Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches in fünf Arbeitsgruppen nun weiter konkretisiert werden. Eine weitere sechste vorbereitende Arbeitsgruppe wird sich mit den Belangen der Kinder und Jugendlichen befassen. In den Arbeitsgruppen sollen Umsetzungsschritte, Verfahren und Zeitpläne der Charta-Themen erarbeitet werden.

Weiterführung der Gespräche zur Förderung der ambulanten Hospizdienste durch die Beihilfestellen

Im Juni haben weitere Gespräche mit dem Bundesinnenministerium (BMI) sowie mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu Fragen der Beteiligung der PKV sowie der Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes an der Förderung der ambulanten Hospizarbeit stattgefunden. Gegenstand der Gespräche waren konkrete Fragen bezüglich möglicher Regelungen zur Finanzierung ambulanter Hospizdienste, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V eine Förderung erhalten. Ziel der Gespräche ist es, eine Beteiligung der o. g. Organisationen an der Förderung im Rahmen des Förderverfahrens im kommenden Jahr zu realisieren.  Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, werden wir die Mitgliedseinrichtungen informieren.

Hospiz und Wohnungslosigkeit

Kreativ gestalten statt Mangel verwalten. Trends erkennen, Herausforderungen annehmen, Übergänge gestalten - unter diesem Titel fand am 26. und 27. Juni 2014 in Eisenach eine Fachtagung der AG Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. statt. Im Rahmen der Tagung, auf der auch die hospizliche Versorgung wohnungsloser Menschen thematisiert wurde, hat auch der Geschäftsführer des DHPV referiert. In der dann folgenden Diskussion wurden Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und den Hospiz- und Palliativdiensten und -einrichtungen besprochen und wie es gelingen kann, dass wohnungslose Menschen am Ende ihres Lebens ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechend begleitet und versorgt werden. 

Weitere Informationen
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2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Palliativversorgung wichtiges Thema auf der 67. Weltgesundheitsversammlung

Die Weltgesundheitsversammlung (WHA, World Health Assembly) hat auf ihrem 67. Treffen erstmals ausführlich das Thema Palliativversorgung diskutiert. Eine Resolution, die von einer internationalen Arbeitsgruppe vorbereitet wurde, fordert die WHO sowie die Mitgliedsstaaten auf, die Grundlagen für die Palliativversorgung sicher zu stellen. Hierzu gehören unter anderem die Bereitstellung von ausreichenden finanziellen und personellen Ressourcen für die Palliativversorgung im Gesundheitswesen sowie die Unterstützung von Ehrenamtlichen und pflegenden Angehörigen und die Sicherung der häuslichen Versorgung. Weitere Forderungen betrafen die Bereitstellung von notwendigen Medikamenten, die Überprüfung und bei Bedarf Änderung der gesetzlichen Regelungen zu Opioiden, sowie eine verbesserte Ausbildung sowohl im Bereich der allgemeinen, der schwerpunktmäßigen und der spezialisierten Palliativversorgung.

Die Weltgesundheitsversammlung (engl. World Health Assembly, WHA) ist das gesetzgebende Organ der WHO. Einmal im Jahr treten alle WHO-Mitglieder in Genf zusammen, um die künftigen Aktionen und Schwerpunktthemen sowie die finanzielle und administrative Politik der Organisation festzulegen. Deshalb ist zu erwarten, dass die Resolution, die von 44 Ländern unterstützt wurde, die weltweite Entwicklung der Palliative Care voranbringen wird.

Hier finden Sie die Resolution in englischer Sprache.

Ausschreibung DHPV-Ehrenpreis „Wissenschaft“

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. verleiht auch in diesem Jahr den DHPV-Ehrenpreis "Wissenschaft". Eingereicht werden können abgeschlossene und unpublizierte Dissertationen und Habilitationen in deutscher Sprache oder eigenständige, bislang nicht veröffentlichte, wissenschaftliche Werke, die von einer oder mehreren Personen erarbeitet worden sind. Die Themen sollen sich auf das breite Feld hospizlicher und palliativer Versorgung beziehen. Sie können aus allen wissenschaftlichen Fächern heraus erwachsen.

Es können sowohl Arbeiten aus der Grundlagenforschung eingereicht werden als auch solche, die konkrete Fragen der Behandlung, Betreuung und Begleitung im Zueinander von Familien, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in den unterschiedlichen Versorgungsbereichen (Hospiz, Pflegeheim, SAPV, ambulante Versorgung oder Krankenhaus) behandeln.

Die Arbeiten müssen in drei gebundenen Exemplaren über die Geschäftsstelle des DHPV (Aachener Str. 5, 10713 Berlin) an den Wissenschaftlichen Beirat zu Händen Herrn Prof. Dr. Werner Schneider übersandt und zusätzlich als PDF-Datei zur Verfügung gestellt werden.

Die Vergabe des Ehrenpreises erfolgt auf Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats im Rahmen einer kleinen Feier in Verbindung mit dem Neujahrsempfang des DHPV im Januar 2015. Bewerbungen können bis 31.08.2014 erfolgen. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird bis zum 31.10.2014 verständigt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Geschäftsstelle des DHPV.

Deutsche KinderhospizSTIFTUNG vergibt Medienpreis TOM

TOM - der Medienpreis der Deutschen KinderhospizSTIFTUNG zeichnet journalistische Beiträge in Publikums- oder Fachmedien aus, die auf vorbildliche Weise über die Kinderhospizarbeit und pädiatrische Palliativversorgung berichten.
2014 wird "TOM - der Medienpreis der Deutschen KinderhospizSTIFTUNG" zum zweiten Mal vergeben. Dafür können Arbeiten aus den Bereichen TV, Funk und Print eingereicht werden, die zwischen dem 01.09.2012 und dem 30.08.2014 von deutschen Zeitungen oder Zeitschriften veröffentlicht wurden oder von deutschen Rundfunk- und/oder Fernsehsendern gesendet wurden.

Kennen Sie Autoren oder Filmemacher oder sind es selbst? Dann ermutigen Sie diese sich für den Preis im Jahr 2014 zu bewerben oder bewerben sich selbst!

www.deutsche-kinderhospizstiftung.de

Weitere Informationen zum Medienpreis.

Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang M.A. Palliative Care

Im Herbst 2014 startet an der Universität Bremen der Masterstudiengang "Palliative Care (M. A.). Erstmals können Health- und Social Professionals berufsbegleitend ihren Masterabschluss in Palliative Care erwerben - unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Praxis. Der Masterstudiengang gibt die Möglichkeit, Palliative Care aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten und mit einem zivilgesellschaftlichen Fokus zu reflektieren.
Das Angebot wendet sich an Health- und Social Professionals, die sich für Berufsfelder im Bereich Palliative Care qualifizieren möchten, in denen hospizlich-palliative Kompetenzen auf wissenschaftlichem Niveau erforderlich sind.

Ein Projekt des Landes Bremen. Weitere Informationen.

Nachrichten von der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung

DHPStiftung für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert
Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung wurde vom Berliner Justizsenator Thomas Heilmann für ihre Mitwirkung an der 5. Berliner Stiftungswoche für den Deutschen Engagementpreis 2014 vorgeschlagen.
Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die 15 Finalistinnen und Finalisten für den Publikumspreis. Den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Alle Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2014, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Ausschreibung DHPStiftungspreis 2014
Bewerben Sie sich jetzt mit Ihren Projekten im Bereich Hospiz und Wohnungslosigkeit
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Hospiz- und Palliativversorgung soll alle Menschen erreichen, auch die in der Wohnungslosigkeit. Was aber sind die Möglichkeiten und Grenzen einer hospizlichen und palliativen Betreuung in der Wohnungslosigkeit? Welche Konzepte zur Verbesserung der Situation sterbender Menschen in der Wohnungslosigkeit gibt es bereits? Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung lobt ihren diesjährigen Stiftungspreis für Projekte aus, die bereits im Bereich Hospiz und Wohnungslosigkeit engagiert sind. Hier sucht sie Hospizdienste, -einrichtungen oder Einzelpersonen, die heute schon mit Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zusammenarbeiten.

Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung möchte mit ihrem Stiftungspreis wegweisende und innovative Projekte bundesweit bekannt machen und zur Nachahmung anregen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. September 2014 möglich. Nähere Informationen, Bewerbungsbögen, Ausschreibung und Bewerbungsrichtlinien finden sich unter www.dhp-stiftung.de. Der 1. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der 2. Preis mit 1.000 Euro und der 3. Preis mit 500 Euro.

Seit 2010 vergibt die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung den DHPStiftungspreis. Mit diesem Preis prämiert die Stiftung in jedem Jahr einen anderen Schwerpunkt der praktischen Hospizarbeit. So ging der DHPStiftungspreis 2013 an Hospizdienste, die zur nachhaltigen Entwicklung kultursensibler Hospiz- und Palliativarbeit in den Kommunen beigetragen und die Mitwirkung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern voran bringen.

Janina Jennes läuft beim 41. BMW-Berlin-Marathon für die DHPStiftung
Mit ihrem Start beim 41. BMW-Berlin-Marathon am 28. September möchte Janina Jennes sich mit der Aktion "Mein Lauf für das Leben – bis zum letzten Schritt!" für die Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen einsetzen. Die 25-jährige Studentin der Humanmedizin und Psychologie hat deshalb eine Online-Spendenaktion für die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) ins Leben gerufen.

"Zu Beginn meines Studiums habe ich am 'Intensivkurs Palliativmedizin' an unserer Uni teilgenommen. Ich war tief berührt von der Thematik und dankbar für das, was ich in diesen Wochen lernen konnte. Seither hat mich das Thema einfach nicht mehr losgelassen. Mein Wunsch ist vor allem, den Hospiz- und Palliativgedanken in der Öffentlichkeit weiter zu verbreiten", so Janina Jennes zu ihrem Anliegen.

Wir freuen uns über dieses Engagement und drücken die Daumen, dass viele Menschen sich von diesem Einsatz begeistert zeigen und Janina Jennes und somit die Arbeit der DHPStiftung mit einer Spende unterstützen.

Hier geht es zur Facebook-Seite der Aktion.
Auf Helpedia können Sie das Projekt unterstützen.
Es gibt bereits einen ersten Pressebericht über die Aktion.



Projekt TRAUER.WEGE.FINDEN
Ein Jahr lang lief – auch mit Unterstützung der DHPStiftung – das Projekt TRAUER.WEGE.FINDEN. Das Projekt hatte die Erstellung eines Films zum Ziel. Offizieller Erscheinungstermin der DVD ist der 07.07.2014.

Zum Inhalt: Ein Filmteam geht den Fragen nach: Was genau ist Trauer überhaupt? Wo und wie hat Trauer in unserer Kultur heute Platz? Was bedeutet es, Trauer zu leben? Der Betrachter soll einen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten bekommen, die in Interviews ihren persönlichen Umgang mit der Trauer schildern. Unterschiedlichste Perspektiven werden dargestellt, indem Menschen kurz vor ihrem Lebensende und deren Angehörige, Hinterbliebene, Seelsorger und Bestatter, Mediziner und Pflegende zu Wort kommen.

Der Botschafter der DHPStiftung, der Schauspieler Götz Schubert, unterstützt das Projekt als Sprecher des Filmes.
Die DVD erscheint als Set mit einer begleitenden Broschüre im atp Verlag (www.atp-verlag.de).
www.takepart-media.de

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Material zum Welthospiztag 2014
Der DHPV möchte seine Mitglieder auch in diesem Jahr bei der Gestaltung des Welthospiztages unterstützen. Hierzu stellt er ein Materialpaket (Plakate, Buttons, Ballons) und Online-Materialien (Anzeigen, Musterpresseinformation, Veranstaltungsübersicht) zur Verfügung.

Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Mitgliedseinrichtungen können die Pakete noch bis zum 18. Juli 2014 bestellen. Wir werden Ihnen die Pakete bis Ende August zusenden und das Online-Material ebenfalls bis Ende August zur Verfügung stellen.

Aktuelles zu den im Hospiz-Verlag veröffentlichten Medien des DHPV
Heft 3/2014 des Bundes-Hospiz-Anzeigers ist erschienen. Schwerpunktthema des neuen Heftes ist „Politik und Hospiz- und Palliativversorgung“. Hier finden Sie detaillierte Informationen.

Die aktuelle hospiz zeitschrift (2/2014, Heft 60) ist erschienen. Sie widmet sich dem Schwerpunktthema „Hospiz und Dementia Care“. Details finden Sie hier.

4. Veranstaltungen

9. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin
"Palliative Geriatrie als WA(H)RE Qualität. Leben können. Sterben dürfen."
24. Oktober 2014 in Berlin
Weitere Informationen

100. Aachener Hospizgespräch
"Vernetzte Sorgekultur am Lebensende" – Leuchtturmprojekte als Modelle einer vernetzten palliativen und hospizlichen Versorgung vor Ort
30. und 31. Januar 2015 in Alsdorf und Stolberg
Weitere Informationen.

Einen umfangreichen Veranstaltungskalender finden Sie auf unserer Website. Dort haben Sie als registrierte Nutzer_in zudem die Möglichkeit, Ihre Veranstaltung kostenlos einzustellen.

Zum Geburtstag Cicely Saunders

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben,
sondern den Tagen mehr Leben.
(Cicely Saunders)

Wir erinnern an den Geburtstag Cicely Saunders. Die englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester, die am 18. Juni 1918 in Barnet, Hertfordshire, geboren wurde, ist die Begründerin der modernen Hospiz- und Palliativarbeit. Ihrem Beispiel folgend, entstanden auch in Deutschland ab den 1980er Jahren die ersten Hospizinitiativen. Was vereinzelt begann, hat sich in den letzten rund 30 Jahren zu einer beeindruckenden Bewegung entwickelt. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 1.500 ambulante Hospizdienste, mehr als 200 stationäre Hospize und über 230 Palliativstationen in Krankenhäusern. Nahezu 100.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich und unterstützen die Arbeit für schwerstkranke und sterbende Menschen.

 
     
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