Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Nummer 67
28. Februar 2014

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

die Abgeordnetenkammer Belgiens hat der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auch für Kinder zugestimmt. Diese Nachricht hat in den letzten Wochen weit über die Hospiz- und Palliativarbeit hinaus für Aufmerksamkeit und vor allem Widerspruch gesorgt. Wir wissen,  dass schwere, lebensverkürzende Krankheiten auch vor Kindern und Jugendlichen nicht halt machen. Die Antwort kann hier aber niemals die Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Kinder und Jugendliche sein! Diese Entscheidung geht gegen die Schwächsten in der Gesellschaft und widerspricht jeglicher Vorstellung von Mitmenschlichkeit. Was diese Kinder und ihre Angehörigen brauchen, ist eine den Bedürfnissen entsprechende, umfassende Versorgung und Begleitung.

Die belgische Entscheidung ist auch aus einem weiteren Grund ein Skandal, denn sie verweist – ebenso wie die Diskussion in Deutschland über die organisierten und gewerblichen Formen der Beihilfe zum Suizid – auch auf die Frage, in was für einer Gesellschaft wir in einem vereinten Europa zusammenleben wollen und wo in dieser Gemeinschaft der Platz für schwerstkranke und sterbende Menschen ist. Sie gehören, das ist einer der Grundsätze der Hospiz- und Palliativarbeit, in die Mitte unserer Gesellschaft.

Die Entwicklung in Belgien, die aktuelle Diskussion in Deutschland und die öffentliche Aufmerksamkeit, die diesen Themen im Moment zuteil wird, sind natürlich auch ein Auftrag, das Konzept der hospizlichen und palliativen Begleitung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dieses Anliegen greift, neben weiteren Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit, die Charta zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland (Charta) auf. Am 19. Februar 2014 fand die 11. Sitzung des Runden Tisches der Charta statt. Lesen Sie dazu weiter unter 1.

Für den Vorstand
Dr. Erich Rösch
Geschäftsführender Vorstand

Inhaltsübersicht

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

11. Runder Tisch der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
Belgien – Skandalöse Entscheidung über aktive Sterbehilfe für Kinder
Deutschland – Verbot gewerblicher und organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid
 

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Nachrichten der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung
- Stiftungsratssitzung am 4. Februar
- Die DHPStiftung auf der Berliner Stiftungswoche
- Termine der DHPAkademie

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen
Der DHPV in den Medien
Neues zur hospiz zeitschrift und zum Bundes-Hospiz-Anzeiger
Service Stellenmarkt

4. Veranstaltungen

5. Internes

In memoriam - Zum 10. Todestag Heinrich Peras

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

11. Runder Tisch der Charta

Am 19. Februar fand die 11. Sitzung des Runden Tisches der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland statt. In der Bundesärztekammer trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der 50 Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches, um konkrete Handlungsfelder für die weitere praktische Umsetzung der 5 Leitsätze der Charta zu besprechen.

Der 11. Runde Tisch war nach der Auftaktveranstaltung die erste Arbeitssitzung in Phase III des Charta-Prozesses, deren Ziel es ist, zahlreiche Anliegen der Charta im Rahmen einer Nationalen Strategie umzusetzen. In dieses Verfahren ist die Politik aktiv eingebunden. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe sind erfreut, dass sowohl eine Vertreterin des Bundesfamilienministeriums als auch ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums an der Sitzung des Runden Tisches teilgenommen haben.

Für den DHPV wird zukünftig - neben Prof. Ulrich Bonk (geschäftsführender Vorstand), Dr. Brigit Weihrauch (ehemalige Vorsitzende) und Benno Bolze (Geschäftsführer) - auch Prof. Winfried Hardinghaus (ebenfalls geschäftsführender Vorstand) in der Steuerungsgruppe mitwirken.

Neuer Mitarbeiter in der Charta-Geschäftsstelle
Am 3. Februar 2014 hat Sebastian Rudolf als Referent der Charta-Geschäftsstelle seine Arbeit begonnen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit der Ausrichtung auf die Bereiche Organisation und Unternehmensführung sowie Forschungs- und Entwicklungsmanagement arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in mehreren Projekten zur Etablierung universitärer Kompetenzzentren. Seit dem Jahr 2011 ist Herr Rudolf als ausgebildeter ehrenamtlicher Hospizhelfer in ambulanten und stationären Einrichtungen tätig.

www.charta-zur-betreuung-sterbender.de

Aktive Sterbehilfe in Belgien – Ausweitung auf Kinder und Jugendliche

Die Entscheidung in Belgien zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Kinder und Jugendliche wurde sehr schnell herbei geführt. Mitte Dezember 2013 hatte der belgische Senat den entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Mit der Zustimmung der Abgeordneten des Justizausschusses des Parlaments am 28. Januar 2014 hatte das Vorhaben eine weitere politische Hürde genommen und am 13. Februar 2014 stimmte auch die belgische Abgeordnetenkammer dem Gesetzentwurf zu.  Mit einer europaweiten Online-Petition war daraufhin Belgiens König Philippe ersucht worden, dem Gesetz seine Unterschrift zu verweigern und mit dieser Weigerung ein Signal zu setzen. Trotz dieser Petition und der Proteste gegen das Gesetz hat er jetzt unterzeichnet.

Deutschland: zum Verbot gewerblicher und organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid

In der Diskussion in Deutschland, wo die aktive Sterbehilfe verboten ist, geht es um die gesetzliche Regelung des Verbots gewerblicher und organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid. Der DHPV hat im Rahmen der Diskussion deutlich darauf hingewiesen, dass ein alleiniges Verbot gewerblicher Formen der Beihilfe zum Suizid nicht ausreichend ist, sondern auch organisierter Formen sowie die Werbung für all diese Gelegenheiten einzubeziehen ist. Dies betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, bei ihrer Ansprache beim Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung (siehe DHPVAktuell vom 31. Januar 2014). Zeitungsberichten zufolge wird es noch einige Zeit dauern, bis die Diskussion im Bundestag dazu beginnt. Verständigt haben sich die Vertreter der Großen Koalition darauf, dass die Abgeordneten des Bundestags bei dem geplanten Gesetz nicht an eine Fraktionsdisziplin gebunden sind.

Der DHPV hat zur aktuellen Diskussion in Deutschland über ein Verbot gewerblicher und organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid eine Stellungnahme erarbeitet (PDF).

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

Nachrichten von der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung

Stiftungsratssitzung
Am 4. Februar traf sich im Deutschen Bundestag der Stiftungsrat der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPS). Die Sitzung fand in einer sehr angenehmen und arbeitsintensiven Atmosphäre statt. Dabei wurden das Profil der Stiftung geschärft und die derzeit anstehenden Aufgaben besprochen. Ulla Schmidt, Schirmherrin der DHPStiftung und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, bestärkte in ihrem Grußwort den Stiftungsrat darin, in der aktuellen Debatte über ein Verbot organisierter und gewerblicher Formen der Beihilfe zum Suizid Stellung zu beziehen und sich auch weiterhin bei der gesamtgesellschaftlichen Diskussion über den Rahmen einer gelingenden Begleitung beim Sterben Gehör zu verschaffen. Besondere Bedeutung für eine gute Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen habe dabei die Stärkung des Ehrenamts.

Die Deutsche Hospiz- und PalliaitvStiftung (DHPS) auf der Berliner Stiftungswoche
Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung lädt im Rahmen der Berliner Stiftungswoche ein zum Gespräch mit prominenten Menschen, die sich für die Hospizbewegung engagieren.

Datum: Dienstag, 1. April 2014
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: rbb, Masurenallee 14, 14057 Berlin, 14. Obergeschoss

Jörg Thadeusz, der bekannte und beliebte Moderator, empfängt Gäste aus Politik, Kultur und Hospizbewegung -  Ulla Schmidt, Franz Müntefering, Götz Schubert, Dada Peng und Petra Anwar - zu einem unterhaltsamen und informativen Austausch zu ihrer Motivation für das Engagement in der Hospizbewegung.

Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Einladung oder den Informationen über die Gäste. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Unter u.bolze@dhp-stiftung.de können Sie sich anmelden. Achtung, die Anzahl der Teilnahmeplätze ist begrenzt.

Termine der Deutschen Hospiz- und PalliativAkademie

Ethische Fragen am Lebensende
9. Mai 2014 in Herne in Kooperation mit der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit im Ruhrgebiet und dem Landesverband NRW

Das Seminar stellt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion in Deutschland über ein Verbot organisierter und gewerblicher Formen der Beihilfe zum Suizid sowie durch die Entscheidung des belgischen Parlaments zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auch bei Kindern ethische Fragestellungen in den Mittelpunkt. 
Wollen Sie in dieser Debatte fachlich fundiert mitreden können?
Durch die qualitativ hochwertigen Vorträge in den Themenfeldern Ethik und Recht, Ethik und Medizin sowie Ethik und Pflege erhalten Sie grundlegende Kenntnisse und aktuelle Informationen zu ethischen Fragen am Lebensende. Diskutieren Sie im Anschluss an die Vorträge mit den Referentinnen und Referenten. Gern bringen Sie Ihre Fragen, Bedenken und konkrete Praxisbeispiele in die Diskussion ein.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Referentinnen und Referenten und zum Anmeldeverfahren finden Sie hier.

Weitere Termine: 11. Oktober 2014 in Stuttgart in Kooperation mit der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie und dem Landesverband Baden-Württemberg.

Hospiz macht Schule
Kinder kommen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auf verschiedene Weise in Berührung. Sie erleben Verluste, Abschiede und Momente großer Trauer. Eine Projektwoche an Grundschulen - gestaltet von ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen soll den Kindern die Möglichkeit geben, sich in einem geschützten Raum mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Die Kinder können alle ihre Fragen stellen und durch Malen und Gestalten ihre Gefühle ausdrücken. Jeder Tag der Woche steht unter einem bestimmten Thema, eine Schatzkiste, gefüllt mit den entsprechenden kreativen Materialien, ist vorbereitet.

Dieser Workshop bereitet ein Team von fünf ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern auf die Durchführung einer entsprechenden Projektwoche in einer Grundschule vor.
Lesen Sie einen kurzen Bericht von der Veranstaltung am 30. und 31. August in Berlin.

25.4./26.4. 2014 in Erlabrunn (für Mitglieder des Landesverbands Sachsen)
23.5./24.5. 2014 in Berlin
Anmeldeformular

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen

10.02.2014 – Schwerkranke und sterbende Kinder brauchen die Solidarität unserer Gesellschaft
Anlässlich des Kinderhospiztages fordert der DHPV den weiteren Ausbau der ambulanten Versorgung lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher.

Lesen Sie die vollständige Presseerklärung.

13.02.2014 – Die Tötung eines Kindes kann niemals eine Lösung sein - dieses belgische Gesetz ist skandalös!
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) verurteilt die Entscheidung der Abgeordnetenkammer Belgiens zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auch für Kinder in Belgien

Lesen Sie die vollständige Presseerklärung.


DHPV in den Medien (Auswahl)

Verschiedene Medien haben die Presseinformation des DHPV zur Entscheidung der Abgeordnetenkammer Belgiens zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe für Kinder aufgegriffen.

14.02.2014 - Deutschlandfunk
In den Nachrichten wird die Position des DHPV zitiert.

14.02.2014 - Die Welt
Hospizverband kritisiert Sterbehilfe-Gesetz scharf
Belgien hat als erstes Land Europas die aktive Sterbehilfe für Kinder ohne Altersgrenze erlaubt. (Link)

14.02.2014 - Deutsches Ärzteblatt
Politik und Kirche kritisieren Ja zu Sterbehilfe für Kinder
Vertreter von Kirche und Politik haben die Entscheidung des belgischen Parlaments für eine Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Kinder kritisiert. (Link)

14.02.2014 - Sächsische Zeitung online
Kirche und Verbände kritisieren Sterbehilfe für Kinder in Belgien
Kirchen und Hospizvereine sind strikt dagegen. Sie kritisieren die Gesetzesänderung in Belgien. (Link)

14.02.2014 - Süddeutsche Zeitung (Print)
Letzte Spritze für Kinder - Als erstes Land legalisiert Belgien aktive Sterbehilfe für Minderjährige. In diesem kritischen Artikel, der zeigt, wie umstritten das Gesetz ist, kommt auch Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV, zu Wort: "Eine Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Kinder und Jugendliche ist eine Entscheidung gegen die Schwächsten."

03.02.2014 - Der Spiegel (Print)
Letzte Hilfe - Plädoyer für ein Sterben in Würde. In diesem sehr differenzierten Artikel kommt auch Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV, zum Wahrnehmungswandel der Hospize zu Wort, vom Vorurteil in den 1980er Jahren, dass „Hospize Häuser seien, in die die Sterbenden abgeschoben würden“ hin zur heutigen Wahrnehmung von Hospizen als „Häuser für das Leben – nur eben für das Leben am Ende des Weges.“

Neues zur hospiz zeitschrift und zum Bundes-Hospiz-Anzeiger

Der neue Bundes-Hospiz-Anzeiger (1/2014) ist erschienen. Schwerpunktthema des aktuellen Heftes ist die „Kultursensible Hospizarbeit“. Details finden Sie auf der Seite des hospiz verlags.

Die aktuelle hospiz zeitschrift (4/2013, Heft 58) widmet sich dem Schwerpunktthema „Hospiz macht Schule“. Hospizbewegung in Deutschland wird oft nur mit dem Begriff der Sterbebegleitung in Verbindung gebracht. Dass die Bürgerbewegung Hospiz weitaus mehr Aufgaben hat, zeigt im Besonderen das Projekt „Hospiz macht Schule“. Preisgekrönt und schon in allen 16 Bundesländern implementiert, darf dieses Projekt als eines der erfolgreichsten in der Hospizbewegung gelten. Finden Sie detaillierte Informationen.

Service Stellenmarkt
Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie auf der Internet-Seite des DHPV die Möglichkeit haben, nach Stellenangeboten zu suchen oder Ihre eigenen Stellenanzeigen zu veröffentlichen. So erreichen Sie mit Ihrer Stellenanzeige die Hospiz- und Palliativlandschaft in Deutschland. Details finden Sie hier. Der Vorgang ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

4. Veranstaltungen

Veranstaltungen unter Einbeziehung des DHPV

3. Internationale Sylter Palliativtage
8. bis 11. März 2014 in Westerland /Sylt
Weitere Informationen

Kongress "Armut und Gesundheit"
13. März 2014 in Berlin
Weitere Informationen

Tod und Leben – Forum.Messe.Fachkongress
8. und 9. Mai 2014 in Bremen
Weitere Informationen

1. DRK-Fachtagung für Hospiz- und Palliativpflege
16. und 17. Mai 2014 in Hamburg
Weitere Informationen

Einen umfangreichen Veranstaltungskalender finden Sie auf unserer Website. Dort haben Sie als registrierte Nutzer_in zudem die Möglichkeit, Ihre Veranstaltung kostenlos einzustellen.

5. Internes

In memoriam

Am 2. März 2014 jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Heinrich Pera. Er war u.a. Gründungsmitglied der BAG Hospiz (heute DHPV) und in den ersten Jahren ehrenamtlicher Geschäftsführer sowie ehrenamtlicher Vorsitzender der BAG Hospiz. Der DHPV möchte aus Anlass seines Todestages noch einmal an ihn erinnern.

Im Nachruf der BAG Hospiz hieß es damals:

Als einer der Mitbegründer der Hospizbewegung in Deutschland hat Heinrich unter schwierigsten Bedingungen den zu Zeiten vor der Wende auch für die Hospizidee noch besonders steinigen Acker im Osten Deutschlands unermüdlich bereitet. Er hat mit seinem Vorbild vielen Menschen anschaulich eine hospizliche Haltung vermittelt und die Saat des Hospizgedankens in die Herzen vieler Menschen gepflanzt.
Viele Jahre bewegte, initiierte, begeisterte er unermüdlich und mit ungebrochener Leidenschaft für die Hospizidee, sei es als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der BAG  Hospiz, sei es als gefragter Referent und Öffentlichkeitsarbeiter für die Hospizbewegung.

 
     
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