Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Logo

Nummer 104
30. Juni 2017

  DHPV Aktuell
  Bundesweites Informationsmedium für alle in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

Kinder kennen heute kaum noch ein Sterben im familiären Kontext, und doch sehen sie natürlich mit Abschieden konfrontiert. Hier ist es wichtig, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unterschiedlichen Lern- und Lebensorte für die existenziellen Sorgen der Kinder und Jugendlichen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, den Umgang mit Verlust, Trauer, Tod und Sterben zu erlernen. Genau das hat Anfang Juni die Fachtagung „Verlust - kein Thema für Kinder und Jugendliche?“ geleistet.

Trauer und Trauerbegleitung sind auch Thema einer neuen Broschüre, in der die Fachgruppe „Trauer“ des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands Leitgedanken der Trauerbegleitung sowie Standards der Qualifikation von Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern in der Hospiz- und Palliativarbeit entwickelt hat.

Viele Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen werden sicher auch im Rahmen des Welthospiztages unter anderem über ihre Trauercafés und -gruppen informieren. In guter Tradition unterstützt der DHPV seine Mitglieder wieder mit Materialien zur Ausgestaltung dieses Tages. Vielen Dank an alle, die sich bisher mit einer Bestellung und ersten Infos zu den geplanten Veranstaltungen zurückgemeldet haben.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit und eine anregende Lektüre.

Für den Vorstand

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
Vorsitzender

Inhaltsübersicht

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Stellungnahme zur Vereinbarung nach § 132g Abs. 3 SGB V
Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

DHPV-Broschüre zu Trauer und Trauerbegleitung
Symposium „GLÄUBIG UMSORGT STIRBT SICH’S LEICHTER?“
Erster Lehrstuhl für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ehrenpreis "Wissenschaft" 2017 des DHPV - Jetzt bewerben!
Podiumsdiskussion: Wo steht die Hospiz- und Palliativarbeit heute?
Neues von der DHPStiftung

3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen
Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Welthospiztag 2017
Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

4. Veranstaltungen

Veranstaltungen unter Beteiligung des DHPV
Kooperationsveranstaltung anlässlich des DHPV-Jubiläums

5. Rechtliches

1. Aktuelles aus Politik und Verbänden

Stellungnahme zur Vereinbarung nach § 132g Abs. 3 SGB V

Der DHPV hat eine Stellungnahme zur Vereinbarung nach § 132g Abs. 3 SGB V über die Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase sowie den zugrunde gelegten Entwurf der Rahmenvereinbarung der Verhandlungspartner verfasst. Die Stellungnahme wurde von der Fachgruppe „Hospizkultur und Palliativmedizin in stationären Pflegeeinrichtungen“ in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle erarbeitet und an den GKV-Spitzenverband übersandt.

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Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland hat in Berlin am 14.06.2017 zur ersten Sitzung ihres Begleitgremiums geladen. Das Begleitgremium wird auf Arbeitsebene die Aufgaben und Prozesse der Koordinierungsstelle unterstützen. Ihm gehören die Institutionen an, die bisher den Runden Tisch zur Charta gebildet haben. Bei der ersten Gremiumssitzung mit rund 50 Teilnehmenden wurden erste Vorhaben und Meilensteine vorgestellt und diskutiert.

Die Koordinierungsstelle wird seit November 2016 für drei Jahre vom Bundesfamilienministerium gefördert. Sie hat den Auftrag, die Partner der "Charta zur Betreuung schwerstkranke und sterbender Menschen in Deutschland" in der Umsetzung der Handlungsempfehlungen zu begleiten sowie die Unterstützung weiterer Akteure in der konkreten Übernahme von Verpflichtungen aus den Handlungsempfehlungen und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedarfe und Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland.

Meldung des BMFSFJ.

www.koordinierung-hospiz-palliativ.de

2. Weitere Informationen aus der Hospiz- und Palliativarbeit

DHPV-Broschüre zu Trauer und Trauerbegleitung

Die Fachgruppe „Trauer“ des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) hat Leitgedanken der Trauerbegleitung sowie Standards der Qualifikation von Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern in der Hospiz- und Palliativarbeit entwickelt und in einer Handreichung dargelegt. Dabei werden vor allem bestehende Konzepte vor dem Hintergrund der Erfahrungen des DHPV aufgegriffen und weitergedacht.

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Symposium „GLÄUBIG UMSORGT STIRBT SICH’S LEICHTER?“

Unter der Leitfrage „GLÄUBIG UMSORGT STIRBT SICH’S LEICHTER?“ findet am 22. November 2017 in Vallendar ein Symposium der Waldbreitbacher Hospizakademie und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes (DHPV) zum Thema Spiritualität am Lebensende statt.

Wenn es früher ans Sterben ging, wurde ein Priester geholt, um den Sterbenden sicher in die andere Welt zu geleiten. Heute fehlen allgemein geteilte Überzeugungen und Rituale im Umfeld von schwerer Krankheit und Sterben. Dennoch sind Fragen nach dem Sinn, nach dem Woher und Wohin, nach Schuld und Versöhnung unvermindert drängend.

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Erster Lehrstuhl für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) baut seine Forschung für sterbenskranke Menschen aus: Ab dem 1. Juli gibt es am Universitätsklinikum den ersten Lehrstuhl für Palliativmedizin.

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Ehrenpreis "Wissenschaft" 2017 des DHPV - Jetzt bewerben!

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. verleiht auch im Jahr 2017 den DHPV-Ehrenpreis "Wissenschaft". Eingereicht werden können Masterarbeiten, abgeschlossene und unpublizierte Dissertationen und Habilitationen sowie Forschungsberichte in deutscher Sprache von Einzelpersonen oder eigenständige, bislang nicht veröffentlichte, wissenschaftliche Werke, die von einer oder mehreren Personen erarbeitet worden sind.

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Podiumsdiskussion: Wo steht die Hospiz- und Palliativarbeit heute?

Die Paul Gerhardt Diakonie und die Frauen Union Berlin laden Sie herzlich ein: „Wo steht die Hospiz- und Palliativarbeit heute?“ Unter diesem Motto diskutiert am 11. Juli 2017 Annette Widmann-Mauz MdB (parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Gesundheit) mit Vertretern des Deutschen Hospiz und PalliativVerbandes (DHPV), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sowie aus der Hospiz- und Palliativarbeit. Zur Veranstaltung im Tagungszentrum des Martin-Luther-Krankenhauses sind alle Interessierten zum Mitdiskutieren eingeladen. Der Eintritt ist frei.
11. Juli 2017 | 10:30 Uhr | Eintritt frei | Tagungszentrum im Martin-Luther-Krankenhaus

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Kochbuchprojekt „Pudding ist Seel-Sorge“

„Pudding ist Seel-Sorge“ – unter diesem Titel sammelt das Palliativnetz Travebogen zurzeit einfache Rezepte und dazugehörige Geschichten. Hintergrund: Vor allem Männer tun sich mit Kochen, Haushalten und Einkaufen oft schwer, wenn sie nach dem Tod der Frau zurückbleiben. Das Buch will die Männer dazu ermutigen, sich jenseits von Fertigpizza, Essen auf Rädern oder Auswärtsessen selbst etwas Gutes zu tun.

Rezepte, die von jedermann und jeder Mann leicht zubereitet werden können, und dazugehörige Geschichten können noch bis zum 31. Juli 2017 eingeschickt werden. Erlöse aus dem Verkauf des Buches sollen einen „Kochkurse für Witwer“ ermöglichen.

Kontakt: Claudia Sütfeld, 0451-16085941 oder claudia.suetfeld@travebogen.de

Neues von der Hospiz- und PalliativStiftung

DHPStiftungspreis 2017 für Netzwerke der Hospiz- und Palliativversorgung

Die DHPStiftung vergibt ihren Stiftungspreis in diesem Jahr an regionale Netzwerke der Hospiz- und Palliativversorgung, in denen alle an der Versorgung und Begleitung der Betroffenen eng zusammenarbeiten. Der 1. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der 2. Preis mit 1.000 Euro und der 3. Preis mit 500 Euro. Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung möchte mit dem Stiftungspreis wegweisende und innovative Projekte bekannt machen und zur Nachahmung anregen.

Anträge können ab sofort bis zum 15.09.2017 eingereicht werden. Im Dezember 2017 werden die Preisträger bekannt gegeben.

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3. Neues aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presseinformationen des DHPV

09.06.2017 - Für die existenziellen Sorgen von Kindern und Jugendlichen sensibilisieren

Am 9. Juli 2017 hat in Bensberg, Bergisch-Gladbach, die 2. Fachtagung „Verlust - kein Thema für Kinder und Jugendliche?“ stattgefunden. Die Vorträge und Workshops richteten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Jugendhilfe, aus Hospizdiensten, Palliativdiensten und Trauerbegleitung und aus dem Feld der pädagogischen Lehre, Fort- und Weiterbildung. Unter anderem wird das Projekt „Hospiz macht Schule“ vorgestellt, das von Hospizdiensten bereits vielerorts für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten wird.

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Der DHPV in den Medien

Der DHPV in den Medien

19.05.2017 Altenheim - Fachinformationen für das Stationäre Management
Das neue Forschungsprojekt "Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit" untersucht, inwieweit Hospizarbeit noch Bürgerbewegung ist, welche Bedeutung sie in der palliativen Versorgung hat. Die Ergebnisse sollen ein empirisches Fundament für die Weiterentwicklung der Hospizkultur sein. (Link)

13.05.2017 epd - Letzte Hilfe / Ein Kurs soll möglichst viele Menschen in Deutschland zur Sterbebegleitung ermutigen
Sterben als einen Teil des Lebens zu behandeln und für das eigene Lebensende vorzusorgen, gehe jeden Menschen an, sagt Benno Bolze, Geschäftsführer des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes: "Das macht der Letzte-Hilfe-Kurs möglich." (Link)

06.05.2017 Die WELT (Print Edition)
Am Samstag den 06. Mai 2017 veröffentlichte das unabhängige Verlagshaus Mediaplanet die crossmediale Themenausgabe "Das Alter – Dialog mit der Zeit" in der überregionalen Tageszeitung DIE WELT am Samstag, sowie online mit erweiterten Inhalten auf www.fitimalter.info . Hier finden Sie unsere Präsenz innerhalb der Printausgabe [PDF] sowie online.

Welthospiztag 2017

Der Welthospiztag 2017 findet am 14. Oktober unter dem Motto „Für eine bedarfsgerechte Hospiz- und Palliativversorgung“ statt. Auch in diesem Jahr stellen wir Ihnen und Ihrer Einrichtung Material zur Verfügung, das Sie bei der Gestaltung des Welthospiztages unterstützt.

Materialübersicht.

Bestellung zu den Paketen erbitten wir bitte bis zum 14. Juli 2017 an g.cannizzaro@dhpv.de. Wir werden Ihnen das Materialpaket Anfang September (36. KW) zusenden. Auch wenn Sie nur am Online-Material interessiert sind, geben Sie unter g.cannizzaro@dhpv.de Bescheid, ebenso, wenn Sie eine Veranstaltung für die Übersichtskarte melden wollen.

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Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am 12. Juni 2017 fand bereits zum 4. Mal die Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit statt. Das Thema in diesem Jahr war „Sichtbarkeit und Vernetzung“. 50 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland haben die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch, u.a. an den Tischen des World Cafés am Nachmittag genutzt. Die nächste Tagung findet am 11. Juni 2018 in Berlin statt.

Aktuelles zu den im hospiz verlag veröffentlichten Medien des DHPV

Bundes-Hospiz-Anzeiger

Der aktuelle Bundes-Hospiz-Anzeiger (3/2017) widmet sich dem Schwerpunktthema „Teilstationäre Hospize"“.

Während die Tageshospizkultur in Großbritannien sehr vielfältig und umfangreich ist, hat sich diese Angebotsstruktur im deutschsprachigen Raum noch wenig durchgesetzt. Nimmt man die Zielsetzung der Hospiz- und Palliativversorgung ernst, den individuellen Bedürfnissen schwerkranker Menschen und deren Angehörigen entsprechend Unterstützung und symptomlindernde Betreuung anzubieten, verwundert es umso mehr, dass Tageshospize nach wie vor in ihrer Funktion und Bedeutung verkannt werden. Im aktuellen Bundes-Hospiz-Anzeiger erfahren Sie mehr über die  unbestreitbaren Vorzüge des Tageshospizes und verschiedene Umsetzungen dieses Konzeptes.

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hospiz zeitschrift

Die hospiz zeitschrift 2017/2, Heft 73, zum Thema „Soziale Arbeit ist mehr als „nur“ Sozialarbeit“ ist erschienen.

Der soziale Blick ist eine Grundvoraussetzung für Hospizkultur und Palliativversorgung, die wesentlich auch von Sorgekultur geprägt ist. Dass Sorge durch Facettenreichtum gekennzeichnet ist, zeigt sich darin, dass soziale Arbeit mehr ist als Sozialarbeit. In Zeiten von Individualisierung liegt die Gefahr, Individualität mit einem Egoismus zu verwechseln, der dem Anderen kein Ansehen mehr verleiht. Und hier setzt soziale Arbeit an – als Wegbereiter einer Verständigung zwischen den Welten. Die Beiträge zeigen, wie sich dieses anspruchsvolle, gleichsam allumfassende, idealisierte und in seiner Gesamtkontur wohl auch überfrachtete, letztlich unerfüllbare Bild von sozialer Arbeit zu dem Bereich Sterben, Tod und Trauer in Bezug setzen und konkretisieren lässt.

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4. Veranstaltungen

Veranstaltungen unter Beteiligung des DHPV

18. Süddeutsche Hospiztage
5. bis 7. Juli 2017 in Freiburg
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Podiumsdiskussion: Wo steht die Hospiz- und Palliativarbeit heute?
11. Juli 2017 | 10:30 Uhr | Eintritt frei | Tagungszentrum im Martin-Luther-Krankenhaus
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Kooperationsveranstaltungen anlässlich des DHPV-Jubiläums

13. Oktober 2017 - Fachtagung des DHPV „Hospiz. Europa. Zukunft.“
Internationale Fachtagung zur Auswirkung von Hospiz- und Palliativarbeit auf gesellschaftliche Entwicklungen
Berlin, Akademie der Künste
Weitere Informationen folgen.

14. Oktober 2017 - Start des Projektes „Den Löffel abgeben“
Kooperationsveranstaltung des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V. (anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des HPV NRW) und des DHPV in Essen
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22. November 2017 - Waldbreitbacher Hospiztag zum Thema „Spiritualität in der Hospizarbeit und Palliativversorgung“
Kooperationsveranstaltung der Marienhaus GmbH Waldbreitbach und des DHPV in Vallendar
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5. Rechtliches

Entscheidung zur Sozialversicherungspflicht einer Pflegekraft im Pflegeheim

Das Hessische Landessozialgericht entschied am 16.05.2017  (Az.: L 1 KR 551/16; erschienen am 13.06.2017), dass bei einer Pflegekraft in einem Pflegeheim von einer abhängigen und damit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auszugehen ist.
Der Kläger, ein staatlich anerkannter Altenpfleger, war als Altenpfleger in verschiedenen Pflegeheimen tätig. Im Jahr 2012 beantragte er ein Statusfeststellungsverfahren für seine Tätigkeit als „freiberufliche Pflegekraft“ für verschiedene Auftraggeber. Die Rentenversicherung ging hingegen von einer abhängigen und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung aus. Das Sozialgericht folgte dieser Auffassung.

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