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Wegweisende Resolution zur Palliativversorgung auf der 67. Weltgesundheitsversammlung

11.06.2014 - 12:00

Die Weltgesundheitsversammlung (WHA, World Health Assembly) hat auf ihrem 67. Treffen erstmals ausführlich das Thema Palliativversorgung diskutiert. Eine Resolution, die von einer internationalen Arbeitsgruppe vorbereitet wurde, fordert die WHO sowie die Mitgliedsstaaten auf, die Grundlagen für die Palliativversorgung sicher zu stellen. Hierzu gehören unter anderem die Bereitstellung von ausreichenden finanziellen und personellen Ressourcen für die Palliativversorgung im Gesundheitswesen sowie die Unterstützung von Ehrenamtlichen und pflegenden Angehörigen und die Sicherung der häuslichen Versorgung. Weitere Forderungen betrafen die Bereitstellung von notwendigen Medikamenten, die Überprüfung und bei Bedarf Änderung der gesetzlichen Regelungen zu Opioiden, sowie eine verbesserte Ausbildung sowohl im Bereich der allgemeinen, der schwerpunktmäßigen und der spezialisierten Palliativversorgung.

Die Weltgesundheitsversammlung (engl. World Health Assembly, WHA) ist das gesetzgebende Organ der WHO. Einmal im Jahr treten alle WHO-Mitglieder in Genf zusammen, um die künftigen Aktionen und Schwerpunktthemen sowie die finanzielle und administrative Politik der Organisation festzulegen. Deshalb ist zu erwarten, dass die Resolution, die von 44 Ländern unterstützt wurde, die weltweite Entwicklung von Palliative Care voranbringen wird.

Hier finden Sie die Resolution in englischer Sprache.

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