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„Vereinsamtes Sterben – ‚verwilderter‘ Tod?“

12.11.2015 - 12:00

Hospiz und Sorgekultur
Podium zur Gestaltung eines würdigen Lebensendes

Am 12. November hatten das Berliner Institut für christliche Ethik und Politik in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Berlin, dem Deutschen Caritasverband und dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, zu einer Fachkonsultation und allgemeinöffentlichen Podiumsdiskussion zur politischen Brisanz eines tiefgreifenden kulturellen Wandels eingeladen.

Im November hat der Deutsche Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe entschieden. Im Hintergrund der öffentlich wie parlamentarisch geführten Debatte um rechtliche und ordnungspolitische Aspekte stehen nach wie vor grundsätzliche Fragestellungen, die die menschlichen Vorstellungen  über die Gestaltung eines würdigen Lebensendes betreffen. Die Auswirkungen dieser individuellen und soziokulturellen Deutungen auf konkrete rechtspolitische, soziale und gesellschaftliche Prozesse wurden in der Fachtagung ebenso thematisiert wie die Übersetzung dieses menschlichen Vorverständnisses von Sterben und Tod in Verlässlichkeit stiftende Begleitung und sozialräumliche Bedingungen.

Im Anschluss an Kurzvorträge zu verschiedenen Perspektiven war die Öffentlichkeit eingeladen, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Diese wurde von Experten aus Theologie, Soziologie und Jura aufgenommen und stellte das aktuelle Thema der Strafbarkeit geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe in den Mittelpunkt.

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