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DHPV beim EKD-Ratspräsidenten Heinrich Bedford-Strohm

15.07.2015 - 10:00

DHPV beim EKD-Ratspräsidenten
Zu Besuch beim EKD-Ratspräsidenten

Prof. Winfried Hardinghaus, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands, und sein Stellvertreter Erich Lange waren am 14. Juli auf Einladung des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm in dessen Büro in München. Der EKD-Ratspräsident hat sich aus erster Hand zur Position des DHPV zum Hospiz- und Palliativgesetz sowie zur aktuellen Debatte über Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid informiert. Bedford-Strohm, der in einem kürzlich veröffentlichten Buch Position gegen die geschäftsmäßige Hilfe zum assistierten Suizid bezogen hat, wollte wissen, wie gangbar die Alternativen zu einem solchen Umgang mit schwierigen Situationen am Lebensende wirklich sind. Prof. Hardinghaus und Erich Lange informierten über die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativmedizin und machten deutlich, dass es durch gute menschliche und schmerzmedizinische Begleitung möglich ist, dass niemand unter Qualen sterben muss. Vor dem Hintergrund der Umfragen, die zeigen, wie sehr diese Angst hinter der weit verbreiteten Zustimmung zu organisierter Sterbehilfe steht, wurde die Notwendigkeit des Ausbaus der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung und der Information über diese Möglichkeiten betont.

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