Aktuelles > News > Detail

Bundes-Hospiz-Anzeiger mit dem Schwerpunkt "Hospiz und Öffentlichkeitsarbeit" ist erschienen

19.08.2014 - 10:00

Der Bundes-Hospiz-Anzeiger 4/2014 geht der Frage nach, wie man die Kernkompetenzen der Hospizarbeit, d.h. die psychosoziale und spirituelle Begleitung sowie die palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung der Menschen am Lebensende, durch eine einfallsreiche Öffentlichkeitsarbeit möglichst vielen Menschen bekannt(er) machen kann. Denn viele Kolleginnen und Kollegen beklagen in der Praxis, dass in den Medien, aber auch durch Hausärzte, Sozial- und Pflegedienste nur unzureichend auf die Möglichkeiten der Inanspruchnahme eines ambulanten Hospizdienstes hingewiesen wird. Das führt dazu, dass die von ihnen angebotene, für Betroffene und An/Zugehörige entlastende Begleitung nicht in dem Maße wahrgenommen wird, wie es wünschenswert wäre.

Im Heft ist beispielhaft zusammengetragen, wie es durch unterschiedlichste Veranstaltungen und Formate gelingen kann, diese Hemmschwellen abzubauen und eine möglichst breite Öffentlichkeit mit dem Kern der Hospizarbeit vertraut zu machen. Lesen Sie über ein Buchprojekt des Malteser Hospizdienstes in Berlin, in dem ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter die Geschichten ihrer Begleitungen, literarisch aufgearbeitet, einer hoffentlich breiten Leserschaft zugänglich machen. Oder wie die Kolleginnen des DRK Hospiz Mecklenburgische Seenplatte sich von einem Hörspiel zu einem Theaterstück inspirieren ließen, das viele hundert Zuschauer begeistert hat. Wir sprechen mit Hans-Joachim Schumer vom Hospizverein Rinteln e.V. darüber, was Hospizarbeit und Mauerfall miteinander zu tun haben. Ramona Ployer vom Hospiz- und Palliativdienst „Begleitende Hände“ aus Oederan gibt einen Einblick in die unermüdliche Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, die die Eröffnung des stationären Hospizes überhaupt erst möglich machte. Und last but not least zeigt Franziska Kopitzsch von der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, wie man die Charta als Instrument für eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung nutzen kann.

Das Heft erhebt bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Landauf und landab gibt es über die vorgestellten Projekte hinaus viele andere tolle Ideen und Aktionen, um auf die Arbeit des eigenen Dienstes vor Ort aufmerksam zu machen. Wir freuen uns, wenn Sie uns über diese Projekte informieren. Für alle, die noch auf der Suche sind, dienen die Beispiele in diesem Heft hoffentlich als Anregung.


Details finden Sie auf der Seite des hospiz verlags.

Zurück