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Zum Tode von Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Theo Schröder

16.02.2012 - 12:00

Dr. Klaus Theo Schröder

Mit großer Betroffenheit hat der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) vom Tod des ehemaligen Staatssekretärs im Bundesgesundheitsministerium Dr. Klaus Theo Schröder am 13. Februar 2012 erfahren. Dr. Schröder war von 2001-2009 beamteter Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium bei der damaligen Ministerin Ulla Schmidt und seit Anfang 2011 Ombudsmann der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung.

Herr Dr. Schröder hat sich in seiner Funktion als Staatssekretär in besonderer Weise für die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen eingesetzt und die Bemühungen des DHPV um verbesserte Rahmenbedingungen in der Hospiz- und Palliativversorgung engagiert unterstützt. So verdanken wir sehr wesentlich auch seinem Engagement, dass in den Jahren 2007-2009 die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und die neuen rechtlichen Grundlagen für eine verbesserte finanzielle Absicherung der ambulanten Hospizdienste und stationären Hospize im Sozialgesetzbuch V verankert werden konnten. Dabei war ihm ein integratives Verständnis von Hospizarbeit und Palliativversorgung besonders wichtig: "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung ist ohne die Hospizbewegung gar nicht denkbar“, wie er in seinem Vortrag im Rahmen des DHPV-Kongresses im Oktober 2008 in Essen ausführte. Für die langjährige offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihn als einen kompetenten Fachmann und einen engagierten Verfechter für die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen in Erinnerung behalten.

Dr. Birgit Weihrauch
Vorstandsvorsitzende des DHPV

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